Solider Jahresstart mit deutlichen Verbesserungen im Jahresvergleich
Die DWS Group hat das erste Quartal 2026 mit soliden Ergebnissen abgeschlossen und dabei bei allen wichtigen Kennzahlen deutliche Verbesserungen gegenüber dem Vorjahresquartal erzielt. Die Erträge stiegen im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 821 Millionen Euro (Q1 2025: 753 Millionen Euro). Der Vorsteuergewinn legte um 32 Prozent auf 377 Millionen Euro zu (Q1 2025: 284 Millionen Euro). Das Konzernergebnis stieg um 33 Prozent auf 264 Millionen Euro (Q1 2025: 199 Millionen Euro). Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich um 8,1 Prozentpunkte auf 54,1 Prozent.
Die DWS zählt laut dem exklusiven Listenchampion-Ranking zu den führenden Vermögensverwaltern in Deutschland – mit einem neuen Rekordstand von 1.093 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen und rund 5.000 Mitarbeitenden weltweit gehört das Unternehmen zu den bedeutendsten Asset Managern Europas.
Verwaltetes Vermögen auf neuem Rekordstand
Das gesamte verwaltete Vermögen stieg im ersten Quartal 2026 auf den neuen Höchststand von 1.093 Milliarden Euro (Q4 2025: 1.085 Milliarden Euro; Q1 2025: 1.010 Milliarden Euro). Das langfristig verwaltete Vermögen erhöhte sich leicht um vier Milliarden Euro auf 966 Milliarden Euro. Treiber waren Langfrist-Nettomittelzuflüsse sowie günstige Wechselkursbewegungen, während sich Marktentwicklungen negativ auswirkten.
Nettomittelzuflüsse von 11 Milliarden Euro
Die Nettomittelzuflüsse einschließlich Cash-Produkte und Advisory Services beliefen sich auf 11,0 Milliarden Euro (Q4 2025: 10,5 Milliarden Euro). Das Langfrist-Nettomittelaufkommen ohne Cash-Produkte und Advisory Services betrug 6,6 Milliarden Euro, getrieben durch Zuflüsse im Bereich Passive einschließlich Xtrackers sowie Zuflüsse in Active SQI, Active Multi Asset und Alternatives. Cash-Produkte verzeichneten Nettomittelzuflüsse von 4,6 Milliarden Euro.
Kosten um 5 Prozent gesenkt – EPS-Wachstumsziel von 10 bis 15 Prozent bestätigt
Die Kostenbasis wurde im Jahresvergleich um 5 Prozent auf 444 Millionen Euro reduziert, bedingt durch geringere IT-Kosten, niedrigere Beratungsaufwendungen und einen gesunkenen Personalaufwand. CEO Stefan Hoops bestätigte das Ziel eines EPS-Wachstums von 10 bis 15 Prozent für das Gesamtjahr 2026. Zudem hat der Aufsichtsrat der Deutschen Bank beschlossen, Hoops mit Wirkung zum 1. Mai 2026 zusätzlich zu seiner DWS-Rolle in den Vorstand der Deutschen Bank zu berufen, wo er die Verantwortung für das Segment Asset Management übernimmt. Die DWS bleibt dabei eine separat börsennotierte Rechtseinheit.
Strategische Beteiligung an Nippon Life India AIF Management
Im ersten Quartal wurde ein wesentlicher Meilenstein der geplanten strategischen Zusammenarbeit mit Nippon Life India Asset Management (NAMI) erreicht: Die DWS unterzeichnete Vereinbarungen zum Erwerb einer 40-prozentigen Beteiligung an der Nippon Life India AIF Management Limited (NIAIF). Ziel des Joint Ventures ist der Ausbau Indien-fokussierter Alternatives-Kompetenzen und die Erweiterung der Reichweite auf Offshore-Anleger. Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen.
Weitere Informationen zur DWS und vergleichbaren Unternehmen finden Sie in der Listenchampion-Liste der führenden Vermögensverwalter in Deutschland.
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Pressemitteilung von DWS Group vom 29. April 2026.