Handelsimmobilien sind Objekte mit Einzelhandelsflächen. Dazu zählen zum Beispiel Fachgeschäfte/-märkte, Discounter, Shopping-Center, Passagen, Warenhäuser und Versandhandels-Objekte. Innerhalb dieser Immobilienkategorie stellen High-Street-Objekte ein besonderes Segment dar: das sind besonderes frequentierte Handelsimmobilien in Haupteinkaufsstraßen von Städten. Hier stellen wir 3 Investoren mit besonderer Ausrichtung auf Handels- und High Street-Objekte vor. Diese sind auch Teil unserer Übersicht der 400 größten Immobilieninvestoren Deutschlandssowie der Liste der größten Handelsimmobilien-Investoren.

1. ILG Gruppe (ILG Holding GmbH); München; Fokus auf deutschen Handelsimmobilien ab 2.500 qm Verkaufsfläche

ILG wurde im Jahre 1980 von Dr. Günter Lauerbach und Uwe Hauch gegründet und ist ein bekannter Manager für Handelsimmobilien. Unter dem Dach der ILG Holding GmbH sind mehrere Tochtergesellschaften mit unterschiedlichen Schwerpunkten angesiedelt. Sie bilden zusammen die ILG Gruppe. ILG legt Immobilienfonds für private und institutionelle Anleger auf und betätigt sich daneben auch als Immobilienmanager für dritte Eigentümer. Das verwaltete Immobilienvermögen beträgt über 1,7 Mrd. Euro. ILG erwirbt breit gefächert Handelsimmobilien ab 2.500 qm Verkaufsfläche in ganz Deutschland, auch High Street-Immobilien. Die Objekte sollten den Risikoklassen Core, Core+ oder Value add angehören und eine Restmietlaufzeit von mindestens zwei Jahren besitzen.

2. Cromwell Germany GmbH (Cromwell Property Group); Berlin; Fokus auf Handelsimmobilien ab 30 Mio. Euro

Die Cromwell Property Group ist ein global tätiger, auf Gewerbeimmobilien ausgerichteter Immobilien-Investor mit australischen Wurzeln, der seit 2002 auch auf dem deutschen Markt agiert. Weltweit verwaltete Cromwell 2019 Immobilienvermögen im Wert von mehr als 7,5 Mrd. Euro. Für das Geschäft in Deutschland ist die Tochter Cromwell Germany mit Büros in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg und München zuständig. Zu den bundesweit getätigten gewerblichen Immobilien-Investments gehören auch Handelsimmobilien. Investiert wird in den Risikoklassen Core+, Value add und Opportunistic. Gesucht sind Objekte in A-, B- und C-Städten mit stabiler Bevölkerungsentwicklung, konkret: Stadtteil- und Fachmarktzentren mit einem starkem Ankermieter sowie High Street-Objekte. Das Investment-Volumen sollte ab 30 Mio. Euro aufwärts betragen.

3. ALITUS Capital Partners GmbH; Erlangen; Fokus auf Handelsimmobilien mit Wertsteigerungspotential

ALITUS Capital Partners ist ein inhabergeführtes mittelständisches Immobilieninvestment-Unternehmen mit Ausrichtung auf Gewerbe- und Einzelhandelsimmobilien. ALITUS investiert für Family Offices, Stiftungen, Banken und andere institutionelle Investoren. Bei Einzelhandelsimmobilien sind bundesweit Handels-Objekte aller Art (Fachmarktzentren, SB-Warenhäuser, Einkaufszentren, Supermärkte usw.) mit Wertsteigerungspotential gesucht (Risikoklassen Value add, Opportunistic). Das Investmentvolumen sollte bei Einzelobjekten in einer Bandbreite von 0,5 Mio. Euro bis 15 Mio. Euro liegen, bei Portfolios zwischen 10 Mio. Euro und 30 Mio. Euro. Der Standort sollte über ein Einzugsgebiet von mindestens 10.000 Einwohnern verfügen und stabile bis positive Entwicklungen zu Kaufkraft, Zentralität, Demografie und Umsatz aufweisen.

Bildquelle: Daryan Shamkhali

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ixed-Use Immobilien sind nicht nur Gebäude mit einer Mischnutzung aus Wohnen, Geschäften oder Büros. Es handelt sich auch um Objekte, die Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeit “unter einem Dach” möglich machen sollen. Eine Gebäudetypus, der besonders auf modernes Leben in der Großstadt ausgerichtet ist. Der Trend zur Urbanität ist ungebrochen. Mixed-Use-Immobilien sind daher gefragt und für Investoren – insbesondere im Zusammenhang mit Quartiersentwicklungen – interessant. Wir stellen drei Investoren mit besonderem Fokus auf Mixed-Use Objekte vor. Diese sind auch Teil unserer Datenbank der 400 größten Immobilieninvestoren Deutschlands.

