Basel gehört zwar nicht zu den wichtigsten Finanzplätzen der Schweiz und ist primär als Chemie-Metropole bekannt. Mit der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, der Schweizerischen Bankiersvereinigung und dem Verband Schweizer Kantonalbanken verfügt die Stadt aber über bedeutende Finanzorganisationen. Sie ist ausserdem Sitz mehrerer kleiner Privatbanken, die gerade in der Vermögensverwaltung einen guten Namen haben. Natürlich sind in Basel auch die Schweizer Grossbanken mit Niederlassungen vertreten. Hier sind die drei größten Vermögensverwalter in Basel im Überblick – die auch Teil unserer einmaligen Liste der größten Schweizer Vermögensverwalter sind.

1. Baloise Asset Management Schweiz AG

Baloise Asset Management ist Teil der Baloise Group, eines Schweizer Versicherungskonzerns, der in der Deutschschweiz und Deutschland besser unter dem Namen Basler Versicherungen bekannt ist. Die Vermögensverwaltungs-Tochter bietet ihre Leistungen für institutionelle Investoren (Banken, Versicherungen, andere Vermögensverwalter), private Anleger sowie für Pensionskassen an. Nachhaltigkeit hat dabei einen hohen Stellenwert. Es wird nach sozialen, ethischen und ökologischen Standards investiert.

Das Angebot von Baloise Asset Management ist auf die Zielmärkte Schweiz und Deutschland ausgerichtet. In der Schweiz bilden Lösungen für die zweite und dritte Säule der Altersvorsorge einen Schwerpunkt. Vermögensverwaltung findet im Rahmen von Fonds oder fondsähnlichen Konstrukten statt – primär in den Anlageklassen Aktien, Anleihen und Immobilien. In Deutschland richtet sich das Angebot ausschliesslich an Privatanleger. Diesen werden verschiedene Publikumsfonds geboten. Neben Fonds ist Baloise Asset Management auch als Dienstleister in der Vermögensverwaltung tätig – zum Beispiel bei der Entwicklung und Optimierung von Anlagestrategien.

2. Tareno AG

Tareno ist eine 2000 gegründete unabhängige Vermögensverwaltung mit Sitz in Basel. Ausser in Basel ist sie auch in Zürich und mit einer Tochter in Luxemburg vertreten. Das verwaltete Vermögen beläuft sich auf ca. CHF 2,5 Milliarden. Nachhaltigkeit ist Teil der Tareno-Philosophie. Investments erfolgen nach ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). Das Angebot richtet sich an Privatkunden sowie an andere Vermögensverwalter.

Für Privatkunden bietet Tareno klassische Vermögensverwaltung im Rahmen entsprechender Mandate und auf der Basis einer mit dem Kunden vereinbarten Anlagestrategie an. Möglich ist auch reine Anlageberatung, Anlageempfehlungen werden dann von Kunden eigenständig umgesetzt. Tareno ermöglicht ausserdem Steuerberatung inkl. Erstellung von Steuererklärungen. Für andere Vermögensverwalter ist Tareno als Dienstleister tätig – im Bereich Kundenvermittlung, Portfolio Management und bei Fondsangeboten. Tareno bietet einen Sektorfonds (Tareno Global Water Solutions Fund) und zwei Strategiefonds (Tareno Global Equity Fund und Tareno Fixed Income Fund) an.

3. Döbelin Maurer Lasagni Stüdeli AG

Der Namen der Vermögensverwaltung zeigt zugleich die Namen der Inhaber: “Döbelin Maurer Lasagni Stüdeli” gibt es in Basel bereits seit 1995, in der heutigen Konstellation besteht das Unternehmen seit August 2019. Klassische Vermögensverwaltung für vermögende Privatkunden, Family Office-Leistungen und Vorsorgeberatung – das kennzeichnet die Leistungen des Basler Finanzunternehmens.

Döbelin Maurer Lasagni Stüdeli betreibt Vermögensverwaltung auf Basis von Mandatsvereinbarungen mit Kunden. Der Vermögensverwalter agiert dabei eigenständig und setzt eine zuvor gemeinsam festgelegte Anlagestrategie um. Der Anlagehorizont ist langfristig orientiert, die anvertrauten Vermögen werden breit diversifiziert und nach verschiedenen Kriterien gewichtet. Bevorzugt werden Direktanlagen in Aktien und Anleihen anstelle von Fonds-Investments. Die ausgewählten Titel müssen bestimmte Qualitätsstandards erfüllen. Spekulation ist aussen vor, es geht darum, mit soliden Investments nachhaltig gute Erträge zu erzielen.

Bildquelle: Tomoe Steineck

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Genf ist die inoffizielle Hauptstadt der Romandie – der französischsprachigen Schweiz -, die zweitgrösste Stadt des Landes und nach Zürich der zweite Schweizer Finanzstandort von Weltgeltung. Zwar reicht Genf nicht an die Bedeutung Zürichs heran, gehört aber bei Rankings regelmässig zu den 30 wichtigsten Finanzplätzen weltweit. Während die Finanzakteure in Zürich auf die englischsprachige Welt und Asien ausgerichtet sind, blickt man in Genf mehr auf die frankophone Welt und den mittleren Osten. Als Standort für private Vermögensverwaltung hat Genf einen besonderen Rang. Wir stellen die fünf größten Vermögensverwalter in Genf vor – die auch Teil unserer einmaligen Liste der größten Schweizer Vermögensverwalter sind.

1. Banque Privée Edmond de Rothschild SA

Edmond Adolphe de Rothschild aus der berühmten Rothschild-Dynastie erwarb Mitte der 1960er Jahre die bereits seit 1923 bestehende Banque Privée in Genf. Unter dem neu-alten Namen “Banque Privée Edmond de Rothschild” wird nach wie vor das Vermögensverwaltungsgeschäft unter dem Dach einer Schweizer Privatbank betrieben. Die Bank gehört zur Groupe LCF Rothschild.

Vermögensverwaltung findet im Bereich Asset Management im Rahmen von Fondslösungen statt und gliedert sich in 11 Kompetenzbereiche. Das verwaltete Vermögen beläuft sich auf rd. CHF 80 Milliarden. Für professionelle und nicht-professionelle Anleger bietet Edmond de Rothschild ein breites Fondsspektrum aus unterschiedlichen Anlageklassen und Märkten. Edmond de Rothschild ist auf Anleger in Mittel-, West- und Südwest-Europa sowie Israel fokussiert. Verfolgt wird ein aktiver, nicht-spekulativer Investment-Ansatz, der auf Nachhaltigkeit und langfristige Wertsteigerungen ausgerichtet ist.

2. Lombard Odier Darier Hentsch

Die vier Namen “Lombard Odier Darier Hentsch” stehen für die Lombard Odier Gruppe, die 2002 aus der Fusion von Lombard, Odier & Cie mit der Bank Darier, Hentsch & Cie, einer seit 1796 bestehenden Genfer Privatbank, hervorgegangen ist – dem ältesten Geldhaus in Genf. Lombard Odier betreibt zum einen klassische Vermögensverwaltung im Geschäftsbereich Wealth Management, betätigt sich zum anderen aber auch als Fondsanbieter (Asset Management).

