Autohersteller aus Ingolstadt nutzt Augmented Reality zur Logistikplanung

Autohersteller aus Ingolstadt nutzt Augmented Reality zur Logistikplanung

Augmented Reality (AR) – erweiterte Realität – bezeichnet computergestützte Lösungen für eine erweiterte Realitätswahrnehmung. Oft geht es um Ergänzung von Bildern oder Videos mit digitalen Zusatzinfos oder virtuellen Objekten durch Einblendung oder Überlagerung. Diesem Prinzip folgt auch die AR-Brille “HoloLens 2” von Microsoft – eine AR-Anwendung der neusten Generation. Der Autohersteller Audi im bayerischen Ingolstadt nutzt diese Brille jetzt für seine Logistikplanung. Dieser Artikel basiert auf der einmaligen Liste der 200 größten Logistikunternehmen in Deutschland.

  • Artikel basierend auf Datenbank der 200 wichtigsten Logistik Unternehmen in Deutschland
  • Detaillierte Angaben zum Tätigkeitsgebiet (Transportlogistik, Lagerlogistik, Industrielogistik, Pharmalogistik, Lebensmittellogistik, Hafenlogistik etc.)
  • Inklusive: Umsätze (2015-2018), Mitarbeiterzahlen, E-Mail, Anschrift, Telefonnummer, Geschäftsführung, etc.
  • Direkter Download als Excel-Datei über den Listenchampion Onlineshop möglich
  • Kostenlose Vorschaudatei auf Anfrage erhältlich

Verknüpfung von AR-Software und AR-Brillen

Eine wichtige Aufgabe bei der Planung ist die optimale Positionierung von Behältern und Betriebsmitteln in Logistik- und Produktionshallen – die Lösung eines Platzproblems. Bisher setzte man bei der Planung Prototypen der betreffenden Objekte ein, um die Platzwirkung unter Echtbedingungen zu testen – ein aufwändiges Verfahren, denn die Prototypen mussten dafür erst gefertigt werden. Dank AR-Anwendung wird das künftig überflüssig.

Audi setzt dabei auf die Verknüpfung seiner Software “LayAR” (für “Layout” und “Augmented Reality”) mit der “HoloLens 2”-Brille. Die Software kann bereits vorhandene CAD-Daten von Objekten wie Regalen, Behältern oder Bauteilen in Hologramme umwandeln und projiziert diese dann auf die Brille. Der Brillenträger sieht die Objekte in Originalgröße vor sich an der Stelle, die dafür vorgesehen ist. Der unmittelbare visuelle Eindruck ermöglicht sofort eine Beurteilung, ob die geplante Lösung adäquat ist und wo Nachbesserungsbedarf besteht. Die Logistikplanung wird so wesentlich effizienter und kann früher starten.

Die AR-Anwendung ist flexibel einsetzbar. Die Projektionen sind parallel auf mehrere Brillen für Planungsteams möglich, die virtuellen Objekte können räumlich verändert werden. Auch der umgekehrte Weg – die Vermessung von Flächen und Abbildung von Hallen im Kleinformat für Workshops und Konferenzen sowie die Umwandlung in CAD-Daten – ist möglich.
Quelle: Logistik heute Bildquelle: Unsplash

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