1. Indigo Invest Holding GmbH & Co. KG; Düsseldorf; Fokus auf Objekte mit Aufwertungspotential

Indigo Invest wurde 2010 gegründet und investiert in Bestandsimmobilien mit unterschiedlichen Nutzungen. Ziel ist die Generierung von Mehrwert durch ein aktives Immobilien-Management und den Weiterverkauf mit Gewinn. Es handelt sich also um Investments auf Zeit. Seit dem Bestehen von Indigo Invest konnte bereits ein Transaktionsvolumen von über 700 Mio. Euro realisiert werden. Investiert wird in Deutschland (prosperierende Städte/Regionen) und in Großbritannien (London). Indigo Invest sucht Objekte, die aktuell Probleme (hohe Leerstände, Sanierungsbedarf, Instandhaltungsstau, kurze Restmietlaufzeiten) haben, um diese aufwerten zu können – zum Beispiel durch Umwandlung in Mixed-Use-Objekte. Das Volumen einer Einzeltransaktion darf 10 Mio. Euro bis 150 Mio. Euro betragen.

2. UNIMO Real Estate Management AG; Zug; Fokus auf Mixed-Use-Immobilien ab 2,5 Mio. Euro Investmentvolumen

UNIMO ist ein Schweizer Immobilien-Investor, der sich als Käufer, Bauträger und Projektentwickler bei erstklassigen Gewerbeimmobilien betätigt. Investments erfolgen bevorzugt in Deutschland und in der Schweiz, daneben auch in Österreich, Tschechien und Polen sowie in Spanien. Erworben werden nicht nur reine Gewerbeobjekte, sondern auch Mixed-Use-Objekte – häufig als Mischung aus Einzelhandels-, Wohn- und Büroflächen. Das Investitionsvolumen sollte ab 2,5 Mio. Euro aufwärts betragen. Gesucht sind Standorte in Städten ab 50.000 Einwohnern – jeweils in City- und Cityrandlagen mit sehr guter Infrastrukturanbindung und einer intakten Umgebung.

3. aamundo Holding AG; Frankfurt/Main; Fokus auf Mixed-Use-Immobilien ab 15 Mio. Euro Investmentvolumen

Die aamundo Immobilien Gruppe ist ein aktiver immobilienbezogener Asset Manager, der sich auf die deutschen Immobilienmärkte ausrichtet. Das Unternehmen wurde 2017 von Nico B. Rottke und Michael Schleich gegründet. aamundo will für Versicherungen, Versorgungswerke, Pensionskassen, Stiftungen oder Family Offices Immobilienportfolien ankaufen, bewirtschaften und gewinnbringend veräußern. Bei Mixed-Use-Objekten kauft aamundo bevorzugt Immobilien mit den Schwerpunkten Büro und Einzelhandel ab 15 Mio. Investitionsvolumen. Die Standorte sollten sich in deutschen Groß-, Mittel- bzw. Schwarmstädten mit guten wirtschaftlichen Perspektiven befinden. Die Objekte sollten Wertsteigerungspotentiale durch Umwidmung, Nachverdichtung, Modernisierung, Sanierung usw. bieten.

Bildquelle: Anthony Rosset

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Bauland und bebaubare Grundstücke sind ein knappes Gut – insbesondere in Großstädten. In Ballungsgebieten sind die Grundstückspreise in den letzten Jahren drastisch gestiegen. Für Eigentümer von Grund und Boden eine gute Nachricht, ist ihr Bauland doch bei Immobilien-Investoren und Projektentwicklern heiß begehrt. Wir stellen 3 Investoren vor, die es besonders auf Bauland und Grundstücke abgesehen haben. Diese sind auch Teil unseres Verzeichnisses der 400 größten Immobilieninvestoren Deutschland. Auch immer interessiert and Bauland und Grundstücken sind Unternehmen aus unserer Liste der 1,000 größten Projektentwickler und Bauträger.

1. Becken Holding GmbH; Hamburg; Fokus auf Bauland für Projekte ab 10 Mio. Euro

Becken ist ein inhabergeführtes Hamburger Immobilien-Unternehmen, das bereits 1978 gegründet wurde und in seiner heutigen Struktur seit 2006 besteht. Becken betätigt sich als Immobilien-Investor, Projektentwickler und Asset Manager. Der Geschäftsschwerpunkt liegt in Hamburg, darüber hinaus investiert das Unternehmen auch an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main und München. Für Projektentwicklungen in den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Quartiere sucht Becken bebaubare Grundstücke (auch Abrissgrundstücke) in den Metropolregionen Hamburg, Berlin, Rhein-Ruhr, Rhein-Main und München. Es sollte sich um City- und Cityrandlagen mit guter Infrastrukturanbindung handeln. Die Grundstücke sollten Projekte ab mindestens 10 Mio. Euro bzw. 3.000 qm Bruttogeschossfläche möglich machen. Vorhandene Gebäude sollten leer stehen oder nicht länger als drei Jahre vermietet sein.