Angebote im Wealth Management richten sich an vermögende Privatkunden, bevorzugt Unternehmer und ihre Familien. Neben Vermögensverwaltung umfassen die Leistungen Finanzanlagen, Steuern, Nachlassplanung und weitere exklusive Bank-Services. Unter der Marke “Lombard Odier Investment Managers” tritt Lombard Odier als Fondsanbieter für institutionelle und private Anleger auf. Das verwaltete Investment-Vermögen in diesem Bereich beträgt CHF 51 Milliarden (Stand Mitte 2019). Lombard Odier Investment Managers ist mit 13 Niederlassungen in Europa, Asien und Nordamerika vertreten.

3. Unigestion SA

Unigestion ist ein 1971 gegründeter unabhängiger Genfer Vermögensverwalter. 1976 übernahm der Schweizer Unternehmer Bernard Sabrier die Kontrolle über Unigestion. Er leitet das Unternehmen nach wie vor. Neben dem Firmensitz in Genf verfügt Unigestion über Standorte in Zürich, Düsseldorf, Paris, London, Montreal, Toronto, Jersey City und Singapur. Unigestion ist auf Vermögensverwaltung für institutionelle Anleger, Finanzintermediäre (Versicherungen, Banken) und Privatkunden ausgerichtet. Das verwaltete Vermögen liegt bei knapp USD 23 Milliarden.

Dabei stehen Fondslösungen im Mittelpunkt. Neben klassischen aktiven Fonds ist Unigestion in alternativen Fondskonstrukten und Hedge Fonds engagiert. Bereits in den 1980er Jahren begann man, in Hedge Fonds zu investieren, oft als Seed-Investor bei Unternehmen, die heute zu den grössten der Hedge Fonds-Branche zählen. Zur Philosophie gehört, kalkulierte Risiken einzugehen. Unigestion will Risiken mit Ertragschancen identifizieren und gezielt verfolgen. Dabei wird eine ganzheitliche Risikobetrachtung angestrebt.

4. SYZ Asset Management

SYZ Asset Management ist Teil der SYZ Group mit der Genfer Bank SYZ AG als Kernbestandteil. Die Bank Syz wurde 1996 von Eric Syz und zwei weiteren Gründern errichtet. Sie ist in der Schweiz ausser in Genf auch in Zürich, Lugano und Locarno vertreten. Die Bank verfügt ausserdem über 11 weitere Niederlassungen im West- und Südwesteuropa, in Nassau (Bahamas), Miami und Johannesburg.

SYZ bietet seinen Kunden klassische Vermögensverwaltung und unter der Marke “SYZ Asset Management” Anlageverwaltung über Fonds. SYZ hat fast CHF 29 Milliarden Assets under Management. Anleger haben die Auswahl unter rund 100 Fonds, die auf eine begrenzte Anzahl an Strategien ausgelegt sind. In der Vermögensverwaltung werden Mandate für vermögende Privatkunden übernommen. Die Vermögensverwaltung erfolgt auf Basis einer zuvor mit dem Kunden vereinbarten Anlagestrategie.

5. Notz Stucki & Cie SA

Die Genfer Vermögensverwaltung Notz Stucki wurde 1964 von Beat Notz und Christian Stucki gegründet und ist ein unabhängiger Vermögensverwalter mit den beiden Geschäftsbereichen Wealth Management und Asset Management. 1974 gehörte Notz Stucki zu den Pionieren der Hedge Fonds-Branche. Die Vermögensverwaltung hat rund CHF 10 Milliarden Assets under Management. Notz Stucki bietet aktiv gemanagte Fonds für institutionelle und private Anleger. Es werden auch White Label-Produkte angeboten, die unter anderem Namen vermarktet werden können. Ausserdem stellt Notz Stucki anderen Finanzdienstleistern mit einer eigenen Verwaltungsgesellschaft einen institutionellen Rahmen zur Verfügung, um selbständig Fonds anbieten zu können.

Die Leistungen in der klassischen Vermögensverwaltung sind auf vermögende Privatkunden, Family Offices und Familienstiftungen ausgelegt. Ermöglicht wird klassische Vermögensverwaltung oder Vermögensbetreuung mit regelmässiger Beratung. Auch hier ist die Strategie alpha-orientiert, das heisst man will deutlich bessere Ergebnisse erzielen als im Marktschnitt.

Bildquelle: Mickael Tournier

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Zug, die Hauptstadt des gleichnamigen Kantons, hat mit gut 30.000 Einwohnern die Grösse einer Mittelstadt und besitzt ein malerisches historisches Zentrum. Man vermutet nicht unbedingt, dass die Stadt Sitz vieler multinationaler Unternehmen – auch aus dem Finanzsektor – ist. Günstige steuerliche Rahmenbedingungen wirken attraktiv. Das gilt auch für Vermögensverwalter, die im Umfeld von Zug eine interessante Klientel finden. Stadt und Kanton haben von ihrem Ruf als “Schweizer Steueroase” profitiert. Wir stellen hier die drei grössten Zuger Vermögensverwalter vor – die auch Teil unserer einmaligen Liste der größten Schweizer Vermögensverwalter sind.

1. Corestone Investment Managers AG

Corestone Investment Managers wurde 2007 in Zug gegründet und ist ein unabhängiger, von Mitarbeitern geführter Schweizer Vermögensverwalter. Das Angebot richtet sich an institutionelle Anleger, in erster Linie Schweizer Pensionskassen, Versicherungen, Privatbanken, Stiftungen und Family Offices. Die Corestone-Leistungen umfassen die gesamte Wertschöpfungskette der Vermögensverwaltung, dazu gehören auch begleitende Services für ein ansonsten eigenständiges Vermögensmanagement. Kunden haben die Wahl, in welcher Breite und Tiefe sie die Leistungen nutzen möchten.

Drei Leistungsfelder lassen sich unterscheiden. Im Bereich “Portfolio-Strategie” bietet Corestone strategische Anlageberatung mit Research und Anpassungsempfehlungen. Bei “Managerauswahl & Portfolio-Management” kümmert sich Corestone um die Auswahl von Portfolio-Managern und übernimmt – im Sinne einer klassischen Vermögensverwaltung – die Konstruktion und Betreuung von Vermögens-Portfolios. Im Leistungssegment “Kontrolle & Aufsicht” bietet Corestone Leistungen im Bereich Risikomanagement, Compliance-Prüfungen und Reporting. Nach Corestone-Angaben wurden Mitte 2019 Leistungen für Vermögensportfolios im Gesamtwert von mehr als CHF 40 Milliarden erbracht.

