Berliner Medizintechnikunternehmen kauft Klinikbetreiber

Berliner Medizintechnikunternehmen kauft Klinikbetreiber

Reproduktionsmedizin ist ein zukunftsträchtiges, aber nicht unumstrittenes Gebiet der Medizin. Es geht um künstliche Fortpflanzung und Befruchtung. Für Paare mit unerfülltem Kinderwunsch ist die Reproduktionsmedizin oft die letzte Hoffnung. Der Deutsche Medizintechnik- und Gesundheitskonzern Fresenius verstärkt jetzt seine Aktivitäten in diesem Bereich – mit dem Kauf der Eugin-Gruppe. Dieser Artikel basiert auf der einmaligen Liste der 100 größten Medizintechnikunternehmen in Deutschland.

  • Artikel basierend auf Datenbank der 100 größten Medizintechnik Unternehmen in Deutschland
  • Detaillierte Angaben zum Tätigkeitsgebiet (Orthopädie, Chirurgische Instrumente, Implantate, Laser, Zentrifugen, Beatmungstechnologie, Diagnostik etc.)
  • Inklusive: Umsätze (2015-2018), Mitarbeiterzahlen, E-Mail, Anschrift, Telefonnummer, Geschäftsführung, etc.
  • Direkter Download als Excel-Datei über den Listenchampion Onlineshop möglich
  • Kostenlose Vorschaudatei auf Anfrage erhältlich

Reproduktionsmedizin in Europa, Lateinamerika und den USA

Das Investment fällt konkret in die Verantwortung von Fresenius-Helios – der Klinik-Sparte des Konzerns mit Sitz in Berlin. Fresenius-Helios ist Betreiber der Helios-Kliniken-Gruppe und gehört zu dem Medizintechnikunternehmen Fresenius – einem der größten Unternehmen in Deutschland. Zu Fresenius-Helios gehören mehr als 86 Krankenhäuser in Deutschland, 120 Medizinische Versorgungszentren und 10 Präventionszentren. Die Eugin-Gruppe in Barcelona ist ein 1999 gegründeter, auf Kinderwunsch spezialisierter medizinischer Anbieter. Bisheriger Eigentümer der Gruppe war die NMC Health, ein international tätiger Gesundheitskonzern mit Sitz in Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Eugin-Gruppe besteht aus zwei tragenden Säulen in Unternehmensform: der Luarmia S.L. und der Boston IVF.

Luarmia ist schwerpunktmäßig in Europa und Lateinamerika tätig, Boston IVF in den Vereinigten Staaten. Zusammen haben beide Unternehmensteile rund 1.300 Beschäftigte. Zur Eugin-Gruppe gehören heute 31 Kliniken und 34 weitere Standorte in insgesamt neun Ländern. Eugin war ursprünglich ganz auf Spanien konzentriert. Durch organisches Wachstum und den Zukauf von Boston IVF 2019 wurde die Gruppe zum international agierenden Konzern. Jetzt bildet die Eugin-Gruppe einen Teilkonzern im Rahmen von Fresenius-Helios. Mit der Übernahme wird Fresenius-Helios zu einem führenden Anbieter im Bereich der Reproduktionsmedizin. Der Marktwert der Eugin-Gruppe wird auf rund 430 Mio. Euro geschätzt.
Quelle: Pressebox Bildquelle: Unsplash

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