2. EMPIRA AG; Zug; Fokus auf Grundstücke ab 5.000 qm in deutschen A-Städten

Die EMPIRA-Gruppe im schweizerischen Zug wurde 2014 gegründet und ist auf Immobilien-Investments im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Deutschschweiz) ausgerichtet. Deshalb verfügt EMPIA auch über Büros in Berlin, Frankfurt, Leipzig, München und Luxemburg. Finanziert werden die Investments über Immobilien-Fonds, die sich an institutionelle Anleger richten. EMPIRA betätigt sich als Projektentwickler, investiert aber auch in den Bestand. Für Projektentwicklungen werden Grundstücke gesucht. Für Neubau-Vorhaben bei Büro- und Wohnobjekten sind bevorzugt Grundstücke in Deutschland in A-Städten gesucht. Anforderungen: mindestens 5.000 qm bzw. 10.000 qm Bruttogeschossfläche (oberirdisch) möglich. Das Bauland sollte eine gute Infrastrukturanbindung und eine für den jeweiligen Zweck gute Lage haben. Darüber hinaus erwirbt EMPIRA im DACH-Raum unter bestimmten Bedingungen auch Bauerwartungsland und Konversionsflächen.

3. Hahn-Gruppe; Bergisch-Gladbach; Fokus auf Grundstücke für Handelsimmobilien

Die Hahn-Gruppe ist ein auf Handelsimmobilien spezialisierter Asset und Investment Manager, der seit 1982 besteht und sich im Mehrheitsbesitz der Unternehmerfamilie Michael Hahn befindet. Die Gesellschaften der Gruppe sind unter dem Dach der Hahn-Immobilien-Beteiligungs AG gebündelt. Die Hahn Gruppe legt Immobilienfonds für private und institutionelle Anleger auf und tätigt in diesem Rahmen Immobilien-Investments. Für die Realisierung von Projekten werden auch bundesweit Grundstücke gesucht. Die Grundstücke sollten über Kerngebiets- bzw. Sondergebietsausweisungen in Bebauungsplänen verfügen, sich in Innenstadt- oder attraktiven Stadteillagen mit guter Verkehrsanbindung und Sichtbarkeit befinden. Grundstücke sollten groß genug sein, um ausreichend Stellplätze realisieren zu können.

Bildquelle: Sergio Souza

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Bauerwartungsland ist Grund und Boden, der noch nicht als Bauland ausgewiesen ist, bei dem das aber in absehbarer Zeit erwartet werden kann. Meist liegt Bauerwartungsland im Umfeld bereits erschlossener Gebiete und es gibt konkrete Indizien, die die Bebaubarkeit erwarten lassen. Mit Investments in Bauerwartungsland können sich Investoren eine gute Ausgangsposition für Projektentwicklungen und Wertsteigerungen sichern. Diese 3 Immobilieninvestoren suchen (auch) Bauerwartungsland – und sind Teil unserer Liste der 400 größten Immobilieninvestoren Deutschlands. Auch relevant: unsere Liste der 1,000 größten deutschen Bauträger und Projektentwickler.

1. CORPUS SIREO Real Estate GmbH; Köln; Fokus auf Bauerwartungsland ab 1 Mio. Euro in Ballungsräumen

CORPUS SIREO ist aus der 1995 gegründeten Corpus Immobiliengruppe hervorgegangen. Seit der Fusion mit der Sireo Real Estate GmbH im Jahr 2007 firmiert man als CORPUS SIREO. 2014 wurde das Unternehmen vollständig von dem Schweizer Versicherungskonzern Swiss Life übernommen. CORPUS Sireo investiert in Bestandsimmobilien, sucht aber auch Grundstücke für Projektentwicklungen. Dazu gehört auch Bauerwartungsland. Der Grund und Boden sollte für eine wohnungswirtschaftliche oder gewerbliche Entwicklung (Wohnen, Büro, Hotel, Einzelhandel, Pflege) in Betracht kommen. Geografisch fokussiert man sich auf den Großraum Köln/Bonn, Düsseldorf, Münster, Aachen, das Rhein-Main-Gebiet und die Großräume München, Hamburg und Berlin/Potsdam. Der Liegenschaftspreis sollte ab 1 Mio. aufwärts liegen.

2. VICUS GROUP AG; Leipzig; Fokus auf Bauerwartungsland für Wohnprojekte

Die in Leipzig ansässige VICUS GROUP ist eigentlich auf Gewerbeimmobilien ausgerichtet. Die Revitalisierung und Restrukturierung von Gewerbeimmobilien in ausgewählten Städten bildet den Kern des Geschäftsmodells. Die Objekte werden erworben und nach erfolgreicher “Wiederbelebung” wieder mit Gewinn verkauft. 2019 konnte die VICUS GROUP damit ein Transaktionsvolumen von ca. 2 Mrd. Euro realisieren. Neben Büroimmobilien, Geschäftshäusern und Hotels engagiert sich die VICUS GROUP bei Wohnprojekten. Dafür wird auch Bauerwartungsland erworben. Die Grundstücke sollten sich in Städten ab 100.000 Einwohnern im Bundesgebiet befinden und später ein Wohnen in A- oder B-Lagen ermöglichen. Das Bauerwartungsland sollte geeignet sein, um Projekte in einer Größenordnung von 10 Mio. Euro bis 100 Mio. Euro umzusetzen.