2. Capital Dynamics AG (CapDyn)

CapDyn besteht bereits seit 1999 als unabhängiger Vermögensverwalter in Zug und ist heute global tätig. Die Ursprünge reichen ins Jahr 1988 zurück, als im britischen Birmingham das Vorgängerunternehmen Westport Private Equity gegründet wurde. In Birmingham ist CapDyn auch heute noch vertreten. Neben dem Zuger Firmensitz bestehen zehn weitere Niederlassungen auf drei Kontinenten – u.a. an den wichtigen Finanzplätzen New York, London, Tokio und Hongkong.

CapDyn bietet institutionellen und vermögenden privaten Anlegern eine breite Palette an Anlagemöglichkeiten. Zu den Kunden gehören neben Unternehmen und Privaten auch Family Offices, Stiftungen und Pensionsfonds. Das Anlagespektrum umfasst Private Equity-Fonds (Fokus USA, Europa und asiatische Schwellenländer), spezifische Wachstums- und Risikokapitalfonds, Co-Investments und massgeschneiderte Investments (in kommunale Altersversorgungssysteme in Grossbritannien, in Umwelt-, Sozial- und Governance-Vorhaben im DACH-Raum sowie Anlagen nach ethischen Standards). Ein weiterer Schwerpunkt sind saubere Energieinfrastruktur-Investments in den USA und Kanada. CapDyn verwaltet weltweit ein Vermögen von rd. 16 Mrd. US-Dollar.

3. Bantleon Bank AG

Bantleon wurde 1991 in Hannover von dem Anlagespezialisten Jörg Bantleon gegründet, der nach wie vor Haupteigentümer (über 90 Prozent-Anteil) ist. Die Bantleon Bank AG in Zug existiert seit 1994. Im Rahmen einer eigenen Fondsgesellschaft werden Investmentfonds für institutionelle und private Anleger angeboten. Die eigentliche Vermögensverwaltung von Bantleon richtet sich ausschliesslich an institutionelle Investoren, primär Banken, Stiftungen und Family Offices sowie Unternehmen im Bereich der Altersvorsorge.

Bantleon ist auf sicherheitsorientierte Anlagen fokussiert. Den Kern des Angebots für institutionelle Anleger bilden aktive Anleihefonds mit unterschiedlichen, überwiegend konservativen Strategien. Darüber hinaus bietet Bantleon eine Reihe von Multi-Asset-Fonds (Mischfonds mit je nach Marktlage und Ausrichtung wechselnden Anteilen von Papieren aus mehreren Anlageklassen). Eine dritte Säule bilden Aktien- und Alternative Fonds für spezielle Investmentziele und -gegenstände, zum Beispiel substanzorientierte Infrastrukturinvestments oder Investments zur Ausnutzung von Ertragschancen und zur Risikodiversifikation. Bantleon verwaltete Ende 2019 ein Vermögen von CHF 5,5 Milliarden.

Bildquelle: Raphael Küttel

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Zürich gehört zu den zwanzig bedeutendsten Finanzstandorten der Welt und ist wichtigster Finanzplatz auf dem europäischen Kontinent, noch vor Frankfurt/Main. Traditionsreiche und global agierende Geldhäuser haben hier ihren Sitz. Die grösste Stadt der Schweiz weist zudem eine hohe Millionärsdichte auf. Nur Genf und Monaco liegen in dieser Hinsicht noch vor Zürich. Es ist daher nur folgerichtig, wenn die Limmat-Stadt auch interessanter Standort für Vermögensverwalter und Vermögensverwaltung ist. Wir stellen die fünf größten Vermögensverwalter in Zürich vor – die auch Teil unserer einmaligen Liste der größten Schweizer Vermögensverwalter sind.

1. UBS Asset Management

Die UBS Group AG mit Sitz in Zürich ist ein Flaggschiff der Schweizer Bankenbranche und zählt zu den weltweit grössten Vermögensverwaltern. Das Vermögensverwaltungsgeschäft findet im Geschäftsbereich UBS Asset Management statt und ist fondsorientiert. Ende 2019 hatte der Geschäftsbereich mehr als USD 900 Milliarden Assets under Management. UBS spielt damit in einer Liga mit den grossen Fondsanbietern der Welt. Mit Niederlassungen u.a. in New York, London, Frankfurt, Hongkong, Singapur und Tokio ist UBS Asset Management global aufgestellt.

Das Fondsangebot richtet sich an institutionelle und private Anleger. Dafür steht ein ebenso breites wie tiefes Spektrum an Investmentfonds und Fondslösungen zur Verfügung. UBS verfügt über drei Fonds-Töchter in der Schweiz, Luxemburg und Irland. Es werden auch Vermögensverwaltungs-Dienstleistungen für fremde Verwalter von Vermögensportfolios übernommen. Ausserdem bietet UBS Asset Management sogenannte White Label-Fonds – eigene Fonds, die unter fremdem Namen vermarktet werden können.

2. HSBC Global Asset Management (Switzerland) AG

HSBC Global Asset Management (Switzerland) ist die Schweizer Vermögensverwaltungs-Tochter von HSBC Trinkaus & Burkhardt AG in Düsseldorf, einer traditionsreichen Geschäftsbank, die wiederum Teil der HSBC-Gruppe ist. HSBC (Hongkong & Shanghai Banking Corporation) ist ein global agierender Finanzkonzern mit Sitz in London und gehört zu den TOP 10 des internationalen Bankgeschäfts. Vermögensverwaltung im DACH-Raum findet unter der Marke “HSBC Global Asset Management” statt. Zur Jahresmitte 2019 erreichten die Assets under Management USD 507,3 Milliarden.

HSBC Global Asset Management (Switzerland) in Zürich ist für den Schweizer Markt zuständig. Das Angebot fokussiert sich auf Investmentfonds und richtet sich an Geschäfts- und Firmenkunden, Finanzintermediäre und Privatkunden. Anleger können zwischen mehreren Dutzend HSBC-Fonds unterschiedlicher Anlageklassen und -strategien wählen. HSBC achtet bei Investments auf Nachhaltigkeit und Einhaltung von ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung). Spezielle Vermögensverwaltungs-Services werden für öffentlich-rechtliche Körperschaften, Pensionskassen, Versicherungen und andere Vermögensverwalter geboten.

3. Credit Suisse Asset Management

Credit Suisse Asset Management bildet einen Geschäftsbereich innerhalb der Credit Suisse Group AG. Credit Suisse (früher: Schweizerische Kreditanstalt) blickt auf eine über 150jährige Geschichte zurück und ist einer der grössten Finanzkonzerne weltweit. Bei Vermögensverwaltung reicht Credit Suisse allerdings nicht an seinen Hauptkonkurrenten UBS in Zürich heran. Im Ranking der Fondsanbieter nimmt Credit Suisse Asset Management einem mittleren Rang unter den TOP 100 weltweit ein.

Credit Suisse Asset Management bietet Anlegern eine grosse Palette an Investmentfonds. Das Angebot richtet sich an qualifizierte Anleger und an “normale” Privatanleger. Die Credit Suisse-Fonds decken vor allem die Anlageklassen Aktien, Anleihen und Immobilien ab und umfassen sowohl aktiv als auch passiv gemanagte Fonds. Nachhaltigkeit soll beim Fondsinvestment verstärkt berücksichtigt werden. Credit Suisse Asset Management bietet auch spezielle Lösungen für institutionelle Investoren, zum Beispiel in den Bereichen Infrastruktur-Anlagen, Kredit-Investments sowie bei Solvency II-konformen Anlagen speziell für Versicherungen.

