Immobilieninvestoren Nürnberg: Diese 3 regionalen Investoren kaufen an

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Nürnberg ist mit über 500.000 Einwohnern Bayerns zweitgrößte Metropole. Im Ballungsraum um die alte Reichsstadt mit ihren Nachbarstädten Erlangen, Fürth und Schwabach leben rd. 1,3 Millionen Menschen. Nürnberg ist ein starker Wirtschaftsstandort und verfügt über einen dynamischen Immobilienmarkt. Die Preise erreichen zwar nicht Münchner Niveau, sind aber in den letzten Jahren stark gestiegen. 2018 wurden in Nürnberg Transaktionen im Umfang von rd. 24 Mrd. Euro getätigt. Für Immobilieninvestoren bietet sich ein interessantes Feld. Hier drei Investoren, die aktiv im Ballungsraum Nürnberg und an anderen Standorten kaufen.

Die vorgestellten Unternehmen sind Teil unserer Liste der größten Immobilieninvestoren Deutschlands

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1. PROJECT Immobilien Wohnen AG, Investmentfokus: Baugrundstücke für Wohnbebauung, Bestandsobjekte für Umnutzung

PROJECT Immobilien ist ein Nürnberger Projektentwickler und Bauträger, der bereits seit über 20 Jahren in der Region und darüber hinaus tätig ist. Obwohl man stolz auf seine Nürnberger Wurzeln ist und ein Fokus nach wie vor auf Projekten in der Region liegt, verfolgt die Unternehmensgruppe einen bundesweiten Antritt. Ende 2018 befanden sich rund 120 Objekte in der Entwicklung mit einem Verkaufsvolumen von über 3,2 Mrd. Euro. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt in der Entwicklung von nachhaltigen Wohnimmobilien, man ist aber auch in Hotel- und Bürohausprojekten engagiert. PROJECT Immobilien gilt als einer der führenden Projektentwickler Deutschlands. Die Unternehmen der Gruppe beschäftigen ca. 600 Mitarbeiter. Man ist außer am Firmensitz Nürnberg in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München vertreten, auch in Wien.

Zu den neusten Nürnberger Projektentwicklungen gehört das Vorhaben Park Lane – ein Neubau mit 134 Eigentumswohnungen und drei Gewerbeeinheiten im nördlichen Stadtteil Wöhrd. Eine klassische Quartiersentwicklung ist das Projekt F.188 in Nürnberg-Eberhardshof. In citynaher Lage wird hier ein neues Wohnquartier mit 191 Wohneinheiten und zwei Gewerbeeinheiten verwirklicht. Im Ankaufsprofil sucht PROJECT Immobilien bevorzugt unbebaute Grundstücke für Neubau-Vorhaben. Die Flächen sollen sich für Bebauung mit Geschosswohnungsbau, Stadtvillen, Stadt-Häusern und gemischt genutzten Objekten eignen. Größenmäßig müssen sie mindestens 20 Wohneinheiten bzw. 1.500 qm Wohnfläche ermöglichen. Gefragt sind gute bis mittlere Lagen mit günstiger Infrastruktur-Umgebung. Daneben kauft PROJECT Immobilien auch Gewerbe- und Büroimmobilien für wohnwirtschaftliche Umnutzung.

2. GRR Group, Investmentfokus: Einzelhandelsimmobilien im Bereich “Basic Retail”

GRR Real Estate Experts in Nürnberg gibt es seit November 2005. Von Anfang an hat sich das Unternehmen auf den Kauf und das Management von Einzelhandelsimmobilien ausgerichtet. Dazu wurde zunächst ein umfangreiches Eigenportfolio aufgebaut. Seit Ende 2009 wird auch das Management für fremde Immobilien übernommen. 2012 wurde mit dem GRR German Retail Fund No.1 erstmals ein eigenes Fondskonzept realisiert. Inzwischen wurden zwei weitere Fonds aufgelegt. Heute (Stand Oktober 2019) hat die GRR Group rd. 50 Mitarbeiter, die mehr als 400 Objekte mit einer Gesamtfläche von ca. 850.000 qm betreuen. Die Assets under Management umfassen 1,5 Mrd. Euro. Im Eigenportfolio befinden sich 80 Objekte mit einer Mietfläche von 143.000 qm und einem Investitionsvolumen von 200 Mio. Euro.

Bei den Immobilien-Investments konzentriert sich GRR auf Einzelhandelsobjekte im Bereich “Basic Retail” – damit sind Konsumgüter des täglichen Grundbedarfs gemeint. Bei den Investments handelt es sich um Immobilien und Flächen, die sich für Discounter, Vollsortimenter, Nahversorgungs-, Fachmarktzentren und SB-Warenhäuser eignen. Lebensmittelangebote sollen dabei stets einen “Anker” bilden. Angekauft wird in Städten ab 10.000 Einwohnern – bevorzugt in strukturstarken Regionen. Das Investmentvolumen pro Objekt sollte bei mindestens 3 Mio. Euro liegen, bei Portfolios bei mindestens 20 Mio. Euro. Der Fokus liegt auf Neubauten. Bestandsobjekte werden gekauft, wenn sie Wertschöpfungspotentiale bieten.

3. ZBI Immobilien AG, Investmentfokus: Wohn- und Gewerbeimmobilien ab 1 Mio. Euro Transaktionsvolumen

Das Kürzel “ZBI” steht für “Zentral Boden Immobilien”. Das seit über zwei Jahrzehnten bestehende Unternehmen hat seinen Sitz in Nürnbergs Schwesterstadt Erlangen. Das ZBI-Geschäftsmodell basiert auf der Konzeption von Immobilienfonds mit Wohnimmobilien. Darauf ist die Ankauftätigkeit ausgerichtet. ZBI ist an 31 Standorten in Deutschland vertreten und hat mehr als 700 Mitarbeiter. Derzeit (Stand Oktober 2019) werden rund 65.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten verwaltet. Das bisher realisierte Transaktionsvolumen liegt bei fast 10 Mrd. Euro. Seit 2017 besteht eine strategische Partnerschaft mit der Union Investment, der Fondsgesellschaft der Volks- und Raiffeisenbanken.

Die ZBI-Fonds sind offene und geschlossene Publikumsfonds sowie Spezialfonds für professionelle Investoren. Einer der jüngsten Fonds ist der ZBI Professional 12, ein geschlossener Publikumsfonds. Der Fonds besitzt ein geplantes Kommanditkapital von 80 Mio. Euro, die bundesweit breit gestreut investiert werden sollen. Auch bei den übrigen Fonds liegt der Fokus auf Wohnobjekten. Angekauft werden Immobilien und Immobilienportfolios – bevorzugt Wohn- und Geschäftshäuser, aber auch Bürogebäude, Sanierungsobjekte und Grundstücke für Projektentwicklungen. Das Mindest-Transaktionsvolumen beträgt eine Mio. Euro. Außer in der Metropolregion Nürnberg investiert ZBI vorwiegend in den Ballungsräumen Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Jena, Leipzig, Magdeburg und Rostock. Eine Stadt als Standort sollte mindestens 50.000 Einwohner haben.

Bildquelle: Marc Schaefer

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