Die noch recht junge, deutsche Hotelkette Ruby wächst kontinuierlich. Nun wird weiteres Wachstum durch eine Beteiligung der ECE-Gruppe, eine Immobilientochter des Otto Family Offices, ermöglicht. Nach der Investition des Otto Family Office – die in Form einer Kapitalerhöhung erfolgt – hält die ECE-Gruppe eine 25%ige Beteiligung an der Ruby Kette. Weitere Single Family Offices für Ihr Investment finden Sie mit unserer Liste der größten Single Family Offices in Europa.

Ruby Hotels: “Lean Luxury”

Die Hotelmarke Ruby wurde 2013 gegründet und basiert auf dem Konzept “Lean Luxury”. Das bedeutet unkomplizierter Luxus statt repräsentativem Glamour. Ruby Hotels befinden sich in “coolen” Stadtvierteln anstatt unter vornehmen Adressen. Das Konzept scheint zu funktionieren: Die Gruppe betreibt bereits 7 Hotels, weitere 10 Hotels sind geplant. Darüber hinaus expandiert Ruby in Asien über ein Joint Venture. Bisher befinden sich die Hotels in Düsseldorf, Hamburg, München und Wien. Im Jahr 2020 werden weitere Hotels in Frankfurt, Helsinki, Zürich und London eröffnet. Über “Ruby Works” begann die Gruppe auch mit der Entwicklung von Co-Working-Spaces.

Investition durch Otto Family und Franger Single Family Office

Durch die 25%ige Beteiligung der ECE kann nun weiteres Wachstum der Gruppe realisiert werden. Die ECE-Gruppe ist bereits heute einer der größten Hotelentwickler im deutschsprachigen Raum. Durch die Investition kombiniert das Otto-Unternehmen sein Entwicklungswissen mit dem operativen Know-how von Ruby. Die Familie Otto zählt zu den wohlhabendsten deutschen Familien. Das Vermögen von Otto basiert hauptsächlich auf dem Versandhandel “Otto”. Heute hat das Family Office seine Investitionen diversifiziert: Neben der ECE hält die Familie auch Anteile an Canadian Park Property und der amerikanischen Paramount-Gruppe. Neben Otto investierte auch das deutsche Franger Single Family Office in Ruby.

Quellen:
Bild: Rhema Kallianpur
Artikel: www.ahgz.de (05.12.2019)

 

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Der Maschinenbau ist eine industrielle Kernbranche – ohne Maschinen läuft keine Fabrik. Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland hat die Maschinenindustrie Tradition. Viele Unternehmen gehören dem Mittelstand an und sind als Spezialisten Weltmarktführer in ihrem Bereich. Die starke Spezialisierung bietet Chancen (dank USP), birgt aber auch Risiken – denn sie schafft Abhängigkeiten von anderen Branchen und vom Export.

Schwächelt die Weltkonjunktur, bekommt das der Maschinenbau besonders zu spüren. Dennoch sind Maschinenbau-Investments interessant. Das gilt selbst für Beteiligungen an angeschlagenen Unternehmen wie dem Schwarzwälder Maschinenbauer Rena. Dieser wurde insolvenzbedroht vor vier Jahren vom Schweizer Private Equity-Investor Capvis gekauft und nach Sanierung vor kurzer Zeit gewinnbringend weiterverkauft. Wir stellen hier 3 Schweizer Private Equity-Fonds vor, die u.a. in den Maschinenbau investieren. Diese sind Teil unserer einmaligen Liste der 50 größten Schweizer Private Equity Investoren.

1. Capvis AG – industrieller Mittelstand in Marktnischen im Fokus

Capvis mit Sitz in Baar bei Zug kann auf eine längere Historie zurückblicken. Ursprünglich handelt es sich um einen Teil der Equity Banking Division des Schweizerischen Bankenvereins (SBV). 1995 erfolgte die rechtliche Verselbständigung als Capvis Equity Partners AG im Rahmen der Private Equity-Organisation der UBS (UBS Capital). UBS und SBV waren zuvor fusioniert. Seit 2003 agiert Capvis Equity Partners unabhängig von UBS am Markt. 2019 erfolgt die Umbenennung in Capvis.

Capvis sammelt und investiert Geld von institutionellen Anlegern (Pensionskassen, Finanzdienstleister, Stiftungen, Family Offices, staatliche Einrichtungen usw.) für Investments in Unternehmensbeteiligungen. Man engagiert sich bevorzugt bei global führenden Unternehmen in Nischen-Märkten sowie bei regionalen Marktführern mit Unternehmenswerten von 100 Mio. bis 500 Mio. Euro. Der Maschinenbau ist für Investments prädestiniert – denn die Unternehmen haben diese Größenordnung (industrieller Mittelstand) und sind oft in ihrem Bereich marktführend. Geografisch zielt Capvis auf die Schweiz, Deutschland, Italien und die Benelux-Länder.

Das zuvor erwähnte Rena-Engagement hat diese Bedingungen idealtypisch erfüllt. Capvis hatte das überschuldete Unternehmen 2015 gekauft. Durch einseitige Abhängigkeit von der krisengeschüttelten Solarindustrie war Rena in Schwierigkeiten geraten. Capvis sorgte für frisches Geld, eine grundlegende Reorganisation und Neuausrichtung. 2018 erreichte Rena das erfolgreichste Jahr seiner Firmengeschichte. Der jetzt erfolgte Verkauf mit Gewinn ist die logische Konsequenz. Insgesamt war Capvis bisher an 51 Unternehmens-Transaktionen mit rd. drei Mrd. Euro Investitionsvolumen beteiligt.