3. OFB Projektentwicklung GmbH; Frankfurt/Main; Fokus auf Bauerwartungsland für verschiedene Nutzungen

Im Vergleich zu anderen Immobilieninvestoren ist die OFB Projektentwicklung ein alteingesessenes Unternehmen. Die Tochtergesellschaft der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) besteht bereits seit über 60 Jahren (1958 gegründet) und engagiert sich in Immobilienprojekten. Sie ist Teil der Helaba-Immobiliengruppe. Für die Verwirklichung von Immobilienvorhaben sucht OFB Projektentwicklung ständig nach geeigneten Grundstücken. Dazu zählt auch Bauerwartungsland. Die Immobilienprojekte sind breit gefächert und umfassen Bürohäuser, Logistik-/Light Industrial-Objekte, Hotels, Wohnimmobilien und Gewerbliches Wohnen (Alten-, Pflege-, Studentenheime). Das Bauerwartungsland muss eine entsprechende Bebauung in Aussicht stellen. Geografisch konzentriert sich das Interesse auf die TOP 8-Städte in Deutschland, außerdem auf die Regionen Rhein-Main, Rhein-Neckar, Rhein-Ruhr, Mitteldeutschland (Sachsen/Thüringen), die Metropolregion Nürnberg und den Großraum München.

Bildquelle: Walter Sturn

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Geschäftshäuser sind neben Shopping Centern und Fachmarktzentren die dritte Säule für Investments in Einzelhandelsobjekte. Es handelt sich um Gebäude, die ganz oder überwiegend geschäftlichen Zwecken dienen. Ergänzende Nutzungen betreffen meist Wohn- und/oder Bürozwecke. Typische Standorte sind Innenstadtlagen oder Stadteilzentren. Für Immobilien-Investoren stellen Geschäftshäuser ein besonderes Marktsegment dar. Wir stellen hier 3 Investoren vor, die besonders an Geschäftshäusern interessiert sind. Diese sind auch Teil unserer Liste der 400 größten deutschen Immobilieninvestoren sowie Teil der Liste der größten deutschen Investoren für Handelsimmobilien.

1. Stuttgarter Lebensversicherung a.G.; Stuttgart; Fokus auf Geschäftsimmobilien in deutschen A-Städten

Die Stuttgarter Lebensversicherung a.G ist Teil der Stuttgarter Versicherungsgruppe, eines seit 1908 bestehenden deutschen Versicherers. Ursprünglich auf Württemberg beschränkt bietet die Stuttgarter ihre Leistungen heute bundesweit an. Im Rahmen der Kapitalanlagen im Lebensversicherungsgeschäft investiert die Stuttgarter Lebensversicherung auch in Geschäftshäuser. Daneben werden Wohnobjekte, Büroimmobilien und gemischt genutzte Objekte gekauft. Geschäftshäuser werden in deutschen A-Städten erworben und zwar ausschließlich in 1a- und 1b-Lagen. Die Vermietungsquote sollte mindestens 50 Prozent betragen – bei Mietern mit guter bis sehr guter Bonität und gesicherten Mietverhältnissen. Das Investmentvolumen sollte sich in einer Bandbreite von 15 bis 40 Mio. Euro bewegen. Es werden bevorzugt Bestandsobjekte gekauft, die nicht älter als 15 Jahre sein sollten.

2. HAMBORNER REIT AG; Duisburg; Fokus auf langfristig vermietete Geschäftshäuser in guten Lagen

Die HAMBORNER REIT gehört zu den wenigen Reits in Deutschland. Das sind steuerbegünstigte börsennotierte Unternehmen, die nach bestimmten Regeln in Immobilien investieren und den Großteil ihrer Gewinne ausschütten. Die Anlagepolitik ist ähnlich wie bei Immobilienfonds. Die HAMBORNER REIT verfügt über ein bundesweit gestreutes Immobilienportfolio aus ca. 70 Objekten. Investiert wird ausschließlich in Gewerbeimmobilien, konkret Büroimmobilien und Naheversorgungsobjekte, dazu gehören auch Geschäftshäuser. Gesucht sind bundesweit Standorte mit einem Einzugsgebiet von mehr als 60.000 Einwohnern. Das Investmentvolumen sollte mehr als 10 Mio. Euro betragen. Es werden bevorzugt Neubauten in Innenstadtlagen, Stadtteilzentren oder stark frequentierten Stadtrandlagen gesucht, die langfristig vermietet sind. Demografische Entwicklung, Kaufkraft, Zentralität
und Zukunftsaussichten sind wesentliche Investment-Kriterien.

3. Schroder Real Estate KVGmbH; Frankfurt/Main; Geschäftshäuser bevorzugt in Core- und Core+-Qualität

Schroder Real Estate kann seine Geschichte bis 1804 zurückverfolgen, als die Hamburger Kaufmannsfamilie Schröder eine Niederlassung in London gründete. Daraus entwickelte sich eine erfolgreiche Handelsbank, die im Zeitablauf zu einer bedeutenden Investment- und Vermögensverwaltungsgesellschaft wurde. Schroder gehört heute zu den TOP 100 an der Londoner Börse. Immobilien-Investments sind Teil des Geschäftsmodells. Investiert wird u.a. in Geschäftshäuser. In Deutschland sucht Schroder Real Estate Geschäftshäuser in Städten ab 100.000 Einwohnern, es werden auch gemischt genutzte Gebäude erworben. Die Objekte sollten den Risikoklassen Core, Core+ und (bedingt) Value Add angehören und zu wenigstens 60 bis 70 Prozent vermietet sein. Das Investitionsvolumen bewegt sich in einer Bandbreite von 15 Mio. Euro bis 500 Mio. Euro (Portfolios).

