Hospitality Startup aus München mit Wachstumsambitionen: 3 Fragen an Limehome

Limehome Portrait Listenchampion

Unter den deutschen Startups gibt es zahlreiche innovative Unternehmen, die bestehende Strukturen aufbrechen und moderne Lösungen für klassische Herausforderungen anbieten. Bei unseren Marktrecherchen haben wir ein besonderes Auge auf aktuelle Trends und stoßen immer wieder auf Jungunternehmen, deren Konzepte begeistern. Unsere Reihe 3 Fragen an… widmen wir deshalb innovativen Firmen, die in den letzten Jahren gegründet wurden, um sie über ihre Wachstumspläne und die Besonderheiten des Geschäftsmodells zu befragen.

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit Limehome. Das Münchner Unternehmen mischt den Hotelmarkt auf und konnte renommierte Investoren wie HV Holtzbrinck Ventures, Lakestar und Picus Capital (siehe auch unsere Datenbank der Top 200 VCs in Deutschland) von seinem digitalen Geschäftsmodell überzeugen. Inmitten der COVID-19 Pandemie konnte das Unternehmen zusätzliche zehn Millionen Euro einsammeln, nachdem bereits Anfang 2020 eine Finanzierungsrunde mit 21 Millionen Euro abgeschlossen wurde. Wir dürften Limehome Fragen zur Value Proposition und den Wachstumsaussichten der nächsten Jahre interviewen und freuen uns, das Münchner Startup vorstellen zu dürfen.

Listenchampion: Welches Problem lösen Sie mit Limehome?

Limehome: In erster Linie machen wir Reisen mit unserem digitalen Geschäftsmodell effizienter und durch unsere hohen Qualitätsstandards zum Preis eines Budgethotels attraktiver. Lange Warteschlangen beim Check-In, überfüllte Frühstücksräume und Rechnungen in Papierform – all das gibt es bei uns nicht. Die Technologie, die hinter unseren Design-Apartments steckt, erlaubt eine komplette Digitalisierung der Prozesse eines Hotelbesuchs. Unsere Gäste erfahren vom dynamischen Pricing der Apartments, über die Buchung, Zimmerzuteilung, den Check-In, den rund um die Uhr erreichbaren Kundenservice, bis hin zum Check-Out, der automatisierten, elektronischen Rechnungsstellung und der Steuerung des Reinigungsprozesses einen komplett digitalen Service, der kontaktlos funktioniert. So wird nicht nur der gesamte Prozess schlanker, auch eine hohe Auslastung und gute Buchbarkeit können in Zeiten von Corona sichergestellt werden. So bieten wir weiterhin einen optimalen Service für unsere Gäste, die trotz der Pandemie reisen müssen.

Hinzu kommt, dass Limehome nicht nur Standorte in Metropolen und Großstädten betreibt, sondern sich auch auf kleinere Städte fokussiert. Vor allem in B- und C-Städten fehlt es oftmals an einem zeitgemäßen Beherbergungsangebot, sodass Reisenden oftmals nichts anderes übrig bleibt, als eine Unterkunft zu wählen, die entweder deutlich schlechter gelegen oder siginifikant teurer ist.

Listenchampion: Wieso bieten Sie Immobilieneigentümern etwas, was sonst niemand bietet?

Limehome: Durch effiziente Planungsmethoden erhöhen wir mit unserem Hotelkonzept die Flächeneffizienz in Immobiliennutzungen jeglicher Asset-Klassen stark. Mit ca. 1,7-1,8 liegt der Mietdeckungsfaktor von Limehome deutlich über dem bundesweiten Branchendurchschnitt von ca. 1,3-1,4, was die überdurchschnittliche wirtschaftliche Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells verdeutlicht. Hinzu kommt, dass die Geschäftsmodelle traditioneller Hotelkonzepte sich den Herausforderungen und Ansprüchen der Zeit stellen müssen – es ist überaus fraglich, ob diese noch zukunftsträchtig wirtschaften können. Gerade in Zeiten von Corona hat sich gezeigt, dass die Branche massiven Nachholbedarf in puncto Digitalisierung hat. Während jene Hotels ihre Häuser gar schließen mussten, konnten wir unseren Umsatz sogar mehr als verdoppeln und attraktive Renditen für Immobilieneigentümer generieren. Zudem bietet Limehome je nach Bedarf und Immobilie unterschiedliche Kooperationsmodelle an und setzt Mischnutzungen problemlos um, wodurch starke Synergien im Betrieb des Hotels entstehen.

Listenchampion: Wie sieht Ihre Wachstumsstrategie für die nächsten Jahre aus?

Limehome: Wir werden weiterhin massiv expandieren – mit bereits knapp 50 Standorten in Deutschland, Österreich und Spanien und 35 weiteren geplanten Standorten werden wir innerhalb der nächsten 12 Monate zum Beherbergungskonzept mit den zweitmeisten Standorten im deutschsprachigen Raum werden. Viele traditionelle Big Player werden die Folgen der Pandemie noch lange spüren, während wir bereits weiter auf Wachstumskurs sind und im Oktober unser erstes Limehome in Spanien eröffnet haben. Die weiteren zehn Millionen, die wir währen der Krise von unseren Investoren einsammeln konnten, wollen wir in den Ausbau unserer Technologie-Plattform investieren sowie für die weitere Expansion nutzen. Nur so können wir unser Ziel erreichen, die Hotelbranche in ein neues Zeitalter zu führen.

Link zu Limehome: https://www.limehome.com/

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