2. Cross Equity Partners AG – Maschinenbau, Engineering & industrielle Fertigung

Im eher beschaulichen Pfäffikon am Zürichsee befindet sich der Sitz von Cross Equity Partners. Cross ist ein Private Equity-Unternehmen, das größere mittelständische Unternehmen in den DACH-Ländern mit Eigenkapital, Expertise und Beziehungs-Management unterstützt und deren nachhaltiges Wachstum fördert. Investiert wird bevorzugt in Firmen, die in wachstumsstarken Marktnischen erfolgreich sind – neben dem Maschinenbau sind auch Geschäftsmodelle im Engineering und in der industriellen Fertigung gefragt.

Die Beteiligungen werden über den Fonds Cross L.P. finanziert, der zu 58 Prozent von institutionellen Anlegern, zu 42 Prozent von Family Offices dotiert ist. Die Investoren kommen zu etwa zwei Drittel aus der Schweiz, ein Fünftel stammt aus Deutschland. Cross Equity Partners fungiert als Fonds-Berater und kümmert sich um Beteiligungsevaluation, -engagements und -weiterentwicklung. Cross beteiligt sich an Unternehmen zwischen 15 und 150 Mio. CHF Marktwert. Sowohl Mehrheits- als auch Minderheitsbeteiligungen sind möglich.

Bisher konnten bereits rd. 30 Investments realisiert werden. Aktuell (Dezember 2019) befinden sich neun Beteiligungen im Portfolio. Ein klassischer Maschinenbauer ist aktuell nicht darunter. Ein Beispiel für ein Cross-Engagement ist die bereits seit 2012 bestehende Mehrheitsbeteiligung an der MicroMacinazione SA. Das Tessiner Engineering-Unternehmen ist Europas führender Anbieter von Mikronisierungstechnologien und -dienstleistungen für die Pharma- und Feinchemieindustrie. Die Beteiligung erfolgte im Rahmen einer Nachfolge.

3. CGS Management AG – Weiterentwicklung von Mittelständlern zu Industriegruppen

Ebenfalls in Pfäffikon ansässig ist die CGS Management AG. Das Private Equity-Unternehmen besteht bereits seit 1999. CGS investiert in mittelständische Unternehmen im DACH-Raum in einer Größenordnung von 10 bis 80 Mio. Euro Jahresumsatz. Neben Maschinenbau sind die Branchen Automation, Bauzulieferer, Elektronik, industrielle Ausrüstung, Kunststoff, Apparate und Zubehör sowie Mess- und Regeltechnik/Sensoren interessant. Angestrebt wird ein nachhaltiges Wachstum durch zielgerichtete Weiterentwicklung der akquirierten Unternehmen zu sogenannten Industriegruppen, ggf. auch über weitere Zukäufe.

Bisher wurde in über 30 Einzelunternehmen investiert, die man zu über einem Dutzend Industriegruppen geformt hat. Neun
Gruppen sind aktuell (Dezember 2019) im Portfolio, davon sieben im Bereich Maschinenbau. Ein Beispiel ist das Engagement bei der Stürtz Gruppe. Das in Neustadt (Wied) ansässige deutsche Unternehmen existiert bereits seit 1946. Stürtz baut Maschinen und komplette Automatisierungssysteme für PVC- und Aluminium-Fenster. Außerdem werden vollautomatische, verkettete Produktionsanlagen im Bereich Sondermaschinenbau hergestellt.

Bildquelle: Crystal Kwok

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Relevante Listen mit Private Equity Investoren


Genf ist nach Zürich zweitgrösste Stadt der Schweiz und gilt als das urbane Zentrum der Romandie – der französischsprachigen Teile des Landes. Die Stadt am Genfersee ist auch ein starker Wirtschaftsstandort, Sitz zahlreicher internationaler Institutionen und ein bedeutender Finanzplatz. Genf belegt bei Finanzen nach Zürich Platz 2 in der Schweiz, weltweit gehört Genf zu den 30 wichtigsten Finanzstandorten. Nach Monaco weist die Stadt die zweithöchste Millionärsdichte auf dem Globus auf. Es überrascht nicht, hier bedeutende Private Equity-Investoren zu finden. Wir stellen drei bedeutende Genfer Private Equity Fonds vor – aus unserer einmaligen Liste der größten Schweizer Private Equity Fonds.

1. Argos Wityu Partners S.A. – Investor mit europäischem Antritt

Die Investmentgesellschaft Argos Wityu wurde bereits 1989 mit Vertretungen in Genf, Mailand und Paris gegründet. Weitere Büros in Brüssel, Frankfurt und Luxemburg kamen im Lauf der Zeit dazu. Argos Wityu Partners S.A. firmiert heute offiziell als Gesellschaft nach Luxemburger Recht. Die Standorte stehen für die geografische Ausrichtung der Investments. Man versteht sich als europäischer Investor mit Konzentration auf den DACH-Raum, Frankreich, die Benelux-Länder und Italien.

Argos Wityu investiert sektorenübergreifend und grenzüberschreitend in Unternehmen aus verschiedenen Branchen. Ziel ist ein breit diversifiziertes Beteiligungs-Portfolio. Die Investmentgesellschaft strebt dabei jeweils Mehrheitsbeteiligungen in einer Grössenordnung zwischen 10 und 100 Mio. Euro an. Bei Bedarf werden weitere institutionelle Investoren mit ins Boot geholt. Insgesamt umfasst das Beteiligungs-Portfolio bislang ein Volumen von rd. einer Mrd. Euro.

