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Die folgende Auswertung basiert auf unserer exklusiven Liste der größten Light-Industrial Immobilieninvestoren in Deutschland und der Listenchampion Immobilien-Transaktionsdatenbank. Eine kostenlose Vorschau der Liste ist gerne auf Anfrage via kontakt [at] listenchampion.de verfügbar.

Der deutsche Light-Industrial-Markt verzeichnete im Jahr 2025 eine beachtliche Transaktionsaktivität. Eine Auswertung der Immobilien-Deal-Datenbank von Listenchampion zeigt insgesamt 53 erfasste Light-Industrial-Verkäufe mit einer kumulierten Nutzfläche von rund 745.000 Quadratmetern. Regional verteilte sich das Transaktionsgeschehen breit: Nordrhein-Westfalen führte mit elf Transaktionen und einer Gesamtfläche von rund 139.000 Quadratmetern vor Bayern mit neun Deals und etwa 124.000 Quadratmetern. Sachsen erreichte mit nur drei Transaktionen dennoch 138.000 Quadratmeter – getrieben durch den größten Einzeldeal des Jahres. Hamburg und Berlin folgten mit jeweils drei Verkäufen. Das zweite Quartal erwies sich mit 15 Transaktionen als aktivster Zeitraum des Jahres, gefolgt vom ersten und dritten Quartal mit jeweils 13 Abschlüssen.
Deutscher Light-Industrial-Markt 2025: Internationale Käufer prägen das Marktgeschehen
Das Transaktionsgeschehen war von einer breiten, international geprägten Käuferbasis gekennzeichnet: Insgesamt traten 39 verschiedene Käufer am Markt auf, darunter mindestens elf internationale oder angelsächsische Investoren. Die durchschnittliche Transaktionsgröße lag bei rund 17.300 Quadratmetern. Als mit Abstand aktivster Investor positionierte sich Sirius Real Estate: Der auf Gewerbeparks spezialisierte britische REIT tätigte sieben Ankäufe mit einer Gesamtfläche von rund 147.000 Quadratmetern. Dazu zählen ein 37.000 Quadratmeter großes Objekt in Reinsberg für 20,4 Millionen Euro, ein 29.448 Quadratmeter umfassendes Objekt in Hamburg sowie eine 27.180 Quadratmeter große Immobilie in Feldkirchen bei München für 43,7 Millionen Euro. Weitere Ankäufe erfolgten in Dresden (21.463 m²), Lübeck (14.810 m²), Geilenkirchen (17.400 m² für 12,9 Mio. €) und Mönchengladbach (17,21 Mio. €). Die Kaufpreise der Sirius-Transaktionen zeigen eine Spanne von 551 Euro pro Quadratmeter in Reinsberg bis 1.608 Euro pro Quadratmeter in Feldkirchen – ein Indikator für die unterschiedlichen Standortqualitäten im Light-Industrial-Segment. Mit drei Transaktionen und einer Gesamtfläche von rund 91.500 Quadratmetern folgte die BEOS AG als zweitaktivster institutioneller Käufer: Der Unternehmensimmobilien-Spezialist erwarb ein 40.000 Quadratmeter großes Objekt in Neuss von Aurelis Real Estate, ein Portfolio in Nürnberg und Dachau mit etwa 27.000 Quadratmetern sowie eine 24.500 Quadratmeter große Immobilie in Hamburg von INBRIGHT Development.
Den flächenmäßig größten Einzeldeal des Jahres verbuchte der Schuhhersteller Birkenstock als Eigennutzer: Im November 2025 erwarb das Unternehmen ein 80.000 Quadratmeter großes Areal in Wittichenau aus der Insolvenzmasse der Maja-Möbelwerk GmbH. Weitere Großtransaktionen schlossen GREYKITE European Real Estate Fund und troveinvest mit dem Erwerb eines 48.000 Quadratmeter umfassenden Portfolios in Frankfurt und Düsseldorf sowie Valor Real Estate Partners mit dem Ankauf eines 42.385 Quadratmeter großen Objekts in Berlin ab. Principal Asset Management sicherte sich eine 36.429 Quadratmeter große Immobilie in Düsseldorf. Mit jeweils zwei Transaktionen zeigten sich auch Patron Capital & Inbright sowie die JUNiCKE Gruppe aktiv: Das Joint Venture aus dem britischen Private-Equity-Investor Patron Capital und dem Entwickler Inbright erwarb ein 13.700 Quadratmeter großes Objekt in Norderstedt von einem mittelständischen Projektentwickler aus Hamburg sowie ein Portfolio in Mainz-Hechtsheim und Hamburg-Billbrook von Aurelis Real Estate. Die niedersächsische JUNiCKE Gruppe sicherte sich Objekte in der Region Braunschweig (9.200 m²) und in Isernhagen (1.863 m² von DIOSNA Dierks & Söhne) – ein Beispiel für die Aktivität regionaler Investoren im Light-Industrial-Segment.
Verkäuferseite: Corporates trennen sich von Betriebsimmobilien
Auf Verkäuferseite zeigte sich ein bemerkenswerter Trend: Zahlreiche Industrieunternehmen und Mittelständler trennten sich von eigengenutzten Betriebsimmobilien. Die RKW Group verkaufte ein 21.800 Quadratmeter großes Objekt in Wasserburg an den Sale-and-Leaseback-Spezialisten W. P. Carey. Die Alfred Clouth Lackfabrik veräußerte 10.600 Quadratmeter in Offenbach an den Projektentwickler Panattoni. Die Dwenger Group trennte sich von 5.000 Quadratmetern in Hamburg zugunsten von AEW. Die SMS group verkaufte an Sirius Real Estate in Mönchengladbach. Institutionelle Portfoliobereinigungen zeigten sich bei Aurelis Real Estate mit zwei Verkäufen (Neuss, Bremen-Mahndorf) sowie bei HIH Invest Real Estate, das ein 23.000 Quadratmeter großes Objekt in München an Montano Real Estate und Beyond Real Estate Holding abgab. Auch Family Offices zeigten Kaufinteresse: Ein rheinländisches Family Office erwarb in Willich, ein weiteres Family Office in Berlin.
Ausblick 2026: Verhaltener Jahresauftakt mit internationalem Interesse
Im bisherigen Jahresverlauf 2026 wurden vier Light-Industrial-Transaktionen mit einer Gesamtfläche von rund 56.000 Quadratmetern registriert. Den größten Deal schloss das Joint Venture aus terraneo GmbH und UVU Group ab, das ein 46.000 Quadratmeter großes Objekt in Oranienburg erwarb. Ein Family Office aus Stuttgart sicherte sich eine 10.000 Quadratmeter große Immobilie in Mühlacker. Zudem übernahm ein großer US-Investor ein Objekt in Warstein von BC Partners Real Estate. Die frühe Aktivität internationaler Investoren und die Präsenz von Private-Equity-Verkäufern deuten auf anhaltende Dynamik im deutschen Light-Industrial-Segment hin.

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 6.02.2026

