Größte Medienunternehmen Deutschland
Welche Medienunternehmen erzielen in Deutschland den höchsten Umsatz? Diese Seite zeigt 20 ausgewählte Unternehmen aus TV, Verlag, Print, Streaming und Digitalmedien – von Bertelsmann, Axel Springer und ProSiebenSat.1 bis C.H.Beck, Haufe und Disney. Die vollständige Liste mit 80 Einträgen steht als Download bereit.
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| # | Unternehmen | Bundesland | Tätigkeitsbereich | Umsatzbucket | Mitarbeiterbucket |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Bertelsmann SE & Co. KGaA | NRW | Medienkonzern – RTL, Penguin Random House, Gruner+Jahr, BMG, Arvato | > 5 Mrd. € | > 10.000 |
| 2 | Axel Springer SE | Berlin | Zeitungen, Digitalmedien (BILD, WELT, Politico, Business Insider) | 1–5 Mrd. € | > 10.000 |
| 3 | ProSiebenSat.1 Media SE | Bayern | Free-TV (ProSieben, SAT.1, kabel eins), Streaming (Joyn), Commerce | 1–5 Mrd. € | 5.000–10.000 |
| 4 | Hubert Burda Media Holding KG | Bayern | Zeitschriften, Digitalmedien, Internetportale | 1–5 Mrd. € | 5.000–10.000 |
| 5 | Heinrich Bauer Verlag KG | Hamburg | Zeitschriften, Radio, Digitalmedien | 1–5 Mrd. € | 5.000–10.000 |
| 6 | Springer-Verlag GmbH | Baden-Württemberg | Wissenschaftsverlage (Springer Nature) | 1–5 Mrd. € | 5.000–10.000 |
| 7 | Georg von Holtzbrinck GmbH & Co. KG | Baden-Württemberg | Verlagsgruppe – Macmillan, S. Fischer, Rowohlt, Nature | 1–5 Mrd. €*2022 | 5.000–10.000*2022 |
| 8 | Sky Deutschland Fernsehen GmbH & Co. KG | Bayern | Pay-TV, Sport-Streaming, Entertainment | 1–5 Mrd. € | 1.000–5.000 |
| 9 | Ernst Klett Aktiengesellschaft | Baden-Württemberg | Bildungsverlage, Lernsoftware, Schulbücher | 1–5 Mrd. € | > 10.000 |
| 10 | FUNKE Mediengruppe GmbH & Co. KGaA | NRW | Tageszeitungen, Zeitschriften, Radio, Digitalmedien | 1–5 Mrd. € | 1.000–5.000 |
| 11 | Südwestdeutsche Medienholding GmbH | Baden-Württemberg | Tageszeitungen (SZ, SWP), Digitalmedien, Fachmedien | 500 Mio.–1 Mrd. € | > 10.000 |
| 12 | Verlagsgesellschaft Madsack GmbH & Co. KG | Niedersachsen | Regionalzeitungen, Digitalmedien | 500 Mio.–1 Mrd. € | 1.000–5.000 |
| 13 | Deutscher Sparkassen Verlag GmbH | Baden-Württemberg | Fachmedien, IT-Dienstleistungen für Sparkassen | 500 Mio.–1 Mrd. € | 1.000–5.000 |
| 14 | Verlag C.H.Beck GmbH & Co. KG | Bayern | Rechtsliteratur, Fachliteratur, Datenbanken | 500 Mio.–1 Mrd. € | 1.000–5.000 |
| 15 | Handelsblatt Media Group GmbH & Co. KG | NRW | Wirtschaftsmedien (Handelsblatt, WirtschaftsWoche) | 500 Mio.–1 Mrd. € | 1.000–5.000 |
| 16 | Haufe Group SE | Baden-Württemberg | Wirtschaftsmedien, HR-Software, Steuer-Software | 500 Mio.–1 Mrd. € | 1.000–5.000 |
| 17 | Rheinische Post Mediengruppe GmbH | NRW | Tageszeitungen, Radio, Digitalmedien | < 500 Mio. € | > 10.000 |
| 18 | Presse-Druck- und Verlags-GmbH | Bayern | Tageszeitungen (Augsburger Allgemeine), Druckerei | < 500 Mio. € | 1.000–5.000 |
| 19 | DuMont Mediengruppe GmbH & Co. KG | NRW | Tageszeitungen, Stadtportale, Digitalmedien | < 500 Mio. € | 1.000–5.000 |
| 20 | The Walt Disney Company (Germany) GmbH | Bayern | Filmproduktion, Streaming (Disney+), Fernsehen | < 500 Mio. € | < 1.000 |
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Hier abgebildet sind 20 ausgewählte Unternehmen. Die vollständige Datenbank enthält 80 Medienunternehmen aus Deutschland – mit Kontaktdaten und Ansprechpartnern.
