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Die folgende Auswertung basiert auf unserer exklusiven Datenbank der wichtigsten Immobilien-Investoren in Deutschland und der Listenchampion Immobilien-Transaktionsdatenbank. Eine kostenlose Vorschau der Liste ist gerne auf Anfrage via kontakt [at] listenchampion.de verfügbar.

Der thüringische Immobilienmarkt zeigte im Jahr 2025 eine auffallend geringe institutionelle Transaktionsintensität. Eine Auswertung der Immobilien-Deal-Datenbank von Listenchampion erfasst lediglich drei Transaktionen mit ausschließlichem Thüringen-Bezug sowie drei bundeslandübergreifende Portfoliotransaktionen, an denen thüringische Standorte beteiligt waren. Insgesamt ist Thüringen damit unter allen analysierten Bundesländern das mit der geringsten erfassten Dealaktivität – ein Befund, der nicht allein auf Marktgeschehen zurückzuführen ist, sondern auch die strukturell niedrige Transaktionsopazität in Märkten ohne ausgeprägte institutionelle Käuferinfrastruktur widerspiegelt. Die drei Standorte – Gotha/Emleben, Erfurt und Jena – decken geografisch den zentralen und westlichen Teil des Freistaats ab. Kaufpreise wurden für keine der drei rein thüringischen Transaktionen veröffentlicht.
Käuferseite: Drei Einzel-Investoren, drei Standorte
Bei drei rein thüringischen Transaktionen traten drei verschiedene Käufer auf – kein Investor war mehrfach aktiv. Den volumenstärksten Deal tätigte Sicore Real Assets: Im November 2025 erwarb der Investor eine nachhaltig konzipierte Logistikimmobilie in Gotha/Emleben von OFB Projektentwicklung GmbH mit rund 21.000 Quadratmetern. Das Objekt besticht durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpenanlage, eine Photovoltaikanlage mit rund 8.800 Quadratmetern und eine geplante CO₂-Einsparung von rund 870 Tonnen pro Jahr – eines der grünsten Logistikobjekte im thüringischen Markt 2025. Das Berufsständische Versorgungswerk erwarb im Juni 2025 ein Mixed-Use-Objekt in Erfurt mit rund 7.000 Quadratmetern von REVITALIS Real Estate AG – ein institutioneller Bestandshalter mit langfristiger Anlagehorizont. Die Saller Unternehmensgruppe, die auch in Sachsen (Plauen) und Niedersachsen (Stade) aktiv war, sicherte sich im Juni 2025 ein Mixed-Use-Objekt in Jena – dem bedeutendsten Universitäts- und Technologiestandort Thüringens.
Neben den rein thüringischen Transaktionen waren thüringische Standorte an drei bundeslandübergreifenden Portfolioankäufen beteiligt. Leonardo Hotels erwarb von DWS Alternatives GmbH ein Vier-Länder-Hotelportfolio mit dem Standort Erfurt neben Nürnberg, Freiburg und Magdeburg. Die Hahn Gruppe übernahm ein Handelsportfolio von Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen mit thüringischen Standorten in Gersdorf und Königsee neben Objekten in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen. Lebensmittelhandelsfilialisten erwarben von der Deutschen Fachmarkt AG (DEFAMA) ein Portfolio mit dem Standort Waltershausen in Thüringen für 8,25 Millionen Euro insgesamt.
Verkäuferseite: Projektentwickler und institutionelle Abgaben
OFB Projektentwicklung GmbH trat als Verkäufer der Gotha-Logistikimmobilie auf und folgt damit einem bundesweiten Muster, bei dem Projektentwickler fertiggestellte, nachhaltig konzipierte Neubauten an spezialisierte Bestandshalter abgeben. REVITALIS Real Estate AG veräußerte das Erfurter Mixed-Use-Objekt an das Versorgungswerk – ein typischer Übergang von einem aktiv-transformierenden Investor zu einem passiven Langfristhalter. Deutsche Fachmarkt AG (DEFAMA) rotierte im Rahmen ihres laufenden Portfoliomanagements den Thüringer Standort Waltershausen ab.
