Chemieunternehmen aus Ludwigshafen startet Projekte für zirkuläre Wirtschaft

Chemieunternehmen aus Ludwigshafen startet Projekte für zirkuläre Wirtschaft

In der Kreislaufwirtschaft oder zirkulären Ökonomie werden Ressourcenverbrauch und Abfallproduktion durch systematische Wiederverwendung und gezieltes Recycling minimiert. Dieser Kreislauf-Gedanke hält in immer mehr Wirtschaftsbereichen Einzug. Er entspricht nicht nur dem Nachhaltigkeitsprinzip, sondern steht auch im Einklang mit dem ökonomischen Grundgedanken der Effizienz. Umso lieber engagiert sich der Chemie-Riese BASF aus Ludwigshafen in der zirkulären Wirtschaft. Dieser Artikel basiert auf der einmaligen Liste der 600 größten Chemieunternehmen in Deutschland.

  • Artikel basierend auf Datenbank der 600 wichtigsten Chemie Unternehmen in Deutschland
  • Detaillierte Angaben zu Branche und Tätigkeitsgebiet (Spezialchemie, Pharma, Lacke- und Farben, Bauchemie, etc.)
  • Inklusive: Umsätze (2015-2018), Mitarbeiterzahlen, E-Mail, Anschrift, Telefonnummer, Geschäftsführung, etc.
  • Direkter Download als Excel-Datei über den Listenchampion Onlineshop möglich
  • Kostenlose Vorschaudatei auf Anfrage erhältlich

Bis 2030 17 Mrd. Euro jährlicher Recycling-Umsatz

Es ist ein strategisches Geschäftsfeld, für das der Konzern ein jährliches Umsatzziel von 17 Mrd. Euro bis 2030 definiert hat – doppelt so viel wie heute. Ab 2025 will BASF jedes Jahr mindestens 250.000 Tonnen recycelte Rohstoffe verarbeiten und damit anderweitig gewonnene Ressourcen ersetzen. Gleich drei aktuelle Projekte des Konzerns, der übrigens eines der größten Unternehmen in Deutschland ist, fügen sich nahtlos in das ehrgeizige Programm ein.

Im Zuge der E-Mobilität werden bis 2030 rund 1,5 Millionen Alt-Batterien jährlich aus Elektrofahrzeugen anfallen. Sie enthalten wertvolle, wiederverwendbare Metalle wie Lithium, Kobalt und Nickel. Im Rahmen des Recycling können diese Rohstoffe zurückgewonnen und wiederverwendet werden. Der CO2-Abdruck dieser Form der Rohstoffgewinnung liegt 25 Prozent unter dem natürlichen Abbau.

Vorreiter möchte BASF auch beim Kunststoff-Recycling sein. Weltweit fallen jährlich rund 250 Mio. Tonnen Plastik- und Kunststoff-Abfälle an. Nur ein kleiner Teil davon wird wiederaufbereitet. Der Rest verschmutzt die Umwelt. BASF-Forscher haben spezielle Verfahren entwickelt, mit denen die Qualität von recycelten Materialien stabilisiert und verbessert werden kann.

Auch neue nachwachsende Rohstoffe spielen im BASF-Programm eine wichtige Rolle. Hier liefert künftig das Rambutan-Programm hochwertige natürliche Ausgangsprodukte für die kosmetische Industrie. Der Rambutan-Baum – ein Verwandter des Litschi-Baums – enthält wertvolle, bisher noch wenig erschlossene Substanzen.
Quelle: Recycling Magazin Bildquelle: Unsplash

Chemie BranchenreportIn unserem Branchenreport der deutschen Chemie Branche finden Sie detaillierte Informationen zu Tätigkeitsgebieten, einen Überblick über die Standorte und Cluster der Chemiebranche, Finanzkennzahlen sowie Einblicke in die Geschlechterverteilung und Nachhaltigkeitsbestrebungen der Branche.

 

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