4. Swiss Life Asset Managers

Swiss Life (früher: Schweizerische Lebensversicherungs- und Rentenanstalt) ist der grösste Schweizer Lebensversicherer und wurde bereits 1857 gegründet. Swiss Life Asset Managers in Zürich ist Teil des Swiss Life-Konzerns und ein international agierender Vermögensverwalter. Das verwaltete Vermögen erreichte Mitte 2019 knapp CHF 250 Milliarden, davon rd. CHF 80 Milliarden für Drittkunden.

Als Vermögensverwalter bietet Swiss Life Asset Managers institutionellen Investoren und Privatanlegern Zugang zu vielen Investment- und Asset-Management-Lösungen. Zu den institutionellen Kunden in der Schweiz zählen Vorsorgeeinrichtungen, Pensionskassen, Anlagefonds, Anlagestiftungen, andere Versicherungen, Family Offices sowie Unternehmenskunden. In der Vermögensverwaltung für Institutionelle ist Swiss Life Asset Managers die Nummer 3 in der Schweiz. Immobilien-Asset Management bildet einen besonderen Schwerpunkt der Vermögensverwaltung. Mit dem Erwerb des deutschen Immobiliendienstleisters Corpus Sireo im Jahr 2014 hat Swiss Life Asset Managers seine Marktposition in diesem Bereich deutlich gestärkt.

5. Vontobel Holding AG

Die Marke “Vontobel” gibt es in Zürich bereits seit 1924. Vontobel ist ein Finanzdienstleister, der sich auf Vermögensverwaltung für Privatkunden und institutionelle Anleger sowie auf Investment Banking ausgerichtet hat. Vermögensverwaltung findet dabei in den Geschäftsbereichen Wealth Management und Asset Management statt.

Der Geschäftsbereich Wealth Management zielt auf vermögende Privatkunden. Hier findet neben Anlageberatung, Vermögens- und Steuerplanung die “klassische” Vermögensverwaltung auf Basis entsprechender Mandate statt. Im Geschäftsbereich Asset Management bietet Vontobel Fondslösungen für institutionelle und private Kunden. Für Privatanleger steht eine grosse Anzahl an Vontobel-Fonds zur Verfügung, die unterschiedliche Anlageklassen und -strategien abdecken. Für institutionelle und professionelle Anleger werden darüber hinaus im Rahmen von “Investment-Boutiquen” Spezial-Lösungen für bestimmte Investment-Ansätze geboten. Hier gibt es eine Quality Growth Boutique, eine Sustainable Equities Boutique, eine Fixed Income Boutique, eine Multi Asset Boutique und das TwentyFour Asset Management.

Bildquelle: Claudio Schwarz, Unsplash

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Wenn es darum geht die relevantesten Bauträger und Projektentwickler in Deutschland zu identifizieren sind wir der führende Ansprechpartner. Unsere zum Download verfügbare Excel-Liste der 1.000 größten Projektentwickler ist eine einmalige Datenbank, die Investoren, Immobiliendienstleistern, Bauunternehmen, Beratungsunternehmen und Bauzulieferern dabei hilft, neue passende Kunden zu identifizieren und anzusprechen. Nun haben wir unser erstes Update im neuen Jahr 2020 veröffentlicht – und damit die Qualität unserer Daten weiter verbessert.

In aller Kürze: 1238 relevante Projektentwickler, 236 neue Einträge, 254 Löschungen, 220 Aktualisierungen

Ein besonderer Service für unsere Kunden sind kostenlose Updates: innerhalb der ersten zwölf Monate nach einem Kauf senden wir den Käufern unserer Listen die neuesten Versionen kostenfrei zu. Somit profitieren unsere Kunden auch nach ihrem Kauf von einer hohen Datenqualität und weiteren relevanten Leads. So haben wir auch bei diesem Update zahlreichen Kunden weitergeholfen. Zusammengefasst enthält das neue Update:

  • 236 neue Einträge von neu in die Datenbank aufgenommenen, aktiven Projektentwicklern und Bauträgern. Damit steigert sich die gesamte Anzahl der Einträge in der Liste auf 1238.
  • 254 Einträge mussten wir aus der Liste löschen, da keine Projekte mehr verfolgt werden oder die Unternehmen keine Projektentwicklung mehr betreiben
  • 220 mal haben wir die Datenpunkte aktualisiert. Das bedeutet: wenn es  eine neue Telefonnummer, Adresse, Geschäftsführer, URL, etc. gibt haben wir dies angepasst. Somit arbeiten unsere Kunden nur mit den besten Daten. Insgesamt (mit den Löschungen) kommen wir somit auf 470 Aktualisierungen.
  • Neuer Datenpunkt: Regionaler Fokus. Wir haben  zudem den Datenpunkt “Regionaler Fokus” in die Liste aufgenommen. Damit kann nach Bundesländern, Städten, etc. gefiltert werden.

Wie wir bei unseren Updates vorgehen – und die Qualität unserer Bauträger-Liste immer weiter steigern

Unsere Hauptpriorität ist, unsere Listen immer weiter zu verbessern. Daher sind unsere kostenfreien Updates ein zentraler Bestandteil. In die Updates fließt ein großer Aufwand. Zunächst identifizieren wir über verschiedene Wege neue Bauprojekte in Deutschland. Wir lesen sämtliche Pressemitteilungen zu Bauprojekten und benutzen moderne Crawler-Technologien. Für die Aktualisierung gehen wir (auch wieder crawler-unterstützt) sämtliche Einträge durch und aktualisieren die relevanten Einträge manuell. Das Produkt dabei ist: die beste Projektentwickler und Bauträger Liste Deutschlands.

Sie wollen unsere Liste sehen? Gerne schicken wir Ihnen eine kostenfreie Vorschaudatei.

Niemand kauft gerne die Katze im Sack. Wenn Sie Interesse daran haben unsere Projektentwickler-Liste zu begutachten schicken wir Ihnen gerne einen kostenlosen Ausschnitt zu. Hierfür können Sie sich an uns per Live-Chat, kontakt [at] listenchampion.de oder Telefon wenden – die kostenlose Vorschaudatei erhalten Sie umgehend. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Auch Ihr Feedback – und Ideen wie wir unsere Liste weiter verbessern können – schätzen wir sehr.

Das Artikelbild wurde freundlicherweise von dem führenden deutschen Projektentwickler Pandion zur Verfügung gestellt. Es zeigt das Projekt Persiusstraße in Berlin Friedrichshain.

