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Die folgende Auswertung basiert auf unserer exklusiven Liste der größten Projektentwickler in Deutschland.
Auf Grundlage unserer Datenbank hat das erfahrene Listenchampion-Research-Team den aktivsten Immobilieneigentümer in Deutschland mit Fokus auf Wohnimmobilien ausfindig gemacht. Die komplette Liste enthält die größten Projektentwickler, die Immobilien in Deutschland entwickeln und steht Ihnen zum sofortigen Download über unseren Onlineshop zur Verfügung. In diesem Zusammenhang ist auch unsere Liste der größten deutschen Wohnungsunternehmen sehr relevant. Die hier vorgestellte Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist – aufgrund ihres umfangreichen Wohnungsbestands – letztendlich beiden Sektoren zuzurechnen.
Eine kostenlose Vorschau der Liste ist gerne auf Anfrage via kontakt [at] listenchampion.de verfügbar.

Das Marktforschungsteam von Listenchampion hat ermittelt, dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) der aktivste Immobilieneigentümer im Bereich Wohnen in Deutschland ist. Anhand unserer internen Auswertung rangiert die Gesellschaft im Bemessungszeitraum Januar 2025 bis Mitte Juli 2025 in der hier genannten Kategorie auf Platz eins.
Immobilieneigentümer in Deutschland im Portrait: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA)
Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) ist seit dem 1. Januar 2005 das zentrale Immobilienunternehmen des Bundes. Mit einem Liegenschaftsportfolio von rund 453.000 Hektar Fläche und über 38.400 Wohnungen gehört sie zu den größten Immobilieneigentümerinnen Deutschlands. Sie ist eine bundesunmittelbare, rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts mit Sitz in Bonn. Rund 7.400 Beschäftigte an etwa 120 Standorten – organisiert in neun Direktionen und sechs operativen Sparten – gewährleisten die bundesweite Präsenz und operative Leistungsfähigkeit der BImA. Die Aufgaben der BImA reichen vom einheitlichen Immobilienmanagement für circa 5.100 Dienstliegenschaften der Bundesressorts über die Bereitstellung von Flächen durch Neubau, Anmietung, Kauf oder öffentlich-private Partnerschaften bis hin zur Verwaltung und Verwertung nicht mehr benötigter Bundesimmobilien. Darüber hinaus bewirtschaftet die BImA eigenen Wohnraum, insbesondere im Rahmen der Wohnungsfürsorge für Bundesbedienstete, und ist verantwortlich für das Facility Management sowie forstliche und naturschutzfachliche Betreuung von Bundesflächen. Mit einem Bilanzvolumen von rund 22,3 Milliarden Euro und jährlichen Einnahmen in Höhe von etwa 1,3 Milliarden Euro zählt sie zu den wirtschaftlich bedeutendsten Akteuren der öffentlichen Immobilienwirtschaft.
Im Jahr 2025 setzte die BImA zahlreiche Wohnungsbauprojekte in ganz Deutschland um. In Füssen wurde im Juli mit dem Bau von 27 neuen, bezahlbaren Wohnungen begonnen. In Ulm erfolgte der Spatenstich für 71 Wohneinheiten an der Römerstraße, während in Freiburg an der Colmarer Straße der Rohbau für 115 Wohnungen abgeschlossen und das Richtfest gefeiert wurde. In Donaueschingen wurden im Quartier Hans-Thoma-Höfe 90 Wohnungen fertiggestellt und zur Vermietung übergeben. In Koblenz begann die Sanierung von 160 Bestandswohnungen, zusätzlich wird im Stadtteil Pfaffendorfer Höhe die Sanierung und der Neubau von über 300 weiteren Wohnungen vorbereitet. Im südlichsten Teil Baden-Württembergs, in Weil am Rhein an der Schweizer Grenze, plant die BImA bis zu 190 neue Wohneinheiten im Zuge einer städtebaulichen Neuordnung. Diese Projekte stehen exemplarisch für das Engagement der BImA im Bereich der Wohnraumschaffung und Stadtentwicklung. Sie flankieren darüber hinaus größere Vorhaben im öffentlichen Bauwesen wie etwa den Campusneubau der Bundeszollverwaltung in Rostock mit über 1.000 Holzmodulen – derzeit Europas größtes Holzmodulprojekt – sowie den Neubau für die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung in Berlin-Adlershof. Weitere Vorhaben beinhalten die Erweiterung des Bundesrates in Berlin, ökologische Ausgleichsmaßnahmen bei Infrastrukturausbau, die Errichtung von 1.900 E-Ladepunkten auf Bundesliegenschaften und die Renaturierung von Moorflächen in Mecklenburg-Vorpommern.