Aktuell werden mehr als 30 Beteiligungen gehalten. Hier zwei Beispiele: aktivoptik ist mit 600 Mitarbeitern das fünftgrösste Optik- und Hörgeräteunternehmen in Deutschland und genauso lange am Markt wie Argos Wityu Partners. Der Einstieg erfolgte 2018 im Rahmen einer Nachfolgeregelung. Henri Selmer Paris baut sei 1885 Musikinstrumente und hat rd. 500 Mitarbeiter. Die 2018 erfolgte Beteiligung diente der Erweiterung der Finanzierungsspielräume des Unternehmens.

2. ACE & Company – Genfer Beteiligungsgesellschaft mit globaler Ausrichtung

ACE & Company wurde 2005 in Genf als Schweizer Beteiligungsgesellschaft mit einem internationalen Team gegründet. Neben dem Genfer Hauptsitz verfügt man über Niederlassungen in London, Hongkong, New York und Kairo – ist also auf vier Kontinenten vertreten. Daraus wird die globale Ausrichtung von ACE & Company deutlich. In den knapp 15 Jahren seiner Existenz konnte das Unternehmen ein stürmisches Wachstum hinlegen. Bereits 2010 wurde ein verwaltetes Vermögen von 50 Mio. US-Dollar erreicht, inzwischen sind es rd. 900 Mio. US-Dollar.

ACE & Company konzipiert und organisiert Investmentvehikel für Anleger und arbeitet dabei mit Wertpapierfirmen, Unternehmenspartnern, Unternehmern und Einzelinvestoren zusammen. Das Geld wird in Unternehmensbeteiligungen “auf Zeit” angelegt. Ziel ist der spätere gewinnbringende Verkauf. Derzeit (Dezember 2019) bestehen 139 Engagements in einem Dutzend Fonds mit unterschiedlicher Ausrichtung. Das Beteiligungsportfolio ist breit diversifiziert. Es umfasst ein grosses Branchenspektrum und Unternehmen in unterschiedlichen Lebensphasen – von der Seed-Phase bis zum ausgereiften etablierten Unternehmen. 22 Engagements befinden sich in Europa, 87 in Nordamerika (meist USA), die übrigen Investments verteilen sich auf die restlichen Kontinente.

3. Manixer – ein Investor setzt auf erprobte Geschäftsmodelle

Manixer wurde 2009 in Genf gegründet und ist ein Unternehmen, das Direktinvestments von Family Offices und vermögenden Privatpersonen in Firmen und Immobilien berät, organisiert und betreut. Investiert wird in nachhaltig ertragsstarke Unternehmen in der Schweiz, die ein nachvollziehbares Geschäftsmodell verfolgen und über erstklassiges Management verfügen. Manixer strebt bei seinen Investments Mehrheitsbeteiligungen an. Sicherheit, Solidität und Stabilität sind wichtige Kriterien für einen Einstieg. Deshalb meidet Manixer Start-up-Investments oder Beteiligungen an Unternehmen in schwierigen Situationen.

Ein typisches Beispiel für Manixer-Investments ist die 2018 erfolgte Beteiligung an Lavorent. Das seit 1980 bestehende Unternehmen ist der grösste Schweizer Anbieter für Wäschereimanagement in Immobilien und betreibt rund 10.000 Waschmaschinen und Trockner in der Westschweiz. Ein weiteres Beispiel ist das Engagement bei den beiden Hotels Alpine Lodge und Huus Gstaad im exklusiven Schweizer Tourismus-Ort Gstaad. Huus Gstaad und die Alpine Lodge stellen die grösste Hotelgruppe der Region dar.

Bildquelle: Michal Dolnik

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Relevante Listen mit Private Equity Investoren


Als Logistikimmobilien bezeichnet man Gebäude, die zur Lagerhaltung, Kommissionierung oder Distribution von Waren dienen. Vom Gebäudetypus her handelt es sich um Lagerhallen – in der Regel mit größeren Flächen ab 5.000 qm aufwärts. Manchmal enthalten Logistikobjekte zusätzlich auch Büroräume oder sonstige Gewerbeflächen.

Logistikimmobilien, die alternativ für niedrigstufige Fertigung einsetzbar sind und Mehrzwecknutzungen ermöglichen, werden auch gerne als Light Industrial Immobilien oder Light Industrial Real Estates bezeichnet. Nicht jede Logistikimmobilie ist allerdings ein Light Industrial Objekt und es gibt Light Industrial Immobilien, die keine Logistikobjekte sind. Insofern sind beide Begriffe nicht deckungsgleich, es gibt aber auch keine trennscharfe Abgrenzung.

Investments in Logistikimmobilien haben in den letzten Jahren stark an Bedeutung zugenommen. Dies ist zu einem guten Teil dem E-Commerce-Boom zu verdanken. Die dynamische Entwicklung des Internet-Handels schafft einen wachsenden Bedarf an Logistikflächen, um die punktgenaue Belieferung der Käufer sicherzustellen. Nach Angaben des Gewerbeimmobilien-Dienstleisters Colliers International wurden 2018 in Deutschland rd. 6,8 Mrd. Euro in Logistik- und Light Industrial Immobilien investiert. 2017 waren es sogar 8,7 Mrd. Euro. Der Rückgang ist nicht etwa auf fehlendes Interesse zurückzuführen, sondern mangelnden Gelegenheiten und weniger Portfolio-Deals geschuldet. Auch in diesem Jahr gab es einige bemerkenswerte Investments und Transaktionen mit maßgeblicher deutscher Beteiligung – im In- und Ausland. Drei Deals stellen wir hier vor. Involviert waren dabei Investoren aus unserer Liste der größten Logistikimmobilien-Investoren Deutschlands.

