Nächste Phase der „Winning Ways“-Strategie gestartet
Der Ludwigshafener Chemiekonzern BASF richtet seine Strategie neu aus: Nach der weitgehend abgeschlossenen Herauslösung der eigenständig operierenden Geschäfte (Standalone Businesses) konzentriert sich das Unternehmen in der nächsten Phase seiner „Winning Ways“-Strategie auf Stärkung und Wachstum der Kerngeschäfte. Das neue Programm trägt den Namen „CoreShift“ und zielt darauf ab, die zahlungswirksamen Fixkosten im Kerngeschäft bis 2029 gegenüber dem Jahr 2024 um bis zu 20 Prozent zu senken.
BASF zählt laut dem exklusiven Listenchampion-Ranking zu den größten Chemieunternehmen in Deutschland – mit einem Umsatz von rund 60 Milliarden Euro im Jahr 2025 und rund 108.000 Mitarbeitenden weltweit ist der Konzern das größte diversifizierte Chemieunternehmen der Welt.
Neues „Core Transformation Office“ unter Julia Raquet
Zur Umsetzung des Programms hat BASF ein neu eingerichtetes „Core Transformation Office“ geschaffen, das von Julia Raquet (50) als President geleitet wird. In dieser Funktion berichtet sie direkt an Vorstandsvorsitzenden Dr. Markus Kamieth. Das Büro treibt einheitsübergreifende Transformationsprojekte voran, die alle Kerngeschäfte, Service-Einheiten und Einheiten des Corporate Centers umfassen.
Vier Segmente bilden das Kernportfolio
Die Kerngeschäfte von BASF umfassen die vier Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care. Zusammen erzielen sie einen Umsatz von rund 40 Milliarden Euro. Von Basischemikalien bis zu kundennahen Chemieprodukten sind die Segmente tief in lange Wertschöpfungsketten integriert. BASF verkauft Produkte auf jeder Stufe der Wertschöpfungskette, unterstützt durch wettbewerbsfähige Technologien und lokale Produktion für lokale Märkte in allen Regionen. Vorstandsvorsitzender Kamieth betonte, der klare Fokus liege darauf, in den Kerngeschäften höchste Wettbewerbsfähigkeit zu erreichen und Synergien bestmöglich zu nutzen.
Wesentliche Hebel der Transformation
Das Programm CoreShift baut auf bereits laufenden Initiativen auf und geht darüber hinaus. Zu den wesentlichen Hebeln zählen die weitere Vereinfachung von Prozessen und Organisation, weltweit harmonisierte Geschäftsprozesse und standardisierte IT-Lösungen durch ein eigenes ERP-System für die Kerngeschäfte sowie der verstärkte Einsatz von KI in der BASF-Gruppe. Die Transformation umfasst auch die Restrukturierung des größten Verbundstandorts in Ludwigshafen sowie die Neuausrichtung der globalen Service-Einheiten.
Weitere Informationen zu BASF und vergleichbaren Unternehmen finden Sie in der Listenchampion-Liste der größten Chemieunternehmen in Deutschland.
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Pressemitteilung von BASF vom 20. Mai 2026.
Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 29.06.2026