Solider Jahresstart im Kerngeschäft Rental und Value-add
Vonovia hat das erste Quartal 2026 mit einem stabilen operativen Ergebnis abgeschlossen. Das Adjusted EBITDA Total der fortgeführten Geschäftsbereiche stieg leicht auf 711,6 Millionen Euro (Q1 2025: 701,9 Millionen Euro). Das Adjusted EBT der fortgeführten Geschäftsbereiche lag bei 462,2 Millionen Euro, nach 482,1 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Das bereinigte Periodenergebnis betrug 416,3 Millionen Euro, davon entfielen 365,6 Millionen Euro auf die Anteilseigner von Vonovia.
Vonovia zählt laut dem exklusiven Listenchampion-Ranking zu den größten Wohnungsunternehmen in Deutschland – mit 530.506 eigenen Wohnungen und einem Immobilienportfolio im Wert von 84,7 Milliarden Euro dokumentiert der Bochumer Konzern diese Marktstellung auch zum Ende des ersten Quartals 2026.
Mieteinnahmen und Vermietungsstand weiter auf hohem Niveau
Im Segment Rental stiegen die Segmenterlöse im ersten Quartal 2026 um 4,0 Prozent auf 873,6 Millionen Euro. Das Adjusted EBITDA Rental verbesserte sich trotz eines im Jahresvergleich um rund 4.100 Einheiten kleineren Portfolios um 6,3 Prozent auf 629,7 Millionen Euro. Die organische Mietsteigerung lag bei 4,0 Prozent, die durchschnittliche monatliche Ist-Miete stieg auf 8,46 Euro pro Quadratmeter (Q1 2025: 8,15 Euro). Mit einer Leerstandsquote von 2,3 Prozent war der Wohnungsbestand nahezu vollständig vermietet. Im deutschen Portfolio lag die Ist-Miete bei 8,26 Euro pro Quadratmeter, in Schweden bei 11,96 Euro und in Österreich bei 5,84 Euro.
Value-add mit starkem Ergebnissprung
Das Segment Value-add verzeichnete im ersten Quartal 2026 den deutlichsten Ergebnisanstieg: Das Adjusted EBITDA stieg um 30,1 Prozent auf 50,1 Millionen Euro. Die Umsätze im Segment lagen bei 424,0 Millionen Euro, ein Plus von 9,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Wesentliche Treiber waren die eigene Handwerkerorganisation und das Energievertriebsgeschäft. Die Modernisierungs- und Bestandsinvestitionen lagen mit 202,2 Millionen Euro um 11,3 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Gesamtinvestitionsleistung – inklusive Instandhaltung und Neubau – stieg auf 441,9 Millionen Euro.
Nettovermögen und Finanzierung stabil
Der EPRA NTA stieg zum 31. März 2026 auf 39.514,2 Millionen Euro, der EPRA NTA je Aktie verbesserte sich von 46,28 Euro auf 46,57 Euro. Der Loan-to-Value (LTV) sank leicht auf 45,1 Prozent (31. Dezember 2025: 45,4 Prozent). Alle vereinbarten Finanzkennzahlen wurden zum Berichtsstichtag eingehalten. Im ersten Quartal 2026 begab Vonovia mehrere neue Anleihen in Schweizer Franken, schwedischen Kronen und japanischen Yen. Zum 31. März 2026 hat Vonovia insgesamt Anleihen im Volumen von 21,3 Milliarden Euro platziert.
Prognose 2026 bestätigt – neue CDO-Bestellung und Dividende
Vonovia bestätigt seine Jahresprognose: Für 2026 wird ein Adjusted EBITDA Total zwischen 2,95 und 3,05 Milliarden Euro sowie ein Adjusted EBT zwischen 1,9 und 2,0 Milliarden Euro erwartet. Der Operating Free Cash-Flow soll auf Vorjahresniveau liegen. Die organische Mietsteigerung wird bei rund 4,2 Prozent erwartet. Für das Geschäftsjahr 2025 schlägt der Vorstand der Hauptversammlung eine Dividende von 1,25 Euro je Aktie vor, ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum 1. April 2026 trat Katja Wünschel als neues Vorstandsmitglied ein; sie übernimmt die Position des Chief Development Officer zum 1. Juni 2026.
Weitere Informationen zu Vonovia und vergleichbaren Unternehmen finden Sie in der Listenchampion-Liste der größten Wohnungsunternehmen in Deutschland.
Redaktioneller Hinweis: Dieser Artikel basiert auf der offiziellen Pressemitteilung von Vonovia vom 7. Mai 2026.