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Wer ist der aktivste Handelsimmobilien-Investor in Deutschland? | 2026

Wer ist der aktivste Handelsimmobilien-Investor in Deutschland? | 2025

Die folgende Auswertung basiert auf unserer exklusiven Liste der größten Handelsimmobilien-Investoren in Deutschland.

Auf Grundlage unserer Datenbank hat das erfahrene Listenchampion-Research-Team den aktivsten Immobilieninvestor mit Fokus Handel/Retail ausfindig gemacht. Die komplette Liste enthält die größten Immobilieninvestoren, die aktiv Immobilien in Deutschland ankaufen und steht Ihnen zum sofortigen Download über unseren Onlineshop zur Verfügung.

Eine kostenlose Vorschau der Liste ist gerne auf Anfrage via kontakt [at] listenchampion.de verfügbar.

Das Marktforschungsteam von Listenchampion hat ermittelt, dass die FIM Unternehmensgruppe der aktivste Investor im Bereich Handelsimmobilien ist. In unserer Deal-Datenbank liegt sie im Bemessungszeitraum Januar 2025 bis Dezember 2025 in der hier genannten Assetklasse auf Platz 1.

Wie investiert die FIM Unternehmensgruppe?

Die FIM Unternehmensgruppe mit Sitz in Bamberg ist auf Handelsimmobilien spezialisiert und verfolgt eine langfristig orientierte Investmentstrategie. Im Fokus stehen etablierte Standorte mit attraktiven Frequenzlagen in Städten ab etwa 10.000 Einwohnern oder an Hauptverkehrsstraßen. Bevorzugt werden Nahversorgungsimmobilien, Fachmarktzentren sowie Solitärimmobilien mit Ankermietern wie Edeka, Rewe, Lidl, Aldi oder Netto. Zielobjekte weisen eine Handelsfläche ab etwa 800 Quadratmetern auf. Die FIM strebt ein Einzelankaufsvolumen von bis zu rund 50 Millionen Euro an, bei Portfoliotransaktionen bis zu etwa 100 Millionen Euro. Kurze Mietvertragslaufzeiten sind ausdrücklich erwünscht. Auch Objekte mit Value-Add-Potenzial, Erbbaurecht oder Teileigentum kommen in Betracht, sofern eine wirtschaftliche Bestandsentwicklung möglich ist. Insgesamt umfasst das Portfolio der Gesellschaft aktuell über 100 Objekte mit einem Marktwert von rund 800 Millionen Euro.

Im Jahr 2025 war die FIM Unternehmensgruppe mit 15 Transaktionen und einer Gesamtfläche von rund 65.000 Quadratmetern der mit Abstand aktivste Investor im deutschen Handelsimmobilienmarkt. Die Ankäufe verteilten sich über das gesamte Bundesgebiet: Im Februar wurde in Scheden (Niedersachsen) ein Netto-Markt mit 1.500 Quadratmetern erworben. Ebenfalls im Februar folgte ein 17.700 Quadratmeter großer OBI-/Penny-Standort in Dresden mit Potenzial für energetische Maßnahmen und Photovoltaik auf den Dachflächen. Im März sicherte sich FIM eine Lidl-Filiale in Hersbruck (Bayern) mit 1.500 Quadratmetern, Self-Check-out-Kassen, Backstation und 95 Parkplätzen. Im April wurde eine 4.000 Quadratmeter große Hellweg-Immobilie in Gronau (NRW) mit rund 80 Parkplätzen erworben. Im Mai folgte ein Portfolio in Dorsten und Saarbrücken mit 7.300 Quadratmetern und Netto sowie weiteren LEH-Anbietern als Mietern. Im Juni erwarb FIM ein REWE-Objekt in Wolfsburg (12.300 m²), ein Nahversorgungszentrum in Lauenburg/Elbe (Schleswig-Holstein) mit 2.500 Quadratmetern (Penny, KiK, TEDi) sowie ein KFC-Restaurant in Hannover mit Drive-Thru und 500 Quadratmetern. Im Juli folgte ein Netto-Markt in Kirkel-Limbach (Saarland) mit 1.350 Quadratmetern und 77 Stellplätzen. Im August wurden drei Objekte erworben: ein REWE/KiK-Objekt in Leopoldshöhe (NRW, 2.700 m²), ein Penny/Rossmann-Standort in Osnabrück (3.600 m²) sowie ein Objekt in Holzminden (2.000 m²). Im September erwarb FIM einen Tedox-Standort in Kassel mit 5.000 Quadratmetern in exponierter Lage an der Holländischen Straße sowie einen seit rund 30 Jahren etablierten Penny-Markt in Böblingen (1.200 m²). Den Abschluss bildete im Dezember ein Nahversorgungszentrum in Hamburg-Rahlstedt (Liliencronstraße) mit 1.850 Quadratmetern und Penny als Hauptmieter.