Bildquelle: Kevin Dowling

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Eine Wohnanlage ist ein Gebäude oder Gebäudekomplex mit einer größeren Anzahl an Wohneinheiten, oft von Grünanlagen umgeben und mit Gemeinschaftseinrichtungen für die Bewohner ausgestattet. Immobilienportfolios sind Vermögen, die aus einer Mehrzahl an Immobilien unterschiedlicher Art bestehen, um Risikostreuung zu betreiben und ein gutes Rendite-Risiko-Verhältnis zu erreichen. Wir stellen 3 Investoren vor, die sich auf Wohnanlagen und Immobilienportfolios ausgerichtet haben. Diese sind auch Teil unserer Liste der 400 größten Immobilieninvestoren in Deutschland und unserer Liste der größten Wohnimmobilien-Investoren.

1. ADLER Real Estate AG; Berlin; Fokus auf Wohnimmobilien-Portfolios in Ballungsgebieten

ADLER Real Estate ist aus den früheren Adlerwerken in Frankfurt, einem Büromaschinen-Hersteller, hervorgegangen. Die Produktion wurde 1998 eingestellt und man verlegte sich auf das Immobiliengeschäft. Seit 2012 engagiert sich ADLER schwerpunktmäßig in Wohnimmobilien, 2019 wurden über 58.000 Wohneinheiten bundesweit gehalten. Seit 2016 befindet sich der Firmensitz in Berlin. ADLER kauft bundesweit Wohnanlagen und Portfolios ab 100 Wohneinheiten an ausgewählten Standorten, ansonsten ab 200 Wohneinheiten. Geografischer Fokus: Großraum Berlin, in Norddeutschland: Wilhelmshaven, Bremen und Hannover, in Sachsen: Leipzig, Dresden und Chemnitz, Nordrhein-Westfalen. Die Anlagen müssen sich in gutem Zustand befinden, über eine gute Lage verfügen und eine Vermietungsquote von mindestens 80 Prozent besitzen. Der Gewerbemietanteil sollte 20 Prozent nicht überschreiten.

2. EMPIRA AG; Zug; Fokus auf Immobilieninvestments mit Wohnschwerpunkt in der DACH-Region

Die 2014 gegründete Schweizer EMPIRA-Gruppe hat sich auf institutionelle Immobilieninvestments im deutschsprachigen Europa spezialisiert und will dabei den gesamten Wertschöpfungsprozess aus einer Hand abbilden: von der Projektentwicklung über die Akquisition bis zum Asset Management. Außer am Firmensitz in Zug ist EMPIRA in Berlin, Frankfurt, Leipzig, München und Luxemburg vertreten. Für die Finanzierung von Immobilieninvestments legt EMPIRA Fonds auf, an denen sich institutionelle Anleger beteiligen können. Wohnanlagen, Wohnportfolios sowie Wohn- und Geschäftshäuser bilden einen Schwerpunkt bei Investments. Gesucht sind Objekte in wirtschaftsstarken Städten ab 200.000 Einwohnern (A- und B-Städte) an Standorten mit guter Infrastrukturanbindung. Die Immobilien (ab 100 Mieteinheiten) sollten einen hohen Vermietungsstand haben und in gutem Zustand sein.

3. Vonovia SE; Bochum; Fokus auf Wohnanlagen in deutschen Ballungsgebieten

Vonovia ist ein Immobilienkonzern, der aus der Deutschen Annington hervorgegangen ist. Diese wurde durch den Kauf von Eisenbahnerwohnungen kurz nach der Jahrtausendwende groß. 2015 erfolgte die Übernahme des Konkurrenten Gagfah und die Umbenennung von Deutsche Annington in Vonovia. Parallel dazu wurde auch der Börsengang realisiert. Heute gehört Vonovia zu den DAX-Unternehmen und besitzt über 400.000 Wohnungen, schwerpunktmäßig in Deutschland, aber auch in Österreich und in Schweden. Vonovia erwirbt bevorzugt Portfolios ab 100 Wohneinheiten, der gewerbliche Nutzungsanteil sollte 15 Prozent nicht überschreiten. Gesucht sind Wohnanlagen in Ballungsgebieten mit guten Lagen und einem marktgerechten Objektzustand.

Bildquelle: Matthias Heil

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Paris ist der Dreh- und Angelpunkt Frankreichs. Dementsprechend gibt es auch eine Reihe französische Immobilieninvestoren, die ausschließlich in der Hauptstadt investieren. Wir stellen zwei dieser Immobilieninvestoren mit Paris-Fokus vor. Diese sind auch Teil unserer Liste der 750 größten europäischen Immobilieninvestoren sowie unserer Liste der größten französischen Immobilieninvestoren.

