Die 5 Größten Hidden Champions in Bayern (2019)

Hidden Champions Bayern Mittelstand

Unsere Liste der größten Unternehmen in Bayern wird von global agierenden Konzernen wie BMW, Siemens oder Allianz dominiert. Dennoch lohnt sich ein Blick auf mittelgroße bayerische Firmen des Mittelstandes, denn diese Firmen bilden auch in Bayern das Rückgrat der Wirtschaft. Wir stellen fünf Hidden Champions vor, die viele Beobachter häufig nicht auf der Rechnung haben, obwohl sie Weltmarktführer in ihrer Branche sind. Wie wichtig diese Hidden Champions für die deutsche Wirtschaft sind haben wir im Rahmen unserer Recherchen zu den 1.000 größten Unternehmen der Bundesrepublik wieder einmal erfahren.

Die gelisteten Hidden Champions sind Teil unserer Liste der größten bayerischen Unternehmen und der größten Mittelständler Deutschlands

  • Exklusive Übersicht der wichtigsten Mittelständler in Deutschland
  • Optimal geeignet zur Lead-Generierung in der deutschen Wirtschaft
  • Unkomplizierte Bereitstellung per Download als Excel-Liste
  • Umsätze von 2016 und 2017 helfen Wachstumschampions zu identifizieren
  • Auf Anfrage stellen wir gerne eine Vorschau-Datei zur Verfügung

Platz 1: Grammer AG, Amberg, €1,8 Mrd. Umsatz (2017)

In bayerischen Amberg hat ein wesentlicher Automobilzulieferer Deutschlands seinen Sitz. Nicht selten stammen wesentliche Teile der Pkw-Innenausstattung aus der Oberpfalz und werden von der Grammer AG produziert. Zu den Produkten der Grammer AG gehören beispielsweise Kopfstützen, Armlehnen, Mittelkonsolen und integrierte Kindersitze. Daneben entwickelt das Unternehmen Fahrer- und Passagiersitze für Offroad-Nutzfahrzeuge, Lkw, Busse und Bahnen. Insgesamt beschäftigt der Konzern mehr als 13.000 Mitarbeiter, wobei der Großteil der Belegschaft im Ausland sitzt. Sowohl Umsatz als auch Bruttoergebnis sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen.

Platz 2: Siltronic AG, München, €1,2 Mrd. Umsatz (2017)

Einer der globalen Marktführer im Bereich Halbleiter und Siliziumwafer kommt aus der bayerischen Landeshauptstadt. Die Siltronic AG entwickelt und produziert damit die Basis für innovative Mikro- und Nanotechnologie. Bis zum Jahr 2004 firmierte die Gesellschaft als Wacker Siltronic AG, die wiederum aus der Wacker-Chemietronic GmbH hervorging. Im Jahr 2015 erfolgte der IPO und die Aktien des Münchner Unternehmens werden sowohl im TecDAX als auch im MDAX geführt.

Platz 3: Richter+Frenzel GmbH & Co. KG, Würzburg, €1,1 Mrd. Umsatz (2017)

Einer der führenden Großhändler für Sanitär, Haustechnik und Tiefbau hat seinen Sitz in Würzburg. Das Familienunternehmen Richter+Frenzel bedient sowohl Privat- als auch Geschäftskunden und hat über 400.000 Produkte von 1.800 Herstellern im Sortiment. Gegründet im Jahr 1895 werden heute ca. 3.500 Mitarbeiter an über 170 Standorten beschäftigt. Um eine reibungslose Logistik anbieten zu können wird ein eigener Fuhrpark mit etwa 400 Lkws unterhalten.

Platz 4: Dr. Johannes Heidenhain GmbH, Traunreut, €1,1 Mrd. Umsatz (2017)

Anspruchsvolle Positionierungsaufgaben sind in der Indsutrie an der Tagesordnung und werden meist mit der Mess- und Steuerungstechnik von Heidenhain gelöst. Die Längen- und Winkelmessgeräte, Drehgeber, Positionsanzeigen und numerischen Steuerungen kommen in Werkzeugmaschinen und anderen Produktionsanlagen zum Einsatz und machen das Unternehmen zum Global Player. Die Gesellschaft beschäftigt etwa 6.000 Mitarbeiter und gehört zu 100% der Dr. Johannes Heidenhain Stiftung.

Platz 5: Erich Netzsch GmbH & Co. Holding KG, Selb, €0,5 Mrd. Umsatz (2017)

Die Netzsch-Gruppe wurde bereits 1873 gegründet und ist nach wie vor ein Familienunternehmen mit Sitz in der oberfränkischen Provinz. Der mittelständische Maschinen- und Gerätebauer unterhält weltweit Produktionsstätten sowie Servicegesellschaften und kann ein stetiges Umsatz- und Mitarbeiterwachstum vorweisen. Zu dem Produktportfolio gehören thermoanalytische Geräte für Forschung und Entwicklung, Mühlen und Dispergiermaschinen sowie Pumpen und Systeme für diverse Förderaufgaben. In kaum einer Industrie kommen die Maschinen und Geräte der Netzsch-Gruppe nicht zum Einsatz.

Bildquelle: Aaron Barnaby

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