Bewertung überschreitet erstmals die Milliarden-Euro-Marke
Die Münchener Auto-Abo-Plattform FINN hat mit dem Abschluss ihrer Series-D-Finanzierungsrunde erstmals den Unicorn-Status erreicht. Das Unternehmen sammelte insgesamt rund 140 Millionen Euro ein: knapp 100 Millionen Euro Eigenkapital sowie über 40 Millionen Euro Fremdkapital von BC Partners Credit und Runway Growth Capital. Die Finanzierungsrunde wurde von Portage angeführt, einem global agierenden Investor für Fintech- und Mobility-Unternehmen mit einem verwalteten Vermögen von über 6,3 Milliarden US-Dollar. Mit dem erfolgreichen Abschluss übersteigt die Unternehmensbewertung von FINN erstmals eine Milliarde Euro.
Die an der Runde beteiligten Investoren zählen laut dem exklusiven Listenchampion-Ranking zu den führenden Venture-Capital-Investoren mit Aktivitäten in Deutschland – eine Series-D-Runde in dieser Größenordnung unterstreicht die Attraktivität des deutschen Startup-Ökosystems.
Über 300 Millionen Euro annualisierter Umsatz
FINN wurde 2019 in München gegründet und hat sich in sieben Jahren zu Deutschlands führendem Anbieter für Auto Abos entwickelt. Mehr als 50.000 FINN-Abos sind bereits unterwegs. Der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) liegt bei über 300 Millionen Euro, womit das Unternehmen nach eigenen Angaben zu den am schnellsten wachsenden Unternehmen Europas zählt. Kunden können Fahrzeuge von über 25 Marken – darunter BMW, Mercedes-Benz, Cupra, Opel, Hyundai, MG und BYD – vollständig digital abonnieren, inklusive Versicherung, Zulassung und Wartung in einer monatlichen Rate.
Starkes Investorenkonsortium mit Media-for-Equity-Deal
Neben dem Leadinvestor Portage verstärkte UVC Partners, Investor der ersten Stunde, sein Engagement signifikant. Weitere bestehende Investoren – darunter Planet First Partners, Korelya Capital, White Star Capital, HV Capital und Picus Capital – beteiligten sich erneut. Darüber hinaus schloss sich SevenVentures, der Investmentarm von ProSiebenSat.1, über einen Media-for-Equity-Deal an. Diese Vereinbarung verschafft FINN Zugang zum Werbeinventar des Medienkonzerns.
Kapital für Flottenausbau, Technologie und europaweite Expansion
Die frischen Mittel sollen in den Ausbau der Abo-Flotte, die Weiterentwicklung der Technologieplattform und die operative Infrastruktur fließen. Langfristiges Ziel ist es, Europas führende Plattform für flexible Mobilität zu werden. CEO und Co-Founder Maximilian Wühr betonte, der Unicorn-Status sei weniger ein Ziel als vielmehr eine Bestätigung des bisherigen Weges und ein Ansporn für weiteres profitables Wachstum.
Weitere Informationen zu Venture-Capital-Investoren und vergleichbaren Unternehmen finden Sie in der Listenchampion-Liste der führenden Venture-Capital-Investoren in Deutschland.
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Pressemitteilung von FINN GmbH vom 24. Juni 2026.