1. Gecina, 20 Mrd. € Assets under Management: Fokus auf Büros, Wohnimmobilien, Studentenappartments

Gecina wurde 1959 gegründet und zählt zu den größten französischen Immobilienunternehmen. Der Fokus: ausschließlich Büros, Wohn- und Studentenimmobilien in Paris und Umgebung. Für das Unternehmen arbeiten mehr als 500 Mitarbeiter. Beispielhafte Portfolioobjekte sind das Louis Vuitton Gebäude mit der Vorzeigeadresse 101 Champs Élysées. So gut wie alle Objekte im Besitz von Gecina befinden sich in den absoluten Bestlagen der Stadt. Auch neue Projektentwicklungen (wie das futuristische Projekt Bancelles) werden von Gecina durchgeführt. Gecina ist darüber hinaus börsennotiert.

2. Fonciere Lyonnaise: Office- und Retail-Immobilien in Paris

Die Société Foncière Lyonnaise ist Frankreichs ältestes Immobilienunternehmen. Es wurde schon 1879 von Henri Germain gegründet. Das Portfolio umfasst verschiedene hochwertige Immobilien in Pariser Toplagen. Etwa das Prachtgebäude Edouard VII nahe der Metro Station Opéra im Zentrum von Paris oder mehrere Top-Gebäude am Champs-Élysées. Auch Fonciere Lyonnaise ist – wie Gecina – börsennotiert. Die Investmentgesellschaft saniert und entwickelt auch verschiedene Objekte. Aktuell im Fokus ist etwa das 1852 erbaute Gebäude Louvre Saint-Honoré. SFL erwarb dieses 1995. In der Zwischenzeit wurde es mehrfach weiterentwickelt und saniert.

Bildquelle: Anthony DELANOIX

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Seit Anfang dieses Jahres ist die Welt mit einer Krise von beispiellosem Ausmaß konfrontiert. Aufgrund des Coronavirus und der daraus resultierenden COVID-19 Erkrankung befinden sich mehrere Länder im Lockdown, die Aktienmärkte stürzen ab und Unternehmen gehen in Konkurs. Stand heute (23.3.2020) gibt es weltweit über 350.000 bestätigte Fälle – und bereits über 15.000 Todesfälle.

Wie reagieren Family Offices, deren Hauptaufgabe darin besteht, das Kapital vermögender Familien über Generationen zu bewahren? Letzte Woche sprachen wir in Zusammenarbeit mit familyofficehub.io mit 15 relevanten Single- und Multi Family Offices aus Europa und den Vereinigten Staaten und fragten sie wie sie auf die COVID-19-Krise reagieren. Wir veröffentlichen die weltweit erste Studie über die Reaktion der Family Offices auf Corona. Die exklusive Listenchampion-Studie soll Family Offices und Investmentfirmen Anhaltspunkte geben, wie sie in diesen stürmischen Zeiten am besten reagieren. 53,3 % der Teilnehmer waren Führungskräfte von großen Multi-Family Offices, 47,7 % waren Führungskräfte von Single Family Offices.

Hinweis: gerne können Sie die folgenden Statistiken und Grafiken für eigene Beiträge benutzen. Wir würden Sie allerdings bitten stets Listenchampion.de als Quelle zu vermerken. Auch würden wir uns freuen wenn Sie uns unter kontakt [at] listenchampion.de einen Link zu Ihrer Einbindung schicken. 

Die wichtigsten Erkenntnisse aus unserer Studie: Wie reagieren Family Offices auf die Coronavirus-Krise?

  • Die meisten Family Offices blicken optimistisch in die Zukunft: 86,7% der Family Offices glauben an eine bessere Situation (auf den Finanzmärkten) in 12 Monaten (davon 60% an eine deutlich bessere Situation) und 66,7% an eine leicht bessere Situation in 6 Monaten. Nur 20% der befragten Family Offices glaubt, dass die Situation auf den Märkten in 6 Monaten etwas schlechter aussehen wird.
  • Alle Family Offices sind in Sachen Home Office vorbildlich: 46,7% der Family-Office-Teams arbeiten vollständig von zu Hause aus, 53,3% arbeiten teilweise im Home Office. Es gibt keine Family Offices, die noch kein Home-Office eingeführt haben.
  • Die meisten Family Offices verzeichneten nur leichte Verluste in ihren Portfolios: 57,1% der Family Offices hatten seit dem 25. Februar Portfolioverluste zwischen -10% und 0%.
    Family Offices sehen Investment-Chancen durch das Coronavirus: von Lebensmittel- und Technologieaktien bis hin zu notleidenden Unternehmensanleihen.

Arbeitsalltag in Family Offices: Coronavirus behindert die tägliche Arbeit

Im Allgemeinen werden die Abläufe in den Family Offices durch COVID-19 (verständlicherweise) gestört: 80% der Family Offices aus unserer Studie geben an, dass ihre tägliche Arbeit durch die Pandemie behindert wird. Die Spannung ist hoch: Das Familienvermögen und die Portfolios müssen geschützt werden, die Prioritäten der Familien ändern sich. Während sich vor einigen Monaten einige Familien vielleicht dazu entschlossen haben, risikoreichere Anlageklassen wie Private Equity anzugehen, stehen jetzt Risikomanagement und Vermögenserhalt an erster Stelle. Darüber hinaus wurden bereits jetzt Deals aufgrund der hohen Unsicherheit am Markt abgesagt.

auswirkungen covid family offices

Die befragten Family Offices sind recht aktiv, wenn es um Maßnahmen gegen die COVID-19-Verbreitung geht: 46,7% der Family Office-Teams arbeiten vollständig von zu Hause aus, die restlichen 53,3% arbeiten teilweise von zu Hause aus. Die Hygienestandards werden erhöht, staatliche Richtlinien werden strikt befolgt, zusätzliche unternehmensinterne Richtlinien werden geschaffen.