📥 Top-80-Liste kaufenMedienmarkt Deutschland: Überblick
Der deutsche Unterhaltungs- und Medienmarkt ist einer der größten Europas. Laut PwC German Entertainment & Media Outlook wuchs er 2023 um 4,9 Prozent auf 106,6 Milliarden Euro und 2024 um weitere 4,0 Prozent auf 111,6 Milliarden Euro. Im internationalen Vergleich rangiert Deutschland damit auf Platz fünf hinter den USA, China, Japan und dem Vereinigten Königreich. Ein struktureller Wandel prägt die gesamte Branche: Während klassische Print- und TV-Segmente Umsatzrückgänge verzeichnen, wächst das digitale Geschäft kräftig. Onlinewerbung legte 2024 um 14,7 Prozent auf 19,4 Milliarden Euro zu – und überholte damit erstmals den Gesamtmarkt für Bücher, Zeitungen und Zeitschriften (16,8 Mrd. EUR). Internetvideo wuchs 2024 um 18,0 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro; Deutschland ist der zweitgrößte Internetvideomarkt Europas. Quelle: PwC German Entertainment & Media Outlook 2025–2029, August 2025.
Bertelsmann: Deutschlands globaler Medienriese
Bertelsmann SE & Co. KGaA (Gütersloh, 20,2 Mrd. EUR Umsatz 2023, ca. 142.700 Mitarbeitende) ist der mit Abstand umsatzstärkste Medienkonzern Deutschlands und einer der größten der Welt. Das Familienunternehmen in Stiftungsbesitz vereint unter einem Dach die Sendergruppe RTL Deutschland, den Buchverlag Penguin Random House, den Musikkonzern BMG, den Dienstleister Arvato sowie das Druckgeschäft von Bertelsmann Printing Group. 2023 erzielte Bertelsmann in über 50 Ländern Umsatz – rund 80 Prozent davon außerhalb Deutschlands.
Digitalmedien und TV: Axel Springer und ProSiebenSat.1
Axel Springer SE (Berlin, 3,9 Mrd. EUR) ist seit dem Rückzug von der Börse 2020 eine Gesellschaft im Mehrheitsbesitz von KKR und dem Springer-Familienpool. Das Unternehmen betreibt BILD, WELT und eine wachsende Zahl englischsprachiger Digitalmedien wie Politico und Business Insider; der Schwerpunkt verschiebt sich zunehmend von Print zu Digital-Abos und Online-Werbung. ProSiebenSat.1 Media SE (Unterföhring, 3,9 Mrd. EUR) betreibt die größte private Senderfamilie in Deutschland (ProSieben, SAT.1, kabel eins) sowie die AVoD-Plattform Joyn, die 2023 mit 6,3 Millionen monatlichen Video-Nutzerinnen und Nutzern einen Rekord verzeichnete.
Verlagshäuser und Fachmedien
Hubert Burda Media (München, 2,7 Mrd. EUR) und Heinrich Bauer Verlag (Hamburg, 2,2 Mrd. EUR) sind die beiden größten deutschen Zeitschriftenverlage in Familienbesitz und beide international aktiv. Springer-Verlag GmbH (Heidelberg, 1,9 Mrd. EUR) ist als Teil der Springer Nature-Gruppe auf wissenschaftliche Fachliteratur und Open-Access-Publishing spezialisiert. Georg von Holtzbrinck (Stuttgart, 2022: 1,7 Mrd. EUR) hält die Macmillan Publishers Group sowie deutsche Verlage wie S. Fischer, Rowohlt und Droemer Knaur. Ernst Klett Aktiengesellschaft (Stuttgart, 1,1 Mrd. EUR, ca. 10.800 Mitarbeitende) ist Deutschlands führender Bildungsverlag mit breitem Lernsoftware-Portfolio und internationalem Vertrieb.
Zur Methodik
Die Reihenfolge basiert auf dem Umsatz 2023. Die vollständige Listenchampion-Datenbank mit 80 Einträgen enthält Medienunternehmen aller Segmente als eigenständige Datensätze – darunter auch Tochtergesellschaften großer Konzerne, die als separate Rechtsentitäten eigene Ansprechpartner und Kontaktdaten haben. Für diese Umsatz-Rangliste wird pro Konzern nur die übergeordnete Einheit ausgewiesen. Alle Gesellschaften sind als Download über Listenchampion verfügbar.
Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 7.05.2026