Fazit: Mit 15 Transaktionen im Jahr 2025 demonstriert die FIM Unternehmensgruppe eine außergewöhnlich hohe Ankaufsfrequenz und unterstreicht ihre Position als führender Spezialist für Nahversorgungsimmobilien in Deutschland.

Alternative Kandidaten im Ranking der größten Handelsimmobilieninvestoren

Im Rahmen der diesem Artikel zugrundeliegenden Recherche hat unser erfahrenes Listenchampion Immobilien-Research Team zahlreiche weitere Akteure auf dem deutschen Handelsimmobilienmarkt analysiert. Im Folgenden stellen wir diese alternativen Kandidaten für das Ranking des aktivsten und größten Handelsimmobilien-Investors vor. Neben Investoren mit mehreren Transaktionen verdienen auch Akteure Erwähnung, die durch besonders großvolumige Einzeltransaktionen hervorstechen – sei es gemessen an der Fläche oder am Kaufpreis.

Der erstgenannte Alternativkandidat, Centerscape, erwarb im Jahr 2025 acht Nahversorgungsimmobilien in Deutschland. In Berlin wurden fünf Objekte erworben: das Nahversorgungszentrum „Marzahner Promenade“ (4.600 m², Februar), ein Netto-Markt am Buckower Damm (1.050 m², März), ein Denn’s Biomarkt in der Bizetstraße (600 m², August), ein Edeka-Markt in der Lehrter Straße in Moabit (September) sowie ein Penny-Markt im Quartier Wendenschlosstraße (November). Außerhalb Berlins erwarb Centerscape einen Netto-Markt in Hannover (2.000 m², Juli), ein EDEKA E-Center in Treuchtlingen (August) sowie ein Nahversorgungszentrum in Hildesheim mit Penny, Rossmann, Hol Ab und Sparkasse (2.600 m², September). Mit acht Deals rangiert Centerscape auf Platz 2 der aktivsten Handelsimmobilieninvestoren 2025.

Die Habona Invest Gruppe (inkl. Fonds und Spezialfonds) tätigte insgesamt sechs Transaktionen im Jahr 2025. Besonders hervorzuheben ist der im Februar abgeschlossene Erwerb eines Portfolios mit 22 Nahversorgern und rund 60.000 Quadratmetern für 132 Millionen Euro (Mieter u. a. EDEKA, REWE, Netto). Darüber hinaus wurden Einzelobjekte in Selm (Lidl, 1.856 m²), Heitersheim (REWE, 1.519 m², 5,5 Mio. €), Gschwend (Netto, 1.500 m²), Nordendorf (REWE, 2.000 m², 7 Mio. €) und Übach-Palenberg (Netto-Neubau 2025, 1.400 m²) erworben. Der auf Nahversorgungsimmobilien spezialisierte Investmentmanager mit Sitz in Frankfurt am Main ist seit seiner Gründung 2009 auf Einzelhandelsimmobilien fokussiert.

Die Saller Unternehmensgruppe tätigte im Jahr 2025 fünf Transaktionen mit einer beeindruckenden Gesamtfläche von rund 57.100 Quadratmetern – mehr als jeder andere Investor. Herausragend ist der Erwerb des „Plauen Park“ im Juli 2025 mit 31.000 Quadratmetern Mietfläche auf einem über 150.000 Quadratmeter großen Grundstück (1.800 ebenerdige Parkplätze, Baujahr 1994-1996). Weitere Ankäufe erfolgten in Neuss (6.000 m²), Bochum (10.700 m²), Viersen (5.000 m², Nahversorgungszentrum mit Lebensmitteldiscounter, Drogerie, Zoofachmarkt) und Stade (4.400 m², Elektro- und Schuhfachmarkt).

Das LAHAV Family Office erwarb im Jahr 2025 ebenfalls fünf Handelsimmobilien in Deutschland. Im Juni wurde ein Portfolio in Duisburg-Wetter-Bochum mit 6.200 Quadratmetern (Lidl, Penny, Denn’s) übernommen. Im Oktober folgten vier weitere Ankäufe: Werl (6.300 m²), Oberndorf am Neckar (Action, 1.350 m²), Kerken (Woolworth, 1.470 m²) und Dormagen (Trinkgut, JYSK, Fressnapf, 3.500 m²).

