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Deutsche Bank investiert in Sustainable Aviation Fuel bei der Lufthansa Group

Partnerschaft für klimafreundlicheres Fliegen

Die Lufthansa Group und die Deutsche Bank haben eine Vereinbarung über den Kauf von Sustainable Aviation Fuel (SAF) geschlossen. Die Deutsche Bank erwirbt dabei SAF-Zertifikate (Book & Claim), mit denen die Nutzung nachhaltiger Flugkraftstoffe bilanziell abgebildet wird. Die Transaktion ermöglicht es der Deutschen Bank, die mit ihren Geschäftsreisen verbundenen CO₂-Emissionen zu reduzieren, ohne dass das SAF physisch in den Tankvorgang an einem bestimmten Flughafen einfließen muss. Für die Lufthansa Group ist die Vereinbarung ein weiterer Schritt zur Skalierung des SAF-Einsatzes in der eigenen Flotte.

Die Lufthansa Group zählt laut dem exklusiven Listenchampion-Ranking zu den größten Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet – mit einem Umsatz von rund 40 Milliarden Euro und über 100.000 Mitarbeitenden gehört der Konzern zu den bedeutendsten Luftfahrtunternehmen Europas.

SAF als zentraler Hebel zur Dekarbonisierung der Luftfahrt

Sustainable Aviation Fuel wird aus nachhaltigen Rohstoffen wie biogenen Reststoffen oder synthetisch über Power-to-Liquid-Verfahren hergestellt und kann konventionelles Kerosin bis zu 100 Prozent ersetzen. Im Vergleich zu fossilem Kerosin können SAF-basierte Kraftstoffe die CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus um bis zu 80 Prozent reduzieren. Die Lufthansa Group hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 mindestens 10 Prozent SAF in ihrer Flotte einzusetzen, und investiert in den Aufbau langfristiger Lieferketten und Partnerschaften mit SAF-Produzenten und Abnehmern.

Book & Claim als skalierbare Lösung für Unternehmen

Das Book & Claim-Verfahren ermöglicht es Unternehmen, SAF-Investitionen unabhängig von physischen Lieferkettenbeschränkungen zu tätigen. Die Lufthansa Group betankt ihre Flugzeuge an geeigneten Standorten mit SAF, während Unternehmenskunden die entsprechenden CO₂-Einsparungen bilanziell gutgeschrieben bekommen. Dies macht SAF auch für Unternehmen zugänglich, die an Flughäfen starten, die noch keine physische SAF-Infrastruktur besitzen. Die Deutsche Bank ist damit Teil eines wachsenden Portfolios von Unternehmenskunden, die Lufthansa-SAF zur Reduktion ihrer Scope-3-Emissionen nutzen.

Gemeinsames Bekenntnis zu Klimazielen

Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Group, bezeichnete Partnerschaften mit Unternehmen wie der Deutschen Bank als wesentlich, um die SAF-Nachfrage zu stimulieren und den wirtschaftlichen Hochlauf nachhaltiger Kraftstoffe zu beschleunigen. Die Deutsche Bank unterstützt mit der Transaktion ihre eigene Nachhaltigkeitsstrategie, die unter anderem die Reduktion der Emissionen aus dem eigenen Geschäftsbetrieb und der Lieferkette vorsieht. Beide Unternehmen sehen die Vereinbarung als Beitrag zur Entwicklung eines funktionierenden Markts für nachhaltige Luftfahrtkraftstoffe in Europa.

Weitere Informationen zur Lufthansa Group und vergleichbaren Unternehmen finden Sie in der Listenchampion-Liste der größten Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet.

Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Pressemitteilung von Lufthansa Group.

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