Fazit: Die BImA ist wie oben skizziert sowohl ein bundesweit tätiges Wohnungsunternehmen als auch ein öffentlicher Projektentwickler. Sie vereint hoheitliche Aufgaben mit betriebswirtschaftlichem Handeln und trägt in zentraler Weise zur Modernisierung, nachhaltigen Nutzung und Weiterentwicklung der Bundesimmobilien in Deutschland bei.
Alternative Kandidaten im Ranking der aktivsten deutschen Immobilieneigentümer
Im Rahmen der diesem Artikel zugrundeliegenden Recherche, hat unser erfahrenes Listenchampion Immobilien-Research Team zahlreiche weitere Immobilieneigentümer mit Fokus auf Wohnen analysiert. Im Folgenden stellen wir diese alternativen Kandidaten für das Ranking des aktivsten und größten Immobilieneigentümers vor. Hierzu gehören Dawonia Real Estate sowie auch Covivio Immobilien.
Der erstgenannte Alternativkandidat, Dawonia Real Estate, bewirtschaftet rund 25.000 Wohnungen, davon über 6.000 in München, und zählt zu den größten Wohnungsunternehmen in Süddeutschland. Etwa 80 % des Bestands liegen in den 20 größten Städten der Region. Als Projektentwickler realisiert Dawonia im Jahr 2025 zahlreiche Neubau- und Modernisierungsvorhaben, darunter 250 neue Wohnungen im Quartier Dülferanger (München) und – mit Fertigstellungstermin 2025 – unter anderem auch 650 Wohneinheiten im Jaminpark (Erlangen). Das jährliche Investitionsvolumen liegt bei über 270 Mio. Euro. Insgesamt sollen 2025 mehrere Hundert neue Wohnungen entstehen, begleitet von energetischen Sanierungen und Quartiersentwicklungen. Im direkten Vergleich stufen wir die oben porträtierte BImA – insbesondere durch die deutschlandweiten Aktivitäten – etwas weiter oben ein.
Die Covivio Immobilien GmbH ist ein führendes Immobilienunternehmen in Deutschland mit einem Bestand von über 40.000 Wohnungen, vor allem in Berlin, Hamburg, Leipzig, Dresden und der Rhein-Ruhr-Region. Covivio agiert zugleich als Projektentwickler mit regionalem Fokus auf Berlin, Hamburg und NRW. Aktuelle Entwicklungsprojekte wie „Urbanice“ und „Between16“ verdeutlichen die Aktivitäten im Neubau und in der Quartiersentwicklung. Die Wohnprojekte reagieren gezielt auf soziale und ökologische Anforderungen. Covivio verfolgt eine 360°-Strategie: Als Eigentümerin, Entwicklerin, Betreiberin und Dienstleisterin deckt sie die gesamte Wertschöpfungskette ab. Die Vermietungsquote liegt bei 97,1 %, das Ziel zur CO₂-Reduktion beträgt -40 % bis 2030, bei geplanten Green CapEx-Investitionen von 254 Mio. €. Neben dem Bereich Wohnimmobilien, deckt Covivio auch noch die beiden Assteklassen Office und Hotels ab.
Bildquelle: George Barros (15.07.2025)
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Der Inhalt dieser Seite wurde zuletzt aktualisiert am: 22.07.2025