Investments und Performance der Family Offices in Zeiten von COVID-19

Im Allgemeinen haben sich die meisten Family-Office-Portfolios in den letzten Wochen besser als der restliche Markt entwickelt: 57,1% hatten seit dem 25. Februar Verluste zwischen -10% und 0%. 14,3% der befragten Familien-Investmentfirmen konnten sogar eine positive Performance zwischen 0-10% erreichen.

performance von family offices corona krise

Die befragten Family Offices erreichten ihre recht gute Leistung unter anderem durch verschiedene Maßnahmen:

  • Absicherung durch Derivate
  • Unkorrelierte Strategien
  • Starke Diversifizierung
  • Striktes Risikomanagement und Stop-Losses

Maßnahmen zum Schutz des Family-Office-Vermögens

Die Mehrheit der befragten Family Offices (66,7%) erwartet die größten Auswirkungen auf den Finanzmärkten. Daneben erwarten einige Family Offices auch die größten Verluste bei Venture Capital Investments. Interessanterweise haben nur 20% der befragten Family Offices aufgrund der Krise ihren Anlagestil geändert und 26,7% erwägen eine Änderung der Anlagestrategie. Die restlichen 53,3% haben sich entschieden, ruhig zu bleiben und ihren Anlagestil beizubehalten.

finanz märkte auswirkungen corona

Um das Familienvermögen zu schützen, haben die befragten Family Offices verschiedene Maßnahmen ergriffen. Unter anderem werden die Beteiligungen durch das starke Eigenkapitalpolster und Know-How unterstützt. Andere Family Offices bereiten sich bereits aggressiv auf Käufe zu niedrigen Preisen vor. Auf den Finanzmärkten fokussieren sich viele Family Offices auf Technologie- und Lebensmittelaktien. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auch auf dem günstigen Kaufen von FANG-Aktien (Facebook, Apple, Netflix, Google), die ebenfalls starke Verluste erlitten haben. Die vollständige Liste aller durchgeführten Maßnahmen wurde den Family Offices zur Verfügung gestellt, die an der Studie teilgenommen haben.

Family Offices sind optimistisch: 66,7% erwarten eine etwas bessere Situation in 6 Monaten, 86,7% an eine bessere Situation in 12 Monaten

Schließlich fragten wir die teilnehmenden Family Offices nach ihrer Meinung, wie sich die Märkte in 12 Monaten entwickeln werden. Trotz der derzeitigen unsicheren Situation, der momentanen Verluste und dem erschwerten Arbeitsalltag blicken die meisten Family Offices optimistisch in die Zukunft. 60% der befragten Family Offices erwarten eine deutlich bessere Situation an den Märkten in 12 Monaten, 26,7% erwarten eine leicht bessere Situation. Nur 13,3% glauben, dass die Situation in 12 Monaten die gleiche sein wird wie heute. In 6 Monaten erwarten 66,7% der Family Offices eine leicht bessere Situation.

wann erholen sich märkte family offices

Dennoch werden die kommenden Monate für internationale Family Offices von hoher Intensität geprägt sein. Es gilt, das Familienvermögen zu erhalten, den Betrieb unter schwierigen Bedingungen aufrechtzuerhalten, Portfoliounternehmen zu unterstützen und Chancen an den Märkten zu nutzen.

Unsere exklusiven Listen der wichtigsten Single und Multi Family Offices


Das irische Investmentunternehmen Greenman Investments wurde 2005 gegründet. Das Ziel: einen Immobilienfonds mit Fokus auf Deutschland aufzubauen. Während zunächst der Fokus auf Wohnimmobilien lag wurde 2013 der Fonds “Greenman Retail” auferlegt. Die ersten Akquisitionen waren zwei Lebensmittelmärkte in Berlin. 2015 wurden dann durch ein Joint-Venutre 29 Edeka-Märkte mit einem Portfoliowert in Höhe von 95 Millionen Euro erworben. Heute ist der Greenman Open Fonds – mit einem Volumen von 594 Millionen Euro – der größte Lebensmittelimmobilien-Fonds in Deutschland. Wir stellen den zwar unbekannten aber bedeutenden Fonds Greenman im Portrait vor. Greenman ist auch Teil unserer exklusiven Liste der größten deutschen Immobilieninvestoren sowie der Liste der größten Handelsimmobilien-Investoren.

Fokus auf deutsche Handelsimmobilien, Schwerpunkt Lebensmittelmärkte

Die Strategie von Greenman ist eindeutig formuliert: es werden nur deutsche Handelsimmobilien gekauft, die größtenteils Lebensmittel-Mieter haben. Die Center liegen meisten im Umland deutscher Städte (Vorstadt / Stadtrand). Es kann sich dabei um Fachtmarktzentren wie auch Supermärkte handeln. Bei den Mietern setzt Greenman auf bonitätsstarke Einezlhändler wie EDEKA oder REWE. Greenman setzt auf langfristiges Einkommen, indem die Mieter zu frühen Vertragsverlängerungen und langen Vertragslaufzeiten bewogen werden. Langfristig orientiertes WARLT-Management (Weighted Average Retnal Lease Time) ist das Stichwort.