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München gilt neben Berlin, Hamburg, der Rhein-Ruhr-Region und dem Großraum Stuttgart als ein Startup-Hotspot in Deutschland. Die Isarmetropole ist nicht nur ein begehrter Ort zum Leben und Wohnen, sondern bietet auch gute Arbeitsbedingungen für junge und innovative Unternehmensgründer. Startup-Acceleratoren in Bayerns Landeshauptstadt tragen das ihre dazu bei. Wir präsentieren hier 3 besonders relevante Münchner Startup-Acceleratoren. Diese sind auch Teil unserer Liste der größten deutschen Startup-Acceleratoren und Company Builder.

1. German Accelerator

Die German Accelerator-Programme gibt es bereits seit 2011. Es will deutsche Startups aus der IKT-Branche und den Life Sciences bei der internationalen Expansion unterstützen. Das Programm verfügt über Standorte im Silicon Valley, New York, Boston, Cambridge und Singapur. Träger ist die German Entrepreneurship GmbH in München. Das Unternehmen versteht sich als unabhängiger Beratungsdienstleister für innovative junge Unternehmen und will Startups, deutsche Hochschulen, Gründerzentren an deutschen und internationalen Universitäten miteinander vernetzen. German Entrepreneurship wird vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt.

Die Programme unter dem Dach “German Accelerator” sind auf jeweils drei Monate angelegt mit einer dreimonatigen Verlängerungsoption. Das 2018 in Singapur gestartete Programm ist auf fünf Monate angelegt. An den Programm-Standorten werden ausgewählte Unternehmensgründer durch Mentoren und Experten aktiv mit Know-how, Trainings und Workshops begleitet. Außerdem gibt es intensive Coaching- und Beratungsangebote. Die Programmleistungen sind kostenlos, eine Gegenleistung – zum Beispiel in Form einer Beteiligung – wird nicht erwartet. Gegenwärtig (Stand Februar 2020) befinden sich 32 Startups in den Programmen. Bereits mehr als 230 Firmen haben German Accelerator erfolgreich durchlaufen. German Accelerator ist primär für Startups gedacht, die bereits im Heimatmarkt Deutschland ein funktionierendes Angebot sowie Kunden haben und jetzt international expandieren wollen. Es gibt mit JumpStart aber auch eine spezielle Frühphasen-Variante am Standort Silicon Valley.

2. Wayra Deutschland GmbH

Wayra Germany ist ein Startup-Accelerator des Telefonica-Konzerns, eines spanischen Telefonanbieters mit internationaler Ausrichtung, dessen deutsche Aktivitäten in München gebündelt sind. Am deutschen Markt bekannt ist Telefonica insbesondere unter der Marke O2. In München befindet sich auch der Sitz der Wayra Deutschland GmbH. Außer in Deutschland ist Wayra in neun weiteren Ländern aktiv – nämlich dort wo auch Telefonica vertreten ist: bevorzugt in Europa (München, Madrid, Barcelona und London) und in Lateinamerika.

Wayra will als Bindeglied zwischen Telefonica und Startups mit Schwerpunkt in den Bereichen Internet of Things, Advanced Data Analytics und Künstliche Intelligenz fungieren. Ziel ist, technische Lösungen und Geschäftsmodelle zu fördern, die das Angebot von Telefonica ergänzen oder den Konzern effizienter machen können. Start-ups im Programm erhalten die Gelegenheit, die von ihnen entwickelten Lösungen und Produkte unter Bedingungen eines Großunternehmens zu testen, eine wichtige Voraussetzung für die Marktreife. Das auf sechs Monate angelegte Programm ist in erster Linie darauf ausgerichtet, Startups durch kostenlosen und weltweiten Zugang zur technischen Infrastruktur von Telefonica zu “beschleunigen”. Dadurch lassen sich Testphasen verkürzen und der Markteintritt gelingt schneller. Darüber hinaus gibt es kostenloses Coaching, u.a. zu den Themenfeldern Finanzierung, Führung und Teambuilding, Marketing und Vertrieb sowie Wachstumsfokussierung.

3. LMU Entrepreneurship Centre

Das LMU Entrepreneurship Centre ist ähnlich wie das German Accelerator Programm mit der German Entrepreneurship GmbH verbunden. Das Kürzel LMU steht dabei für Ludwigs-Maximilians-Universität. Daraus wird bereits die enge universitäre Verankerung der Einrichtung deutlich. Das LMU Entrepreneurship Centre will zukunftsorientiert unternehmerische Führungskräfte ausbilden, aktiv erfolgreiche Startups unterstützen und eine Unternehmerkultur in Deutschland fördern.

Das Accelerator-Programm im Rahmen des LMU Entrepreneurship Centre richtet sich in erster Linie an Gründer aus der Universität, ist aber nicht ausschließlich darauf beschränkt. In dem auf sechs Monate angelegten Accelerator Programm werden kostenlose Co-Working-Spaces in Schwabing zur Verfügung gestellt. Es gibt Zugang zu individuellem Coaching und Mentoring sowie zu einem Netzwerk von hunderten Investoren. Das Programm ermöglicht auch einfachen Kontakt zu den fast 300 Programm-Alumni – darunter sind bekannte Namen wie Flixbus, Foodora, Grillido und Y-Food. Über weitere Partner können zusätzliche kostenlose Leistungen – zum Beispiel Rechtsberatung – in Anspruch genommen werden. Es wird auch die Möglichkeit geboten, an einschlägigen Events der Startup-Szene wie Leading Entrepreneurs oder CASHWALK, Deutschlands größtem Pitch Event, teilzunehmen.

Bildquelle: Daniel Seßler

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Die Freie und Hansestadt Hamburg ist seit jeher für Handel und Wandel besonders aufgeschlossen. Der Hafen als “Tor zur Welt” weitet den Blick und steht sinnbildlich für unternehmerischen Wagemut. Es überrascht daher nicht, dass es in Deutschlands zweitgrößter Metropole eine bunte und dynamische Startup-Landschaft gibt. Mehr als 700 innovative Unternehmen haben sich an Elbe und Alster etabliert – manche davon mit Hilfe eines Startup-Accelerators. Hier sind die 3 größten Hamburger Startup-Acceleratoren im Überblick. Diese sind auch Teil unserer Liste der größten Startup-Acceleratoren und Company Builder in Deutschland.

1. NLA – Next Logistics Accelerator

NLA wurde 2017 von der Hamburger Sparkasse, der Beteiligungsgesellschaft New Times Ventures und der Logistik-Initiative Hamburg gegründet. Ziel ist die Unterstützung von Startups und Gründerteams aus dem Logistik- und Mobilitätssektor. Damit werden Gründungen in einem Bereich gefördert, der in der Hansestadt nach wie vor große Bedeutung hat. NLA bezeichnet sich selbst als Europas größtes logistikorientiertes Startup-Beschleunigungsprogramm mit weltweiter Ausrichtung.