1. PATRIZIA Immobilien AG – Engagement in den Niederlanden

Die PATRIZIA Immobilien AG ist ein 1984 gegründeter, in Augsburg ansässiger Immobilieninvestor. Das Unternehmen organisiert und managt Immobilieninvestments für private und institutionelle Anleger. In diesem Rahmen kauft PATRIZIA Immobilien sowohl Wohnimmobilien als auch Gewerbeimmobilien. Die Finanzierung erfolgt über offene und geschlossene Investmentfonds, Alternative Investmentfonds und Club Deals. Dabei engagiert sich PATRIZIA Immobilien ggf. auch als Co-Investor. Die Assets under Management beliefen sich Ende 2018 auf rd. 41 Mrd. Euro. War die Investment-Tätigkeit ursprünglich auf den Raum Augsburg-München konzentriert, erweiterten sich die Aktivitäten im Zeitablauf geografisch immer mehr.

Heute bezeichnet sich PATRIZIA Immobilien selbst als pan-europäischen Investor, der über die Grenzen des Kontinents hinausblickt. Zu den Investments des Jahres 2019 gehört ein Engagement in den Niederlanden in ein Logistikimmobilien-Portfolio. In der ersten Jahreshälfte wurden insgesamt 131.000 qm Logistikfläche in Rotterdam, Moerdijk und Bergen op Zoom vom holländischen Immobilieninvestor und -entwickler DHG erworben. Das Transaktionsvolumen beläuft sich auf 130,8 Mio. Euro. Die Objekte sind dem Fonds “PATRIZIA Logistik-Invest Europa II” zugeordnet. Die Standorte liegen auf dem logistisch wichtigen Südkorridor von Rotterdam nach Antwerpen und Belgien. Ein Teil der Flächen ist für Gefahrgutumschlag geeignet, ein lukratives Marktsegment.

2. Nagel-Group SE & Co. KG mit Cruzon Capital Partners und Barings – Sale and Lease Back im Bereich Lebensmittellogistik

Die Nagel Group im westfälischen Versmold ist ein europaweit tätiger Lebensmittellogistiker mit Tradition. Das Familienunternehmen wurde bereits 1935 gegründet. Das Kerngeschäft besteht in Lebensmitteltransporten – zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft. Darüber hinaus befasst sich die Nagel Group mit Beschaffungslogistik, Kontraktlogistik, Lagerhaltung, Kommissionierung, Konfektionierung und weiteren Mehrwertdiensten. Ab den 1980er Jahren begann man mit der Erschließung ausländischer Märkte. Heute ist Nagel mit Töchtern in weiten Teilen Europas vertreten.

Bei dem hier vorgestellten Immobilienlogistik-Deal ging es nicht um Kauf, sondern um Verkauf von Immobilien mit gleichzeitiger Rückmietung – im Fachjargon “Sale an Lease Back” genannt. Solche Transaktionen dienen oft der Gewinnung von Liquidität und der Bilanzoptik. Im Falle Nagel wollte man sich mit dem Verkauf auch strategisch flexibler aufstellen. Ende März einigte sich die Nagel Group mit den beiden Käufern, dem Core+- Fonds “Cruzon Capital Partners 5 LL (CCP 5 LL)” und Barings in Vertretung eines institutionellen Investors, auf die Übertragung von insgesamt 34 Immobilien mit einer Fläche von 260.000 qm. 26 Objekte liegen in Deutschland, 8 in Dänemark. CCP 5 LL übernimmt 27 Liegenschaften, Barings 7. Die langfristige Rückmietung durch Nagel ist sichergestellt.

3. Union Investment AG – Kauf eine Logistikimmobilien-Portfolios von TST

Die Union Investment ist eine der größten deutschen Fondsgesellschaften und gehört zur Gruppe der Volks- und Raiffeisenbanken. Im Fondsspektrum werden auch Immobilienfonds abgedeckt. Union Investment investiert in diesem Rahmen bevorzugt in Gewerbeimmobilien. Das Logistikimmobilien-Portfolio umfasst nach den Käufen dieses Jahres 22 Objekte und Projekte mit einem Marktwert von rund 1 Milliarde Euro. Union Investment hält insgesamt rd. 300 Objekte in 24 verschiedenen Ländern.

Der im September bekannt gegebene Deal mit dem Logistikdienstleister Trans Service Team (TST) betrifft eine bestehende Logistikimmobilie und drei Projektentwicklungen im Ruhrgebiet und in Rheinhessen. Ziel ist eine Aufstockung des Immobilienportfolios des Fonds UniImmo – eines offenen Publikumsfonds der Tochter Union Investment Real Estate. Das Bestandsobjekt in Dortmund hat eine Mietfläche von rund 24.000 qm. In unmittelbarer Nachbarschaft wird eine weitere Immobilie mit 17.000 qm Fläche erstellt. Die beiden anderen Projektentwicklungen beziehen sich auf ein 30.000 qm großes Logistikzentrum in Bönen östlich von Dortmund und eine Logistikimmobilie mit 49.000 qm Fläche in Worms. Das Transaktionsvolumen beträgt rd. 120 Mio. Euro.

