Stabiles Ergebnis trotz anspruchsvollem Umfeld
Die BMW Group ist mit einem soliden ersten Quartal in das Geschäftsjahr 2026 gestartet. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) lag bei 2.348 Millionen Euro, die Konzern-Umsatzrendite vor Steuern erreichte 7,6 Prozent – damit nahezu auf dem Niveau des Gesamtjahres 2025 (7,7 Prozent). Der Free Cashflow im Segment Automobile stieg mit 777 Millionen Euro deutlich um 88,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
BMW zählt laut dem exklusiven Listenchampion-Ranking zu den größten Unternehmen in Bayern – ein Status, den die aktuellen Quartalszahlen einmal mehr unterstreichen.
Absatz: Europa stark, China weiter schwierig
Weltweit lieferte die BMW Group im ersten Quartal 2026 insgesamt 565.780 Fahrzeuge aus, ein Rückgang von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In Europa jedoch erzielte die Marke BMW die höchsten jemals in einem Quartal verzeichneten Auftragseingänge. Die Bestellungen für vollelektrische Fahrzeuge stiegen in Europa um mehr als 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge am Gesamtabsatz betrug in Europa 25,3 Prozent.
In China gingen die Auslieferungen der BMW Group um 10,0 Prozent zurück – deutlich weniger als der gesamte Markt, der sich um 17,5 Prozent rückläufig entwickelte. Die Marke MINI steigerte ihren weltweiten Absatz das fünfte Quartal in Folge und lieferte 68.503 Fahrzeuge aus, ein Plus von 6,0 Prozent.
Kosten gesenkt, Investitionen planmäßig reduziert
Das disziplinierte Kostenmanagement zeigte erneut Wirkung: Die Umsatzkosten sanken um 6,4 Prozent, die Vertriebs- und Verwaltungskosten um 5,1 Prozent. Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurden plangemäß auf 1.755 Millionen Euro reduziert (Q1 2025: 1.984 Millionen Euro; -11,5 Prozent). Auch die Investitionen gingen deutlich auf 1.723 Millionen Euro zurück (Q1 2025: 2.819 Millionen Euro; -38,9 Prozent).
Die EBIT-Marge im Segment Automobile lag bei 5,0 Prozent und damit in der Mitte des prognostizierten Jahreskorridors von 4 bis 6 Prozent. Zölle belasteten das Quartal im Umfang von 1,25 Prozentpunkten der EBIT-Marge.
Jahresprognose 2026 bestätigt
Trotz eines eingetrübten wirtschaftlichen Umfelds bestätigt die BMW Group ihre Gesamtjahresprognose. Für das Segment Automobile wird weiterhin eine EBIT-Marge im Korridor von 4 bis 6 Prozent erwartet. Das Konzernergebnis vor Steuern soll gegenüber dem Vorjahr moderat sinken. Beim Free Cashflow des Automobilsegments wird ein Wert von mehr als 4,5 Milliarden Euro angestrebt. Weltweit rechnet das Unternehmen mit Auslieferungen auf Vorjahresniveau.
Vorstandsvorsitzender Oliver Zipse kommentierte: „Strategische Konsistenz, operative Leistungsstärke und hohe Flexibilität zahlen sich aus. Wir sind richtig aufgestellt, um auch unter herausfordernden Bedingungen nachhaltig erfolgreich zu sein.“
Neue Klasse als strategischer Wachstumstreiber
Als zentrales Zukunftsprojekt treibt die BMW Group die Einführung ihrer Neuen Klasse voran. Der BMW iX3 verzeichnete seit seiner Design-Premiere im September 2025 bis Ende März 2026 bereits mehr als 50.000 Auftragseingänge. Jedes künftige BMW Modell soll die neuen Technologiecluster und die neue Designsprache erhalten – unabhängig von der Antriebsart.
Weitere Informationen zu BMW und vergleichbaren Großunternehmen finden Sie in der Listenchampion-Liste der größten Unternehmen in Bayern.
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Pressemitteilung von BMW Group vom 6. Mai 2026.
Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 1.06.2026