Liste der 5 größten Pharmaunternehmen in München

Liste der 5 größten Pharmaunternehmen in München

Öffentlich wenig wahrgenommen hat sich München zu einem wichtigen Standort für Biotechnologie- und Pharmaunternehmen entwickelt. Viele davon sitzen nicht unmittelbar in der bayerischen Landeshauptstadt sondern im Umfeld. Insgesamt findet man in der Metropolregion München fast 400 Biotech- und Pharma-Firmen mit über 20.000 Beschäftigten. Hier die 5 größten Münchner Pharmaunternehmen im Überblick.

Die gelisteten Firmen sind Teil unserer Liste der 150 größten deutschen Pharmaunternehmen

  • Umfassende Datenbank der größten Pharmaunternehmen Deutschlands
  • Direkter Download als Excel-Liste über den Listenchampion Onlineshop
  • Inklusive Umsatzzahlen und Anzahl der Mitarbeiter
  • Allgemeine Kontaktdaten und Namen der Geschäftsführung
  • Kostenlose Vorschaudatei auf Anfrage
  • Kunden erhalten kostenlose Updates innerhalb eines Jahres nach dem Kauf
  • Perfekt geeignet zur Lead-Generierung und Erstellung von Marktanalysen

1. Astellas Pharma GmbH – Pharma-Know How aus Japan

Astellas ist ein weltweit tätiger japanischer Arzneimittelkonzern, der 2005 aus der Fusion der beiden Pharmaunternehmen Fujisawa und Yamanouchi entstanden ist. Der Konzern gehört zu den drei größten japanischen Pharmaherstellern und beschäftigt rd. 16.500 Mitarbeiter. Das europäische Geschäft, die Aktivitäten im Mittleren Osten und in Südafrika sind unter dem Dach der Astellas Pharma Europe Ltd. in Chertsey bei London gebündelt.

Um den deutschen Markt kümmert sich die Astellas Pharma GmbH in München. Astellas Pharma fungiert in erster Linie als Vertriebs- und Marketinggesellschaft. Die deutsche Astellas-Tochter beschäftigt rd. 300 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von ca. 420 Mio. Euro. Astellas entwickelt und produziert Arzneimittel in den Bereichen Transplantationsmedizin und Urologie – in beiden Bereichen ist Astellas marktführend in Deutschland -, außerdem Antiinfektiva und Krebsmedikamente.

2. GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG – Impstoffe und mehr mit britischem Background

Der Name “GlaxoSmithKline” – kurz “GSK” – steht für ein global tätiges britisches Pharmaunternehmen. Mit rd. 100.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 30 Mrd. Pfund gehört GSK zu den sieben umsatzstärksten Pharmakonzernen der Welt. Entstanden ist der Konzern 2000 aus der Fusion von Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham. 2014 verkaufte GSK seine Krebsmedikament-Sparte an Novartis und übernahm im Gegenzug dessen Impfstoff-Sparte und das OTC-Arzneimittel-Geschäft. Medikamente, Impstoffe, Gesundheitsprodukte und Hygiene-Artikel bilden heute das GSK-Programm.

GSK Deutschland hat seinen Sitz in München und beschäftigt über 3.600 Mitarbeiter an fünf Standorten. In München sind die Geschäftsbereiche Pharma und Consumer Healthcare vertreten. In Heidelberg besteht Cellzome als eigene FuE-Einrichtung. Am Standort Dresden wird ein Grippeimpfstoff hergestellt, Bestandteile von weiteren Impfstoffen werden in Marburg produziert.

3. Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA – Arzneimittel aus den USA

Bristol-Myers Squibb – kurz BMS – ist ein traditionsreiches US-Pharmaunternehmen. Die beiden Vorläufer-Unternehmen Bristol-Myers und Squibb wurden im 19. Jahrhundert gegründet und fusionierten 1989. BMS beschäftigt weltweit etwa 25.000 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von 22,6 Mrd. US-Dollar (2018). Die Arzneimittel von Bristol-Myers Squibb decken ein breites Krankheitsspektrum ab. Wichtige Patente bestehen bei HIV-, Herz-Kreislauf, Onkologie-, Hepatitis B- und Immunologie-Pharmaka.

Bristol-Myers Squibb Deutschland ist in erster Linie Vertriebsgesellschaft für den deutschen Markt. Die Deutschland-Tochter befindet sich in zentraler Lage in der Münchner Arnulfstraße nahe des Hauptbahnhofs. Neuere Zahlen zur deutschen Tochter sind nicht verfügbar. BMS Deutschland hat rd. 1.000 Mitarbeiter und steht für mehrere hundert Mio. Euro Jahresumsatz.

4. Daiichi Sankyo in München – für Deutschland und Europa

Das weltweit agierende japanische Pharmaunternehmen Daiichi Sankyo kann seine Wurzeln bis 1899 zurückverfolgen, in Europa ist man seit 1910 vertreten. Formal gegründet wurde der Konzern 2005 durch den Zusammenschluss von Daiichi Seiyaku und Sankyo. 2019 hatte der Konzern einen Umsatz von 929,7 Mrd. Yen (umgerechnet 7,75 Mrd. Euro). Daiichi Sankyo bietet ein breites Sortiment an Pharmazeutika für unterschiedliche Krankheiten.

München ist Sitz der Deutschland- und der Europa-Zentrale von Daiichi Sankyo. Dafür bestehen die beiden Gesellschaften Daiichi Sankyo Europe GmbH und Daiichi Sankyo Deutschland GmbH im Mutter-Tochter-Verhältnis. Daiichi Sankyo Europe verfügt über 12 Landes-Präsenzen. Man beschäftigte 2019 in Europa knapp 700 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von ca. 950 Mio. Euro.

5. Celgene GmbH – jetzt Teil von Bristol-Myers Squibb

Celgene war bis 2019 ein unabhängiges US-Pharmaunternehmen mit Spezialisierung auf Arzneimittel gegen Krebs- und Immun-Erkrankungen. Es erzielte weltweit mit rd. 7.500 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 15,3 Mrd. US-Dollar (2018). 2019 wurde Celgene von Bristol-Myers Squibb übernommen. Der Deal wurde im November 2019 abgeschlossen. Die deutsche Tochter Celgene GmbH in München besteht noch als selbständiges Unternehmen und war bis dato Vertriebsgesellschaft für die Celgene-Produkte. 2018 hatte Celgene Deutschland gut 320 Mitarbeiter und ca. 820 Mio. Euro Umsatz.

Bildquelle: Kolar.io

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