NLA bietet für innovative Startups zwei jeweils auf sechs Monate angelegte Programme pro Jahr an. Es umfasst die Nutzung von Büroflächen im europäischen Logistikzentrum, Hamburg, demnächst auch in Singapur, außerdem individuelles Mentoring und Coaching. Dafür wird eine 3 Prozent-Beteiligung am Eigenkapital als Gegenleistung erwartet. Es sind auch finanzielle Zuschüsse möglich: 25.000 Euro für eine 5 Prozent-Beteiligung oder 50.000 Euro für 10 Prozent. In einer weiteren Variante werden im Rahmen einer klassischen Venture Capital-Finanzierung bis zu 150.000 Euro Beteiligung geboten. Hier ist auch noch weitergehende Unterstützung bei der Entwicklung und Etablierung eines Geschäftsmodells vorgesehen.

Bewerben bei NLA können sich Startups aus aller Welt. Der Accelerator ist nicht auf Hamburg beschränkt. Derzeit (Stand Februar 2020) befinden sich rund ein Dutzend Startups im Accelerator-Portfolio von NLA.

2. Airbus BizLab – globaler Aerospace-Accelerator

Airbus ist eine europäische Erfolgsgeschichte und neben Boeing größter Flugzeughersteller der Welt. Flugzeugbau hat in Hamburg Tradition und das Airbus-Werk in Hamburg-Finkenwerder befindet sich an einem historischen Ort, an dem bereits 1933 mit dem Zusammenbau von Flugzeugen begonnen wurde. Hier ist auch das Airbus Bizlab angesiedelt. Airbus Bizlab ist ein Accelerator-Programm, das nicht nur in Hamburg stattfindet. Weitere Airbus Bizlab-Standorte sind Toulouse (Airbus-Firmensitz), Bangalore und Madrid.

Das Programm ist global ausgerichtet und auf die Förderung von Frühphasenprojekten in Form einer sechsmonatigen “Beschleunigung” angelegt. Airbus Bizlab richtet sich an innovative Unternehmensgründer mit Ideen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt. Die für das Programm ausgewählten Bewerber haben Zugriff auf BizLab-Coaches und eine große Zahl von Experten aus verschiedenen Bereichen (z. B. Technologie, Recht, Finanzen, Marketing). Außerdem gibt es freie Co-Working-Spaces, Coaching und Begleitung durch Mentoren für Führungskräfte, Zugang zu Airbus-Prototypen- und Testeinrichtungen und vieles mehr. Für die Entwicklung eines Prototyps bzw. den Nachweis der Machbarkeit ist unter bestimmten Bedingungen eine Refinanzierung bis zu 45.000 Euro möglich (keine Eigenkapitalbeteiligung). Aktuell (Stand Februar 2020) sind im Airbus Bizlab 81 Projekte gelistet, davon 29 am Standort Hamburg.

3. Sparkassen Innovation Hub – Fintech Innovationsschmiede

Banken und Sparkassen haben bei digitaler Technologie Nachholbedarf. Um diese Lücke zu schließen haben die Sparkassen das Sparkassen Innovation Hub – kurz S-Hub – ins Leben gerufen. Das Anfang 2017 gestartete S-Hub in Hamburg hat sich inzwischen zu einer wahren Innovationsschmiede für die Sparkassenorganisation entwickelt.

Die Entwicklung von Fintech-Geschäftsideen zu marktreifen Geschäftsmodellen ist zentrales Anliegen des S-Hubs. Als “Fintech” werden technologiegetriebene Finanzinnovationen bezeichnet. In den letzten Jahren sind zahlreiche digitale Anwendungen in den Bereich Zahlungsverkehr, Kredite, Geldanlagen und Vermögensverwaltung entstanden. Das S-Hub will Fintech-Lösungen unterstützen, die die Leistungen von Sparkassen ergänzen, erweitern und optimieren.

Als Accelerator für Fintech-Startups wird vor allem konzeptionelle Hilfe bei der Entwicklung von Business Cases geboten. In gemeinsamen Teams aus Fintechs, Sparkassen und dem Sparkassen-Verbund werden Produktideen entwickelt, getestet und vorangetrieben. Das Ziel ist die Generierung von Innovationen für Kunden der Sparkassen-Finanzgruppe. Die gemeinsam mit dem Verbundpartner Finanz Informatik entwickelte API-Struktur AHOI soll perspektivisch als Plattform für die Zusammenarbeit mit Fintechs, Entwicklern und Drittanbietern ausgebaut werden. Der Antritt des S-Hubs reicht über die reine Accelerator-Funktion hinaus und ist strategisch orientiert.

Bildquelle: Maksim Shutov

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Startup-Acceleratoren unterstützen innovative Unternehmensgründungen mit intensivem Coaching, Support und Kapital. Geschäftsideen werden innerhalb weniger Monate zum tragfähigen und marktreifen Geschäftsmodell entwickelt. Der Accelerator wirkt als “Beschleuniger”. Berlin ist ein besonders interessanter Standort für Startup-Acceleratoren. Denn kaum sonst wo in Deutschland gibt es eine so quirlige Startup-Szene. Fast 60 Prozent des in digitale Startups investierten Kapitals sind 2019 nach Berlin geflossen. Wir stellen hier die 3 größten Startup-Acceleratoren in der Spree-Metropole vor. Diese sind auch Teil unserer Liste der wichtigsten deutschen Startup-Acceleratoren und Company Builder.

1. Von “Axel Springer Plug and Play” zu APX

Der Axel Springer-Konzern ist Berlin besonders verbunden und steht für gleich zwei Startup-Acceleratoren. Als erstes wurde vor einigen Jahren Axel Springer Plug and Play ins Leben gerufen – ein Joint Venture zwischen dem Axel Springer-Konzern, einem der bedeutendsten deutschen Medienkonzerne, und dem Plug and Play Tech Center, einem international agierenden Startup-Accelerator aus Kalifornien. Ende 2017 wurde die Förderung über Axel Springer Plug and Play eingestellt, man kümmert sich seither nur noch um den Bestand. Insgesamt wurden über Axel Springer Plug and Play mehr als 100 Unternehmen gefördert.

Als Nachfolgeprogramm hat Axel Springer gemeinsam mit Porsche eine neue Accelerator-Initiative namens APX gestartet. Die offizielle Firmenbezeichnung lautet Axel Springer Porsche GmbH & Co. KG. Sitz ist ebenfalls Berlin. Die Programmaktivitäten im Rahmen von APX sind ähnlich aufgebaut wie beim Vorgänger Axel Springer Plug And Play. Kern der “Beschleunigung” ist ein auf 100 Tage angelegte Programm. APX engagiert sich bei digitalen Geschäftsideen mit überdurchschnittlichem Potential. Im Fokus stehen Gründungen aus den Segmenten Finanzen- und Versicherungstechnologie, Lifestyle, Mobilität, Reisen, Medien und Gesundheit. Bis zu 25.000 Euro Anschub-Finanzierung gibt’s für Pre-Seed-Startups, bis zu 100.000 Euro für Seed-Startups. Als Gegenleistung will APX Startup-Anteile.