Bildquelle: Marcin Jozwiak

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Diese Investoren investieren in Logistikimmobilien


Hotelimmobilien bilden ein spezielles Segment im Bereich Gewerbeimmobilien. Das Geschäft mit den Übernachtungen boomt – gerade in Großstädten und Ballungsräumen, die sich dynamisch entwickeln. Hier ist Wohnen “über Nacht” besonders gefragt – Businessleute, Durchreisende, Messe- und Veranstaltungsbesucher oder Touristen sorgen für gute Auslastung.

Dennoch gilt: die Lage zählt. Mit guten bis exzellenten Lagen bieten Hotel-Objekte oft überdurchschnittliche Renditen und sind für Investoren attraktiv. Anders sieht es bei zweit- bis drittklassigen Standorten aus. Grundsätzlich muss das Hotelkonzept zum Standort passen. Ist das nicht der Fall, kann es schwierig werden – auch für Fünf Sterne-Häuser. Wir stellen hier drei Unternehmen vor, die Hotels ankaufen. Die vorgestellten Unternehmen sind sowohl Teil unserer Liste der größten europäischen Hotel-Investoren als auch der Liste der größten deutschen Hotel-Investoren.

1. Commerz Real AG – Hotels für Spezialfonds

Die Commerz Real AG in Wiesbaden ist Teil der Commerzbank Gruppe und seit über vier Jahrzehnten im Immobiliengeschäft aktiv. Das Unternehmen mit verschiedenen Töchtern befasst sich mit Immobilien-Investments und Immobilienfonds. Für das breite Anleger-Publikum besteht der offene Fonds hausInvest, in erster Linie für institutionelle Anleger sind diverse Spezialfonds mit unterschiedlicher Ausrichtung gedacht. Commerz Real kauft für seine Fonds auch Hotels an.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Hospitality, Dachmarke der Steigenberger Hotels AG, wurde ein Hotel-Spezialfonds ins Leben gerufen – der “Commerz Real European Hotel Fund”. Der Ende 2018 aufgelegte Fonds strebt den Aufbau eines Portfolios aus bis zu acht Häusern an, die zu den Marken der Deutschen Hospitality gehören. Ein weiterer Hotel-Fonds ist der “Commerz Real Institutional Hotel Fund”. Er investiert in Hotel-Objekte mit globalem Fokus auf Metropolen und Tourismuszentren. Gesucht sind ertragsstarke Hotels in den Risikoklassen Core und Core+ mit etablierten, bonitätsstarken Hotelbetreibern, die über langjährige Erfahrung und exzellente Qualität verfügen. Ein aktuelles Hotel-Investment von Commerz Real bildet der Erwerb des Hotel Maritim in der Düsseldorfer Airport-City – ein Sale-and-Lease-back-Geschäft über 162 Millionen Euro.

2. VICUS Group AG – Hotels für Restrukturierung und Revitalisierung

Die VICUS Group in Leipzig besteht seit mehr als 25 Jahren und investiert in Hotels und andere Gewerbeimmobilien. Der Fokus liegt neben Core- und Core+-Immobilien auf Value Added-Objekten. Das sind oft in die Jahre gekommene Immobilien, die sich durch Sanierung, Restrukturierung, Um- und Neunutzung wieder zu ertragsstarken Objekten mit höherem Wiederverkaufswert entwickeln lassen. 2019 möchte VICUS ein Transaktionsvolumen von rd. 2 Mrd. Euro erreichen, 2018 waren es bereits 1,6 Mrd. Euro.

Der Unternehmensstrategie entspricht auch das Ankaufsprofil für Hotels. Interessant sind Hotelflächen in den Top 8-Städten und in Oberzentren bundesweit. Die Hotels sollten zentrale Lagen und/oder eine exzellente ÖPNV-Anbindung haben. Gesucht sind die Risikoklassen Core- und Core+. Das Objekt sollte derzeit über keinen Betreiber verfügen oder das Betreiberverhältnis sollte spätestens in drei Jahren enden. Bevorzugt werden Transaktionen in einem Volumen von 10 bis 35 Mio. Euro. Ein Beispiel ist die 2018 erfolgte Akquisition des “Hotels im Wasserturm” in Köln.

3. Foremost Hospitality GmbH & Co. KG – Hotelbetrieb und Hotelentwicklung

Die 2002 gegründete Foremost Hospitality Gruppe in Berlin entwickelt Hotelprojekte und betreibt selbst Business- und Freizeit-Hotels – bevorzugt als Partner von InterContinental Hotels Group (IHG) und Hilton Worldwide. In Deutschland werden aktuell (Stand Dezember 2019) 21 Hotels gemanagt, ein weiteres in Großbritannien.

Als Projektentwickler ist Foremost Hospitality primär an Grundstücken interessiert, die sich für Hotelneubauten eignen – bevorzugt im Umfeld von zentraler Verkehrsinfrastruktur in deutschen Großstädten und Metropolen. Beispiele sind:

– ein gerade fertiggestelltes Hotelprojekt Munich Airport mit 165 Zimmern in München-Hallbergmoos;
– im Stuttgarter Europaviertel entwickelt Foremost Hospitality derzeit zwei Hotels in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs mit 157 bzw. 144 Zimmern, geplante Fertigstellung Oktober 2020;
– ein weiteres Projekt ist das Hampton by Hilton Dusseldorf City Centre auf dem Gelände der früheren Bahn-Autoverladestation mit 219 Zimmern, geplante Eröffnung Mai 2021.