Marktstruktur: Thüringen im Bundeslandvergleich
Dealzahl und institutionelle Tiefe
Drei rein thüringische Transaktionen im gesamten Jahr 2025 sind objektiv wenig – zum Vergleich: Bayern verzeichnete 118 Deals, Hessen 65, Niedersachsen 53, Sachsen 30. Thüringen rangiert damit am unteren Ende des institutionellen Immobilientransaktionsmarktes unter den deutschen Bundesländern. Das bedeutet nicht, dass Thüringen als Investmentziel irrelevant ist – es bedeutet, dass der Markt von kleinen, nicht öffentlich gemeldeten Transaktionen dominiert wird und institutionelle Aktivität bislang stark auf Portfolio-Mitnahmen beschränkt ist.
Assetklassen und Standorte
Die drei Deals verteilten sich auf Logistik (1) und Mixed-Use (2) – kein Wohnimmobilien-, Büro- oder Handelsabschluss mit reinem Thüringen-Bezug wurde erfasst. Alle drei Standorte liegen im Städtedreieck Erfurt–Jena–Gotha, das den wirtschaftlich aktivsten Kernraum Thüringens bildet. Nordthüringen, Ostthüringen und das Saale-Orla-Gebiet blieben vollständig ohne erfasste institutionelle Transaktionsaktivität.
Was die geringe Transaktionsfrequenz für Marktakteure bedeutet
Gerade weil Thüringen transaktionsarm ist, sind belastbare Marktdaten besonders wertvoll. Wer als Makler, Berater oder Investor in Thüringen aktiv ist, operiert in einem Markt mit höherer Opazität – jede erfasste Transaktion hat als Benchmark-Information einen überproportionalen Wert. Die Preisfrage ist faktisch unbeantwortet: Keine der drei rein thüringischen Transaktionen weist einen veröffentlichten Kaufpreis aus. Das macht eine datenbasierte Bewertung schwierig – und den Zugang zu jeder zusätzlichen Marktinformation umso wichtiger.
Spannende Erkenntnisse für Marktakteure
Jena als stiller Technologie- und Immobilienmarkt. Die Saller-Transaktion in Jena ist ein Hinweis auf latente Marktnachfrage in einer der wirtschaftsstärksten Kleinstädte Ostdeutschlands. Jena – Heimat von Zeiss, Jenoptik und einer der größten Universitäten Mitteldeutschlands – gilt als unterbewertet im institutionellen Investorenfokus. Wer frühzeitig Zugang zu Transaktionsdaten über Jenaer Objekte erhält, kann Markteintrittsmomente nutzen, bevor sie breiter kommuniziert werden.
Grüne Logistik als Einstiegstor für institutionelle Investoren. Der Sicore-Ankauf in Gotha zeigt, dass Thüringen für nachhaltig ausgerichtete Logistik-Investoren als Zielmarkt in Erscheinung tritt. Die CO₂-Einsparungsstrategie und Photovoltaik-Ausstattung des Objekts sind keine Zufalles – sie entsprechen den Ankaufsprofilen neuer ESG-fokussierter Fonds, die in Westdeutschland keinen Platz mehr finden und in Ostdeutschland preisgünstigere Einstiegspunkte suchen.
Versorgungswerke als stabile Käufergruppe auch in Thüringen. Das Berufsständische Versorgungswerk als Käufer in Erfurt ist repräsentativ für eine Käufergruppe, die in Marktberichten kaum erwähnt wird, aber im Markt spürbar aktiv ist: Pensionskassen, Versorgungswerke und Stiftungen kaufen langfristig, kommunizieren wenig und zahlen marktgerecht. Für Makler, die Verkäufer mit institutionellen Objekten in ostdeutschen Mittelstädten betreuen, ist diese Zielgruppe oft übersehen – und damit besonders wertvoll.
