Rekordhöhe bei verwalteten Vermögen trotz Einmaleffekten
Die Julius Bär Gruppe hat das Geschäftsjahr 2025 mit rekordhohen verwalteten Vermögen (AuM) von CHF 521 Milliarden abgeschlossen – ein Anstieg von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr (CHF 497,4 Milliarden). Getragen wurde dieses Wachstum durch solide Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 14,4 Milliarden sowie steigende globale Aktienmärkte. Einschliesslich Custody-Vermögen von CHF 93 Milliarden wuchsen die gesamten Kundenvermögen auf ein Allzeithoch von CHF 614 Milliarden. Der IFRS-Konzerngewinn lag bei CHF 764 Millionen (2024: CHF 1.022 Milliarden) und enthält eine Reihe kommunizierter Einmaleffekte.
Julius Bär zählt laut dem exklusiven Listenchampion-Ranking zu den führenden Vermögensverwaltern der Schweiz – mit rekordhohen verwalteten Vermögen von CHF 521 Milliarden und Präsenz in rund 25 Ländern gehört die Gruppe zu den bedeutendsten Privatbanken weltweit.
Zugrunde liegende Performance deutlich verbessert
Bereinigt um Netto-Kreditverluste von CHF 213 Millionen und M&A-bezogene Positionen stieg der zugrunde liegende Konzerngewinn vor Steuern um 17 Prozent auf CHF 1.266 Milliarden. Der zugrunde liegende Betriebsertrag wuchs um 6 Prozent auf CHF 4.073 Milliarden. Die zugrunde liegende Cost/Income Ratio verbesserte sich um 3 Prozentpunkte auf 67,6 Prozent (2024: 70,9 Prozent). Die Bruttokosteneinsparungen erreichten per Ende 2025 auf Run-Rate-Basis CHF 130 Millionen und übertrafen damit das ursprüngliche Ziel von CHF 110 Millionen um CHF 20 Millionen.
Netto-Neugelder aus Asien, Westeuropa und Nahem Osten
Die Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 14,4 Milliarden stammten vorwiegend von Kunden mit Domizil in Schlüsselmärkten in Asien – insbesondere Hongkong, Indien, Singapur und Thailand –, in Westeuropa – insbesondere Grossbritannien & Irland, Deutschland, Spanien und Portugal – sowie im Nahen Osten, hauptsächlich den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Netto-Zuflüsse machten den Effekt des stärkeren Schweizer Frankens sowie die Veräusserung von Julius Baer Brazil (AuM: CHF 8 Milliarden) mehr als wett.
Solide Kapitalausstattung und stabile Dividende
Die CET1-Kapitalquote gemäss finalem Basel-III-Standard verbesserte sich auf 17,4 Prozent (Ende 2024 auf vergleichbarer Basis: 14,2 Prozent), die Gesamtkapitalquote auf 24,7 Prozent. Die Liquiditätsdeckungsquote lag per Ende 2025 bei 261 Prozent. Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital stieg um 6 Prozent auf CHF 7,2 Milliarden. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 9. April 2026 eine unveränderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie vor. Ende 2025 beschäftigte die Gruppe 7.390 Vollzeitkräfte an rund 60 Standorten weltweit.
Transformation und Ausblick auf Zyklus 2026–2028
Das Jahr 2025 markierte laut Unternehmensangaben den Startpunkt einer umfassenden mittelfristigen Transformation. Wesentliche Fortschritte wurden bei der Risikoreduzierung, der Stärkung der Governance sowie der Vereinfachung des Betriebsmodells erzielt. Für den Strategiezyklus 2026–2028 strebt die Gruppe weitere Bruttokosteneinsparungen von CHF 130 Millionen auf Run-Rate-Basis bis Ende 2028 an. CEO Stefan Bollinger erklärte, Julius Bär sei nun gut aufgestellt, um die Mittelfristziele zu erreichen.
Weitere Informationen zu Julius Bär und vergleichbaren Unternehmen finden Sie in der Listenchampion-Liste der führenden Vermögensverwalter in der Schweiz.
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Pressemitteilung von Julius Bär vom 2. Februar 2026.