Greenman OPEN Portfolio: Akquisition von Einzelhandelsimmobilien in ganz Deutschland, €747M Marktwert

Für seinen jüngsten und größten Fonds – den Greenman OPEN – kauft der irische Investor aktiv ein. Dabei müssen in Frage kommende Objekte in Gebieten mit demografischen und sozioökonomischen Potential liegen. Es kommen sowohl Fachmarktzentren wie auch Hybrid Center oder Stand Alone Supermarkte in Frage. Wichtig ist nur, dass die Center einen langfristigen Mietvertrag mit einem führenden Lebensmitteleinzelhändler vorweisen müssen. 65% der Mieteinnahmen im Portfolio des OPEN-Fonds werden durch Lebensmittelhändler erzielt. Vorzeige Objekte im Portfolio sind etwa das 2018 erworbene Biesdorf Center im Wert von €97M oder ein Fachmarktzentrum in Hohen Neudorf mit REWE als Ankermieter und einem Marktwert von €37M.

Bildquelle: Franki Chamaki

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Die Attraktivität des Londoner Immobilienmarktes ruft nicht nur ausländische Investoren auf den Plan

London gilt seit vielen Jahren als einer der attraktivsten Immobilienmärkte in ganz Europa. In der britischen Hauptstadt sind die Immobilienpreise wie in kaum einer anderen Stadt gestiegen. Das vielversprechende Marktumfeld zieht seit geraumer Zeit Investoren aus der ganzen Welt an, die sich insbesondere an großvolumigen Deals beteiligen. Allerdings spielen nicht nur ausländische Investmentgesellschaften eine wichtige Rolle in London, sondern auch viele britische Investoren. Einige der Firmen haben sich vollständig auf London fokussiert und verfolgen unterschiedliche Strategien, um hier zu bestehen. Das reicht von der Spezialisierung auf bestimmte Immobilienklassen über die Fokussierung auf Gebäude mit Aufwertungspotenzial bis hin zu Investments in bestimmten Stadtteilen. In diesem Beitrag möchten wir drei britische Immobilieninvestoren vorstellen, die sich in ihren Aktivitäten voll und ganz auf London spezialisiert haben. Alle Gesellschaften sind in unserer umfassenden Datenbank der größten Immobilieninvestoren in UK enthalten.

Great Portland Estates: Aufwertung von Wohnimmobilien, Büros und Retail-Immobilien in Zentral London

Great Portland Estates zählt zu den größten Immobilieninvestoren und Bestandshalter in UK und besitzt derzeit Immobilien im Wert von £2,6 Mrd. Das besondere an dem Portfolio ist, dass sämtliche Gebäude in Zentral London sind. Typischerweise erwirbt der Investor Immobilien, die sich in einem schlechten Zustand befinden, um sie aufzuwerten und im Bestand zu halten. 10-20% des Portfolios werden jedes Jahr ausgetauscht, indem mit dem Verkauf von Gebäuden liquide Mittel für den Erwerb weiterer Immobilien frei werden. Der Investment Fokus liegt auf Wohnimmobilien, Büros und Retail- bzw. Handelsimmobilien in guten Lagen. Somit spielt der Investor durchaus in einer Liga mit großen Investmentfirmen aus dem Ausland, die sich ebenfalls auf diese Assetklassen in guten Lagen fokussieren.

Shaftesbury: Immobilieninvestments mit Fokus auf Retail, Leisure und Gastronomie im Londoner West End

Das Londoner West End gehört zu den beliebtesten Gegenden in der britischen Hauptstadt. Hier ist der heimische Immobilieninvestor Shaftesbury in den Segmenten Retail, Leisure und Gastronomie präsent. In den Stadtteilen Carnaby, Seven Dials und Chinatown investiert Shaftesbury ebenso wie in East and West Covent Garden, Soho und Fitzrovia. Der ausschließliche Fokus auf das Londoner Zentrum hat sich in den letzten Jahren ausgezahlt. Dabei besetzt die Investmentgesellschaft eine Nische, indem vor allem Immobilien gekauft werden, die von Einzelhändlern und lokalen Gastronomen angemietet werden. Somit hält sich der Investor aus dem stärker umkämpften Markt der großen High-Street Handelsimmobilien heraus.

Capital Industrial: Londoner Immobilien für Selbstständige und Gewerbetreibende

Capital Industrial hat sich auf den Erwerb von Londoner Immobilien für kleine Gewerbetreibende spezialisiert. Das umfasst Lagerhallen und Light Industrial Immobilien genauso wie Büros und Studios. Außerhalb Londons ist Capital Industrial nicht tätig, sodass die Firma als echter Spezialist für die Gewerbeszene in der britischen Hauptstadt gilt. Die Spezialisierung auf Light Industrial und kleinere Gewerbeimmobilien zeigt abermals, wie Londoner Investoren Nischenmärkte nutzen, um gute Renditen in dem umkämpften Markt zu erzielen.

Bildquelle: Johan Mouchet

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