Warum die Listenchampion Deal-Datenbank unverzichtbar ist
Gerade in einem Markt wie Thüringen – mit hoher Transaktionsopazität, wenig öffentlich kommunizierten Abschlüssen und geringer institutioneller Dichte – ist Zugang zu einer vollständigen Transaktionsdatenbank kein Komfortmerkmal, sondern eine Grundvoraussetzung für professionelles Markthandeln. Wer auf Pressemeldungen oder Aggregatberichte angewiesen ist, wird in Thüringen kaum relevante Transaktionsdaten finden. Wer auf die Listenchampion Deal-Datenbank zurückgreifen kann, erfährt, wer tatsächlich kauft, von wem, wo und in welchem Segment – auch in Märkten, die abseits des institutionellen Mainstreams liegen.
Über 5.000 Unternehmen und Fachleute setzen bei ihrer Markt- und Leadrecherche auf Listenchampion. Die Plattform überzeugt in der Praxis durch vollständige Marktabdeckung, hohe Datenaktualität und ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das von Nutzern aus Banken, Beratungsunternehmen, Immobilienfirmen und Hochschulen gleichermaßen als fair bewertet wird. Nutzer aus dem Immobilien- und Investmentbereich – von Maklern bis zu institutionellen Investoren – berichten, dass die Listen einen Überblick über nahezu den gesamten relevanten Markt bieten und damit aufwendige Eigenrecherchen ersetzen. Die Google-Bewertung von 5,0 bei 79 Rezensionen (Stand Februar 2026) spiegelt diese Erfahrungen wider.
Warum Listenchampion der führende Anbieter für Immobilien-Marktdaten ist
Listenchampion ist als Münchner Boutique-Research-Unternehmen auf die relevantesten Märkte Europas spezialisiert und liefert transaktionsgenaue Daten über alle Assetklassen und Bundesländer hinweg – darunter auch Märkte wie Thüringen, die in klassischen Marktstudien bestenfalls randständig behandelt werden. Die Daten werden kontinuierlich aktualisiert und stehen direkt nach dem Kauf zur Verfügung. Die Abwicklung ist schnell, die Kommunikation professionell und die Möglichkeit, individuelle Datenpakete und Sonderanfragen zu platzieren, wird von Stammkunden als besonderer Mehrwert hervorgehoben. Führende Adressen aus Bankwesen, Immobilienwirtschaft, Finanzberatung und Wissenschaft – von der Commerzbank über spezialisierte Real-Estate-Beratungen bis zu Hochschulinstituten – nutzen die Plattform für Marktanalysen, Neukundenakquise und Investmentresearch. Diese Kombination aus inhaltlicher Tiefe, Marktbreite und verlässlichem Service macht Listenchampion zur ersten Wahl, wenn es um Branchenlisten aus dem Investment- und Immobilienbereich geht.
Ausblick 2026: Erste Signale für wachsende Investorenaktivität
Im bisherigen Jahresverlauf 2026 wurden bereits drei rein thüringische Transaktionen registriert – damit hat der Markt in den ersten Wochen des Jahres bereits die Dealzahl des gesamten Jahres 2025 erreicht. KGAL Investment Management erwarb im Januar 2026 ein Bürogebäude in Erfurt mit rund 19.400 Quadratmetern von HIH Invest – ein institutioneller Bürodeal in einer Größenordnung, die 2025 in Thüringen nicht vorkam. Die Sparkasse Jena-Saale-Holzland übernahm im Februar 2026 eine Wohnimmobilie in Weimar mit rund 4.500 Quadratmetern von K+M Real Estate GmbH – ein regionaler Käufer in einem stabilen Wohnmarkt. VGP Immobilien GmbH erwarb eine Wohnimmobilie in Bürgel von einer Hamburger Stiftung. Die frühe Aktivität eines überregionalen Fondsmanagers wie KGAL, einer regionalen Sparkasse und einer Stiftungsabgabe in den ersten Wochen 2026 deutet darauf hin, dass Thüringen als Transaktionsstandort an institutioneller Aufmerksamkeit gewinnt – auch wenn das Volumen im bundesweiten Vergleich überschaubar bleibt.

Ihr Ansprechpartner für hochwertige Marktrecherche im Immobilienmarkt
Jan-Erik Flentje, Geschäftsführer
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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 20.02.2026