Kürzlich gekauft wurde das Holiday Inn Express Hotel am Leipziger Hauptbahnhof von Strabag Real Estate (SRE), mit der das Objekt zuvor gemeinsam entwickelt worden war.

Bildquelle: Tony Yakovlenko

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Diese Listen enthalten relevante Hotel Investoren


Shoppingcenter stellen einen besonderen Typus von Gewerbeimmobilien dar. Oft gehören sie zu den größten Immobilien am Markt, Größenordnungen von 30.000 qm und mehr sind keine Seltenheit. In den Zentren gibt es vielfältige Angebote. Hier kann man nicht nur einkaufen, sondern auch zum Friseur gehen, eine Reise buchen, etwas essen oder einen Kaffee trinken.

Als Investment sind Shoppingcenter vor allem für Investoren interessant, die Wert auf eine solide schwankungsarme Rendite durch langfristig gesicherte Mietverträge legen. Trotzdem: sie stellen keineswegs Selbstläufer dar. Es kommt entscheidend auf die Lage, das Umfeld, den Angebots-Mix und die Infrastruktur drum herum an. Dies gilt es bei Investments zu berücksichtigen. Wir stellen drei Investoren für Retail-Immobilien vor, die in unserer Liste der größten Investoren für Handelsimmobilien und Shoppingcenter enthalten sind.

1. DEKA Immobilien Investment GmbH – Shoppingcenter für Fonds der Sparkassen

DEKA Immobilien ist eine Tochter der DekaBank Deutsche Girozentrale. Es handelt sich um die zentrale Wertpapierbank der Sparkassenorganisation. DEKA Immobilien betreibt Immobilieninvestments für von ihr betreute Immobilienfonds. Die Fonds richten sich mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowohl an private als auch an institutionelle Anleger. Geografisch investiert DEKA Immobilien schwerpunktmäßig in Deutschland, darüber hinaus im europäischen Raum und in Nordamerika.

Angekauft werden ausschließlich Gewerbeimmobilien – konkret Büroobjekte, Einzelhandelsimmobilien, Hotels und Logistikimmobilien. Shoppingcenter gehören zum Segment Einzelhandelsimmobilien. DEKA Immobilien engagiert sich hier bei Objekten ab 30 Mio. Euro Transaktionsvolumen. Es muss sich um energieeffiziente und nachhaltige Bauten ohne Instandhaltungsstau handeln, die nicht älter als zehn Jahre sind oder deren Sanierung nicht über fünf Jahre zurückliegt. Es sollten möglichst keine Leerstände bestehen (Vermietungsquote mindestens 75 %, gute Bonität der Mieter) und die Vermietung muss über mindestens fünf Jahre gesichert sein. Erwartet werden außerdem eine gute ÖPNV-Anbindung und ausreichend Parkmöglichkeiten.

Eine der jüngsten Shoppingcenter-Akquisitionen ist das Seidnitz Center in Dresden. Das 1994 errichtete Center im gleichnamigen Stadtteil umfasst eine Fläche von 33.300 qm. Zwei Drittel davon entfallen auf Einzelhandelsflächen, der Rest auf Büroräume und das größte Ärztezentrum Sachsens. Das Shoppingcenter wurde im Sommer 2019 nach zwei Jahren Haltedauer von den bisherigen Eigentümern Arax Properties Ltd. und Partners Group verkauft. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt.

2. Deutsche Konsum REIT-AG – Objekte mit Entwicklungspotenzial gesucht

Die Deutsche Konsum REIT-AG in Potsdam wurde 2008 unter anderem Namen gegründet. Seit 2016 firmiert man unter der jetzigen Bezeichnung. Das Unternehmen ist einer der wenigen Real Estate Investment Trusts (REITs) in Deutschland – einer speziellen steuerbegünstigten Unternehmensform für Immobilieninvestoren. Die Deutsche Konsum REIT investiert in Gewerbeimmobilien, bevorzugt in Einzelhandelsobjekte mit Angeboten für den täglichen Konsum. Dazu zählen auch Shoppingcenter.

Das Immobilienportfolio besteht derzeit aus 124 Objekten. Überwiegend handelt es sich um Marktflächen für Lebensmittel-Discounter, daneben aber auch um Fachmarktzentren, Baumärkte und kleinere Shoppingcenter. Der Investmentschwerpunkt liegt in den neuen Bundesländern. Hier sind etwa 80 Prozent der Standorte, der Rest verteilt sich auf das übrige Bundesgebiet. Ein typisches Shoppingcenter im Portfolio ist das Domcenter in Greifswald. Das Objekt wurde im Rahmen einer Zwangsversteigerung für 8,5 Mio. Euro erworben und ging grundsaniert und mit veränderter Geschäftsstruktur 2018 neu an den Start. Das Domcenter hat eine Mietfläche von gut 17.000 qm.

Die Deutsche Konsum REIT sucht Einzelhandelsimmobilien und Shoppingcenter in urbanen Regional- und Mittelzentren in ganz Deutschland. Es sollten überdurchschnittliche Einkaufslagen sein. Hohe Leerstände und Renovierungsbedarf sind kein Hindernis, Ziel ist die Ausschöpfung von Entwicklungspotenzialen. Die Objekte sollten eine gute Grundsubstanz aufweisen.