2. METRO Xcel – der METRO Accelerator

Der Düsseldorfer METRO-Konzern ist einer der großen Player im Groß- und Einzelhandel mit über 100.000 Mitarbeitern und Geschäftsaktivitäten weltweit. Das Accelerator-Engagement findet unter dem Namen METRO Xcel am Standort Berlin statt. METRO Xcel bietet jungen Gründern zwei Accelerator-Programme:

Das Hospitality-Programm gibt es seit 2015 und richtet sich in erster Linie an junge Unternehmen im Gastronomiebereich, bevorzugt im Gastrotech-Sektor. Das Programm wird vierteljährlich durchgeführt und bietet Startups Unterstützung beim Eintritt in neue Märkte, bei der Erweiterung des eigenen Produkt- und Leistungsprogramms auf Gastronomie oder bei der Marktdurchdringung. METRO Xcel ermöglicht dabei u.a. den Zugang zu METRO-Vertriebskanälen, Messebeteiligungen unter METRO-Vorzeichen und Business Coaching. Das 2017 eingeführte Retail-Programm ist für Geschäftsmodelle im Einzelhandel gedacht und wird mit dem US-Einzelhandelskonzern Target gemeinsam durchgeführt. Zweimal im Jahr werden jeweils 10 Startups für ein 14-wöchiges Programm ausgewählt, das in Berlin und Minneapolis stattfindet.

METRO investiert gemeinsam mit dem US-Accelerator Techstars auch Kapital in Startups. Der Investmentfokus liegt auf Unternehmen mit einem weiter entwickelten Geschäftsmodell, es geht weniger um Seed-Finanzierung.

3. DB mindbox – der Startup-Accelerator der Deutschen Bahn

Die Deutsche Bahn ist 1994 aus der Fusion von Bundesbahn und Reichsbahn hervorgegangen und hat seither ihren Unternehmenssitz in der Hauptstadt. DB mindbox ist eine Plattform für Innovationen im Bereich Mobilität, Logistik und Bahninfrastruktur und auch ein physischer Ort im Berliner S-Bahnhof Jannowitzbrücke. Dort finden junge Startups Arbeitsmöglichkeiten und Unterstützung für die Entwicklung ihrer Lösungen.

Unter dem Dach DB mindbox ist das Accelerator-Programm DB StartupXpress angesiedelt. Es sieht eine umfassende finanzielle, logistische und wissensbasierte Unterstützung von neuen Ideen vor. Der Fokus liegt auf Lösungen, die der Deutschen Bahn bei der digitalen Transformation von Nutzen sind und als eigenständiges Geschäftsmodell funktionieren können. Die Bahn kauft sich damit sozusagen fehlendes digitales Entwicklungs-Know How ein.

Das Accelerator-Programm ist auf drei Monate angelegt. Es sieht neben Arbeiten in der DB mindbox eine “Finanzspritze” von bis zu 25.000 Euro vor. mindbox-Worker erhalten exklusiven Zugang zur DB Infrastruktur, zu DB Daten und Geschäftsfeldern. Während der drei Monate stehen eigene Startup-Manager, interne und externe Coaches angehenden Unternehmern und Entwicklern mit Rat und Tat zur Seite.

Bildquelle: Christian Lue

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Stiftungen als relevante Akteure in der deutschen Wissenschafts- und Forschungslandschaft

Im Rahmen unserer Recherchen zu den vermögendsten Familien in Deutschland ist nicht nur unsere umfassende Datenbank der größten deutschen Single Family Offices entstanden, sondern auch die Liste der größten Stiftungen in Deutschland. Das Spektrum der Stiftungsaktivitäten erstreckt sich über zahlreiche gesellschaftlich relevante Themengebiete wie Bildung, Kunst & Kultur, Sport, Forschung, Umweltschutz oder Gesundheit. In unserer Liste geben wir zu jeder Stiftung an, in welchen dieser Bereiche sie aktiv ist, damit Sie sich unkompliziert die passenden Partner für Ihr Vorhaben heraussuchen können. In diesem Beitrag möchten wir auf eine ganze spezielle Form der Stiftungsaktivität eingehen, nämlich die Finanzierung von Stiftungslehrstühlen. In den letzten Jahren sind in Deutschland immer mehr Stiftungsprofessuren entstanden, die sowohl an privaten Hochschulen als auch öffentlichen Universitäten zu finden sind. Hiermit werden in den meisten Fällen Thematiken abgedeckt, die mit dem jeweiligen Stiftungszweck in Verbindung stehen und bislang in der deutschen Forschungslandschaft eher vernachlässigt werden. Das Research-Team von Listenchampion stellt beispielhaft drei deutsche Stiftungen vor, die aktuell Stiftungslehrstühle fördern.

RAG-Stiftung (Essen): Schwerpunkt Nachbergbau im Ruhrgebiet

Die RAG-Stiftung mit Sitz in Essen ist gemessen an dem Stiftungsvermögen die größte Stiftung in Deutschland. Ihre Aufgaben bestehen in erster Linie in der Finanzierung der Ewigkeitsaufgaben aus dem deutschen Steinkohlebergbaus sowie in der Gestaltung des Nachbergbaus. Im Sinne der letztgenannten Stiftungszwecks errichtet die RAG-Stiftung seit dem Jahr 2012 Stiftungslehrstühle an der Technischen Hochschule Georg Agricola in Bochum. Nachdem der Lehrstuhl Geoingenieurwesen und Nachbergbau bis 2017 befristet war wurde im Anschluss der Lehrstuhl Geomonitoring im Alt- und Nachbergbau errichtet. Die genannten Lehrstühle sind gute Beispiele für die zweckgebundene Errichtung von Stiftungsprofessuren in Deutschland. Die RAG-Stiftung unterstützt Forschung im Sinne ihrer Ewigkeitsaufgaben und fördert so wissenschaftliche Erkenntnisse, die bei der weiteren Arbeit der Stiftung förderlich sind. Die Ergebnisse stehen natürlich nicht der Stiftung exklusiv zur Verfügung, sodass gleichzeitig ein gesamtgesellschaftlicher Nutzen über Ländergrenzen hinweg gestiftet wird.

Allianz Umweltstiftung (Berlin): Stiftungslehrstuhl an der Technischen Universität München (TUM)

Strategie und Management der Landschaftsentwicklung nennt sich der Stiftungslehrstuhl der Allianz Umweltstiftung an der Fakultät für Ökologie und Ökosystemwissenschaften am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München. Im Fokus der Tätigkeiten des Lehrstuhls steht die Landschaftsplanung und der Naturschutz, wobei insbesondere wichtige Zukunftstrends wie Globalisierung, Ernährungssicherung, Klimawandel und Energieverknappung beachtet werden. Der Lehrstuhl wurde im Jahr 2006 eingerichtet und steht im Einklang mit dem Stiftungszweck der Allianz Umweltstiftung. Diese wurde von dem Versicherungskonzern zum 100-jährigen Bestehen im Jahr 1990 etabliert und mit einem Kapital von 100 Mio. DM ausgestattet. Projekte der Stiftung fallen unter anderem in die Kategorien Umwelt- und Klimaschutz, Nachhaltige Regionalentwicklung, Umweltkommunikation und Leben in der Stadt.