Die GRR GARBE Retail Real Estate GmbH zeigte sich mit sechs Transaktionen ebenfalls sehr aktiv. Im Januar wurde ein Edeka-Markt in Mönchengladbach (3.250 m²) erworben. Im November folgten ein REWE-Markt in Neunkirchen (Saarland) sowie ein Portfolio mit drei Aldi-Nord-Märkten und einem Edeka-Markt in Neubrandenburg (2.093 m²), Potsdam (3.688 m²) und Hamburg (11.679 m²). Im Dezember kam ein REWE-Nahversorgungszentrum in Werne (4.700 m²) hinzu.

Herausragende Einzeltransaktionen nach Fläche und Kaufpreis

Neben der Anzahl der Transaktionen verdienen auch Investoren Beachtung, die durch besonders großvolumige Einzeldeals auf sich aufmerksam gemacht haben. Der größte Deal nach Kaufpreis war der Erwerb des Designer Outlet Centers in Wustermark (Brandenburg) durch die FREY Group im Mai 2025. Für 230 Millionen Euro übernahm die auf Outlet-Center spezialisierte Gesellschaft das Objekt mit rund 16.500 Quadratmetern und mehr als 90 Geschäften von Nuveen (European Outlet Mall Fund).

Gemessen an der Fläche war der Erwerb eines Handelsobjekts in Berlin durch Hayfin Capital Management im September 2025 mit 95.000 Quadratmetern der größte Einzeldeal des Jahres; Verkäufer waren Nuveen und Unibail-Rodamco-Westfield.

Slate Asset Management tätigte im Jahr 2025 drei Transaktionen, darunter einen 100-Millionen-Euro-Deal im Oktober für ein Portfolio mit langfristig vermieteten Lebensmittelmärkten an die Schwarz-Gruppe, Aldi, REWE und Edeka. Weitere Ankäufe erfolgten in Frankfurt am Main (Lidl-Standort) und Königstein im Taunus (REWE/Aldi-Nahversorgungszentrum, 4.500 m²). Slate verwaltet weltweit über 13 Milliarden Euro und fokussiert sich auf Value-Add- und Core-Plus-Investments.

Das Joint Venture aus Hilee GmbH und Interra Immobilien AG erwarb im Juli 2025 das „Leine-Center“ in Laatzen (Niedersachsen) mit 39.300 Quadratmetern Mietfläche. Das 1973 errichtete und 2011 erweiterte Center zählt REWE, dm, H&M, Thalia, Expert, Rossmann und Douglas zu seinen Hauptmietern; geplant sind ESG-Modernisierungen (LED, Smart Building, Photovoltaik).

Die Modulus Real Estate GmbH erwarb im Oktober 2025 ein Handels- und Gewerbeobjekt in Straubing (Bayern) mit 34.000 Quadratmetern in Innenstadtlage gegenüber dem Bahnhof. Geplant sind Modernisierung, Restrukturierung und die Ansiedlung eines großflächigen Lebensmittelmarktes; aktuelle Mieter sind u. a. Rossmann, Adler, KiK und Norma.

Weitere bedeutende Transaktionen

Die REWE Group tätigte als strategischer Eigennutzer drei Ankäufe: ein Nahversorgungszentrum in Nordenham (3.195 m², REWE und Penny), ein Objekt in Leipzig (19.000 m²) sowie ein SB-Warenhaus in Krefeld (4.320 m², 182 Parkplätze).

Redevco erwarb ebenfalls drei Objekte: ein Handelsobjekt in Dortmund (25.184 m²), das Fachmarktzentrum „Obermain-Center“ in Lichtenfels (16.000 m², EDEKA, Aldi, Müller, expert, ca. 500 Parkplätze) sowie ein 2024/2025 revitalisiertes Nahversorgungszentrum in Bühl (10.000 m², REWE, Penny, Rossmann, 430 Parkplätze).

Weitere bemerkenswerte Transaktionen umfassen die beiden Ankäufe der Porth Gruppe: ein Handelsobjekt in Berlin (März 2025) sowie ein 19.000 Quadratmeter großes Objekt in Potsdam (Oktober 2025). Stumpf Development erwarb das ehemalige Karstadt-Haus am Kurfürstendamm 231 in Berlin für 155 Millionen Euro aus der Signa-Insolvenzmasse. RG Hagen B.V. sicherte sich ein Fachmarktzentrum in Hagen mit 22.000 Quadratmetern.

Im Vergleich zur FIM Unternehmensgruppe haben alle hier vorgestellten Alternativen jedoch maximal acht Transaktionen im Berichtszeitraum getätigt, während FIM mit 15 Deals die mit Abstand höchste Transaktionsfrequenz im deutschen Handelsimmobilienmarkt 2025 aufweist.

Bildquelle: Krisztina Papp (16.05.2025)

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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 11.02.2026

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