Die 4 größten Automobilzulieferer in Stuttgart und Umgebung: Unsere Liste

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Die baden-württembergische Landeshauptstadt ist seit jeher ein Zentrum der deutschen Automobilherstellung. Mit den Daimler-Werken in Untertürkheim und Sindelfingen sowie der Porsche-Produktion in Zuffenhausen sind gleich zwei Auto-Produzenten von Weltruf mit Fabrikationen vor Ort vertreten.

Dort wo Automobile zusammengebaut werden, bedarf es leistungsstarker Zulieferer. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass Stuttgart ebenfalls ein traditionsreicher Standort für große Zulieferfirmen der Automobilindustrie ist. Einige davon sind bereits von Anfang an eng mit der Automobilherstellung verbunden und zum Teil Weltmarktführer in ihrem Bereich. Wir stellen hier die Stuttgarter TOP 4 der Zulieferindustrie vor, welche auch Teil unserer Liste der größte Unternehmen der Region Stuttgart sowie der größten Automobilzulieferer Deutschlands sind.

Die gelisteten Unternehmen sind Teil der Liste der größten Unternehmen in Baden-Württemberg

  • Exklusive Übersicht der größten Unternehmen in Baden-Württemberg
  • Optimal geeignet zur Lead-Generierung in der baden-württembergischen Wirtschaft
  • Unkomplizierte Bereitstellung per Download als Excel-Liste
  • Inklusive Kontaktdaten: Anschrift, E-Mail Adresse, Telefonnummer, Namen der Geschäftsführung
  • Umsätze von 2016 und 2017 helfen Wachstumschampions zu identifizieren
  • Auf Anfrage stellen wir gerne eine Vorschau-Datei zur Verfügung

Platz 1: Robert Bosch GmbH: 78,1 Mrd. Euro Umsatz (2017)

Am 15. November1886 eröffnete der Ingenieur und Erfinder Robert Bosch in einem Stuttgarter Hinterhof eine Werkstatt – die Keimzelle der Robert Bosch GmbH, heute ein Konzern mit weltweiter Ausrichtung. Die Unternehmensgeschichte ist eng mit der Automobilzulieferung verbunden. Nach wie vor werden in diesem Bereich rund 60 Prozent der Umsätze erzielt. Bei Automobilelektronik und -mechatronik ist Bosch Weltmarktführer. Dennoch ist die Robert Bosch GmbH kein reiner Zulieferer, sondern ein Mischkonzern. Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter sowie Energie- und Gebäudetechnik – das sind die vier Bosch-Geschäftssparten. Automobilzulieferung findet vor allem im Bereich Kraftfahrzeugtechnik statt. Neu hinzugekommen ist der Bereich “CS – Connected Mobility Solutions”, der sich um vernetzte Mobilität kümmern soll. Bosch beschäftigt weltweit mehr als 400.000 Mitarbeiter an 260 Standorten in 50 Ländern.

Platz 2: MAHLE GmbH : 12,8 Mrd. Euro Umsatz (2017)

Ähnlich wie Bosch ist MAHLE aus einer 1920 gegründeten Stuttgarter Werkstatt hervorgegangen. Den Namen der beiden Brüder Ernst und Hermann Mahle, die als junge Mitarbeiter in die Werkstatt einstiegen, prägt bis heute die Firmenbezeichnung. MAHLE liefert Automobilherstellern Komponenten und Systeme für Verbrennungsmotoren sowie alles, was zum Motor-Umfeld gehört. Dementsprechend gliedert sich das MAHLE-Geschäft in die vier Bereiche Motorsysteme und -komponenten, Filtration und Motorperipherie, Thermomanagement und Aftermarket (Ersatzteilversorgung). Die MAHLE GmbH ist heute einer der 20 größten Automobilzulieferer der Welt. Das Unternehmen hat rund 78.000 Beschäftigte an 170 Fertigungs-Standorten rund um den Globus.

Platz 3: Eberspächer GmbH: 4,5 Mrd. Euro Umsatz (2017)

Nicht direkt in Stuttgart, sondern im südöstlich angrenzenden Esslingen hat die Eberspächer-Gruppe ihren Sitz. 1865 als Handwerksbetrieb für Dachverglasungen gegründet, hat sich Eberspächer schon vor dem 2. Weltkrieg zu einem Automobilzulieferer von Rang entwickelt. Heute steht der Name Eberspächer für Abgastechnik, Fahrzeugheizungen, Kilmasysteme und Fahrzeugelektronik – ein breitgefächertes Sortiment. Das Unternehmen produziert an insgesamt 80 Standorten in 29 Ländern weltweit. Die meisten namhaften Automarken nutzen in der ein oder anderen Weise Eberspächer-Teile. Die Gruppe beschäftigt rund 9.500 Arbeitnehmer.

Platz 4: Recaro Holding GmbH: 540 Mio. Euro (2017)

Recaro in Stuttgart wurde 1906 als Rad- und Karosserie-Fabrik gegründet. Der Karosseriebau – insbesondere in Zusammenarbeit mit Porsche – bildete lange das Kerngeschäft des Unternehmens. 1963 wurde der Karosseriebau aufgegeben und das entsprechende Werk an Porsche verkauft. Seither kümmert sich Recaro um Sitze für Fahr- und Flugzeuge. Die Geschäftsaktivitäten sind unter dem Dach der Recaro Holding AG gebündelt. Geschäftsfelder sind “Child Safety” (Auto-Kindersitze), “Automotive Seating” (Fahrzeugsitze für besondere Ansprüche), “Aircraft Seating” (Flugzeugsitze) und Sitze für spezielle Einsatzgebiete. Recaro hat über 2.400 Mitarbeiter.

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Bildquelle: Benga Mavinga

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