Dieter von Holtzbrinck-Stiftung (Stuttgart): Lehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik

Der Stiftungslehrstuhl für Ökonomische Bildung und Wirtschaftsdidaktik an der Universität Tübingen befindet sich wie kaum ein anderer an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Forschung und Bildung. Die Professur ist mit Themen des “Lehrens und Lernens in unterschiedlichen Bildungskontexten, insbesondere an Gymnasien und an Hochschulen” betraut und untersucht, wie Selbstständigkeit im (Wirtschafts-)Bürgertum erreicht werden kann. Hinter der Forschung steht somit das normative Anliegen der Dieter von Holtzbrinck-Stiftung, ökonomische Zusammenhänge besser verständlich und zugänglich zu erklären. Die Stiftungsprofessur nimmt eine zentrale Rolle in der Arbeit der Stiftung ein und ist keineswegs nur eine PR-Maßnahme zur Stärkung des Familien- und Unternehmensnamens. Auch mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg arbeitet die Dieter von Holtzbrinck-Stiftung eng zusammen.

Bildquelle: Pixabay

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Öffentlich wenig wahrgenommen hat sich München zu einem wichtigen Standort für Biotechnologie- und Pharmaunternehmen entwickelt. Viele davon sitzen nicht unmittelbar in der bayerischen Landeshauptstadt sondern im Umfeld. Insgesamt findet man in der Metropolregion München fast 400 Biotech- und Pharma-Firmen mit über 20.000 Beschäftigten. Hier die 5 größten Münchner Pharmaunternehmen im Überblick. Diese sind auch ein Teil unserer einmaligen Liste der 150 größten deutschen Pharmaunternehmen.

1. Astellas Pharma GmbH – Pharma-Know How aus Japan

Astellas ist ein weltweit tätiger japanischer Arzneimittelkonzern, der 2005 aus der Fusion der beiden Pharmaunternehmen Fujisawa und Yamanouchi entstanden ist. Der Konzern gehört zu den drei größten japanischen Pharmaherstellern und beschäftigt rd. 16.500 Mitarbeiter. Das europäische Geschäft, die Aktivitäten im Mittleren Osten und in Südafrika sind unter dem Dach der Astellas Pharma Europe Ltd. in Chertsey bei London gebündelt.

Um den deutschen Markt kümmert sich die Astellas Pharma GmbH in München. Astellas Pharma fungiert in erster Linie als Vertriebs- und Marketinggesellschaft. Die deutsche Astellas-Tochter beschäftigt rd. 300 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von ca. 420 Mio. Euro. Astellas entwickelt und produziert Arzneimittel in den Bereichen Transplantationsmedizin und Urologie – in beiden Bereichen ist Astellas marktführend in Deutschland -, außerdem Antiinfektiva und Krebsmedikamente.

2. GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG – Impstoffe und mehr mit britischem Background

Der Name “GlaxoSmithKline” – kurz “GSK” – steht für ein global tätiges britisches Pharmaunternehmen. Mit rd. 100.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von über 30 Mrd. Pfund gehört GSK zu den sieben umsatzstärksten Pharmakonzernen der Welt. Entstanden ist der Konzern 2000 aus der Fusion von Glaxo Wellcome und SmithKline Beecham. 2014 verkaufte GSK seine Krebsmedikament-Sparte an Novartis und übernahm im Gegenzug dessen Impfstoff-Sparte und das OTC-Arzneimittel-Geschäft. Medikamente, Impstoffe, Gesundheitsprodukte und Hygiene-Artikel bilden heute das GSK-Programm.

GSK Deutschland hat seinen Sitz in München und beschäftigt über 3.600 Mitarbeiter an fünf Standorten. In München sind die Geschäftsbereiche Pharma und Consumer Healthcare vertreten. In Heidelberg besteht Cellzome als eigene FuE-Einrichtung. Am Standort Dresden wird ein Grippeimpfstoff hergestellt, Bestandteile von weiteren Impfstoffen werden in Marburg produziert.

3. Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA – Arzneimittel aus den USA

Bristol-Myers Squibb – kurz BMS – ist ein traditionsreiches US-Pharmaunternehmen. Die beiden Vorläufer-Unternehmen Bristol-Myers und Squibb wurden im 19. Jahrhundert gegründet und fusionierten 1989. BMS beschäftigt weltweit etwa 25.000 Mitarbeiter und hat einen Umsatz von 22,6 Mrd. US-Dollar (2018). Die Arzneimittel von Bristol-Myers Squibb decken ein breites Krankheitsspektrum ab. Wichtige Patente bestehen bei HIV-, Herz-Kreislauf, Onkologie-, Hepatitis B- und Immunologie-Pharmaka.

Bristol-Myers Squibb Deutschland ist in erster Linie Vertriebsgesellschaft für den deutschen Markt. Die Deutschland-Tochter befindet sich in zentraler Lage in der Münchner Arnulfstraße nahe des Hauptbahnhofs. Neuere Zahlen zur deutschen Tochter sind nicht verfügbar. BMS Deutschland hat rd. 1.000 Mitarbeiter und steht für mehrere hundert Mio. Euro Jahresumsatz.

4. Daiichi Sankyo in München – für Deutschland und Europa

Das weltweit agierende japanische Pharmaunternehmen Daiichi Sankyo kann seine Wurzeln bis 1899 zurückverfolgen, in Europa ist man seit 1910 vertreten. Formal gegründet wurde der Konzern 2005 durch den Zusammenschluss von Daiichi Seiyaku und Sankyo. 2019 hatte der Konzern einen Umsatz von 929,7 Mrd. Yen (umgerechnet 7,75 Mrd. Euro). Daiichi Sankyo bietet ein breites Sortiment an Pharmazeutika für unterschiedliche Krankheiten.

München ist Sitz der Deutschland- und der Europa-Zentrale von Daiichi Sankyo. Dafür bestehen die beiden Gesellschaften Daiichi Sankyo Europe GmbH und Daiichi Sankyo Deutschland GmbH im Mutter-Tochter-Verhältnis. Daiichi Sankyo Europe verfügt über 12 Landes-Präsenzen. Man beschäftigte 2019 in Europa knapp 700 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von ca. 950 Mio. Euro.

5. Celgene GmbH – jetzt Teil von Bristol-Myers Squibb

Celgene war bis 2019 ein unabhängiges US-Pharmaunternehmen mit Spezialisierung auf Arzneimittel gegen Krebs- und Immun-Erkrankungen. Es erzielte weltweit mit rd. 7.500 Mitarbeiter einen Jahresumsatz von 15,3 Mrd. US-Dollar (2018). 2019 wurde Celgene von Bristol-Myers Squibb übernommen. Der Deal wurde im November 2019 abgeschlossen. Die deutsche Tochter Celgene GmbH in München besteht noch als selbständiges Unternehmen und war bis dato Vertriebsgesellschaft für die Celgene-Produkte. 2018 hatte Celgene Deutschland gut 320 Mitarbeiter und ca. 820 Mio. Euro Umsatz.

Bildquelle: Kolar.io

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