3. ILG Gruppe (ILG Holding GmbH) – Shoppingcenter für geschlossene Fonds

Die ILG Gruppe in München existiert seit 1980 und legt Immobilienfonds für private und institutionelle Anleger auf. Es handelt sich in der Regel um geschlossene Fonds. Die Anleger erwerben eine unternehmerische Beteiligung an einer Objektgesellschaft, ILG kümmert sich um das Fonds- und Objektmanagement. Die ILG Gruppe engagiert sich in diesem Sinne bei Einzelhandels – und Pflegeimmobilien. Mitte 2019 betrug das Investmentvolumen rd. 1,4 Mrd. Euro im Rahmen von 42 Fonds mit knapp 900 Mio. Euro Eigenkapital und ca. 11.000 Anlegern.

Bei den Einzelhandelsimmobilien geht es meist um Fachmarktcenter und Shoppingcenter. Angekauft werden Objekte mit mindestens 2.500 qm Verkaufsfläche in den Risikoklassen Core, Core+ und Value Added. Die durchschnittliche Restmietzeit sollte mindestens zwei Jahre betragen. Bei Core- und Core+-Objekten dürfen Leerstände 25 Prozent nicht überschreiten. Alle Standorte sollten ein positives soziodemographische Umfeld, eine zentrale Lage und eine gute Infrastrukturanbindung aufweisen. Ein typisches Beispiel für ILG-Investments ist das Gertrudis Center in Bochum-Wattenscheid, ein zum Shoppingcenter umgestaltetes ehemaliges Horten-Kaufhaus.

Bildquelle: Krisztina Papp

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Zug Estates ist eine Immobiliengruppe in der Schweizer Kantonshauptstadt Zug. Als selbständiges Unternehmen existiert Zug Estates seit 2012. Immobilieninvestments im Bereich der Stadt Zug bilden das Kerngeschäft, man konzentriert sich bewusst auf die Region. Der Gesamtwert des Immobilien-Portfolios beträgt aktuell (Stand Mitte 2019) rd. 1,61 Mrd. CHF – und damit zählt Zug Estates zu den 100 größten Schweizer Immobilieninvestoren sowie zu den 100 größten Schweizer Bauträgern.

Zug Estates ist durch Ausgliederung des Immobilien-Bereichs der Metall Zug AG entstanden. Metall Zug ist ein Schweizer Industriekonzern im Bereich Apparate-, Geräte- und Maschinenbau. 2012 wurde das Immobilien-Portfolio des Konzerns unter dem Dach der Zug Estates Holding AG gebündelt. Deren Aktien wurden noch im gleichen Jahr an die Börse gebracht. Man erhoffte sich durch die Aufspaltung ein klareres Profil und gesteigertes Anlegerinteresse. Die Trennung von Industrie- und Immobilien-Aktivitäten sollte einen spürbaren Mehrwert bewirken. Wir stellen Zug Estates in seiner heutigen Form detailliert vor

Börsennotiertes Schweizer Immobilienunternehmen mit Familien-Mehrheit

Trotz der Börsennotierung: 66 Prozent der Zug Estates-Stimmrechte liegen nach wie vor in der Hand der Unternehmerfamilie Buhofer, die auch die Metall Zug AG kontrolliert. Es handelt sich de facto um ein Familienunternehmen. Die Zug Estates Holding AG bildet die Dachgesellschaft der Unternehmensgruppe. Darunter sind die beiden 100 Prozent-Töchter Zug Estates AG und Hotelbusiness Zug AG angesiedelt. Die Zug Estates-AG verfügt wiederum über einen 72,25 Prozent-Anteil an der Miteigentümergemeinschaft Metalli.

Das Immobilien-Portfolio verteilt sich weitgehend auf zwei Flächen: das Zentrumsareal in Zug mit dem Metalli-Komplex als Herzstück und das Areal Suurstoffi in Risch Rotkreuz, einer Gemeinde vis-à-vis von Zug am Westufer des Zuger Sees. Wertmässig machen beide Areale zusammen rd. 99 Prozent des Immobilien-Portfolios mit in etwa gleichen Anteilen aus. Nachfolgend werden beide Areale kurz vorgestellt:

  • Zentrumsareal/Metalli: dieses Areal umfasst eine Fläche von knapp 59.000 qm im Umfeld des Zuger Bahnhofs mit insgesamt 13 Liegenschaften. Der Marktwert liegt (Stand Mitte 2019) bei gut 816 Mio. CHF. Der Metalli-Bereich besteht aus einem Komplex mit sechs Liegenschaften. Es handelt sich überwiegend um Geschäfts- und Büroflächen. Aber auch eine Wohnanlage und ein Hotel befinden sich hier. Der zweite, sich nordöstlich anschliessende Areal-Teil besteht überwiegend aus Wohnbebauung in Form von mehrgeschossigen Wohnbauten und Wohnanlagen unterschiedlichen Alters. Auch ein weiteres grosses Hotel und ein Apartmenthaus finden sich hier. Insgesamt bietet das Areal Arbeitsplätze für 2.000 Menschen und Wohnraum für rd. 700 Bewohner. Die Verkaufsfläche beläuft sich auf insgesamt 16.000 qm. Es gibt auch Infrastruktur-Einrichtungen (Gesundheits-Service, Kinderbetreuung, Aus- und Weiterbildung, Jugendkultur). Beide Hotels im Areal werden von der Tochtergesellschaft Hotelbusiness Zug AG betrieben.
  • Suurstoffi: das Areal Suurstoffi ist eine noch nicht ganz abgeschlossene Quartiersentwicklung im westlichen Gemeindegebiet von Risch Rotkreuz. Wichtigster Bestandteil des Quartiers ist der im September 2019 neu eröffnete Campus Zug-Rotkreuz der Hochschule Luzern. Das Departement Informatik und das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ des Departements Wirtschaft sind hier angesiedelt. Mit der Quartiersentwicklung durch Zug Estates wurde bereits 2010 begonnen. Im Endausbau soll das Quartier Platz für 2000 Studierende, 1.500 Bewohner und 2.500 Arbeitsstellen bieten. Auf einer Fläche von rd. 105.000 qm befinden sich insgesamt 11 Liegenschaften, zum grössten Teil sind die Bauvorhaben bereits realisiert. Neben Gebäuden der Campus Hochschule Luzern handelt es sich um Wohnkomplexe, gemischt genutzte Gebäude und Büroobjekte. Das “Highlight” des Quartiers ist der 21geschossige Wohnturm Aglaya – ein begrüntes Hochhaus mit Büro- und Konferenzräumen in den ersten vier Etagen.

Immobilien-Strategie von Zug Estates

Zug Estates sieht Immobilien-Investments auf den gesamten Lebenszyklus eines Objektes bezogen. Angestrebt sind Konzeption, Entwicklung, Errichtung, Bewirtschaftung und Wertsicherung der Immobilien im Bestand in Eigenregie. Entwicklungskonzepte sollen nachhaltig und ressourcenschonend sein. Bei der Anlagepolitik befolgt Zug Estates folgende Grundsätze:

– neben der Bewirtschaftung und Verwaltung des bestehenden Immobilien-Portfolios sollen weitere Investments getätigt und Projekte entwickelt werden. Ziel ist die Mehrung des eigenen Immobilien-Vermögens, die zusätzlichen Objekte sollen langfristig im Bestand gehalten werden;
– geographisch werden Neuerwerbungen auf einer Achse Zürich – Zug – Luzern bevorzugt. Auch ein Kauf ausserhalb davon ist möglich, wenn er interessante Perspektiven bietet. Es wird aber nur in der Schweiz investiert;
– angestrebt ist eine breite Diversifikation (Wohn-, Dienstleistungs-, Retailobjekte, Hotel- und Gewerbebauten, Parkhäuser).

Finanziell solide aufgestellt

Bei Zug Estates legt man auf eine solide Finanzierung Wert. Der Fremdkapitalanteil in der Bilanz soll 40 Prozent nicht überschreiten, das Investment überwiegend eigenfinanziert sein. Die erzielten Reingewinne sollen teilweise wieder reinvestiert werden, man strebt ein organisches Wachstum an. Dabei werden Ausschüttungen nicht vernachlässigt. Angestrebt ist ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Thesaurierung und Ausschüttung mit Ausschüttungsquoten bis zu 50 Prozent.

Bildquelle: Peter Wormstetter

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Relevante Listen von Schweizer Immobilieninvestoren und Projektentwicklern


Mezzanine-Kapital ist eine Form von Fremdkapital, das vorrangig über dem Stammkapital steht. Das heißt: Wenn ein Projekt scheitert oder ein Unternehmen insolvent wird, werden zunächst die Schulden zurückgezahlt, dann das Mezzaninkapital und dann das Stammakapital. Mezzanine-Kapitalgeber werden für ihr höheres Risiko mit höheren Renditen entschädigt. Gerade bei Immobilienprojekten kann Mezzanines Fremdkapital entscheidend sein – und Family Offices spielen an dieser Stelle eine wichtige Rolle. Warum und wie werden wir in diesem Artikel erklären. Hier finden Sie übrigens unsere Liste der größten Single Family Offices in Europa, die für Sie als Kapitalgeber interessant sein könnten.

Mezzanine-Kapital für Immobilienprojekte – und warum Family Offices eine wichtige Rolle spielen

Immobilien-Projektentwickler arbeiten mit einem gewissen Kapitalstock für neue Projekte. Banken, die Kredite für neue Projekte vergeben, benötigen 10-20% Nachrangkapital, um ihr Risiko zu reduzieren. Wenn der Projektentwickler beispielsweise 10% des Eigenkapitals in ein Projekt einbringen muss, kann er ein 10 Mio. €-Projekt realisieren (10% Eigenkapital: 1 Mio. €, 90% Darlehen: 9 Mio. €). Wir gehen davon aus, dass der Entwickler einen Gewinn von 2M€ pro Projekt erzielt. Wenn es ihm gelingt, Mittel von Mezzanine-Investoren zu beschaffen (0,5 Mio. € pro Projekt), könnte er zwei Projekte pro Jahr realisieren – was ihm zusätzliche 2 Mio. € Gewinn bringen würde. Dazu werden Mezzanine-Investoren mit Renditen von 8-20% pro Jahr vergütet. Im Vergleich zum aktuellen Niedrigzinsumfeld ist das enorm. Da sich nur wenige Investoren an Mezzanine-Finanzierungen beteiligen, spielen Single Family Offices hier eine wichtige Rolle. Für einige SFOs (insbesondere solche mit Immobilienhintergrund) ist Mezzaninkapital ein geeigneter Weg, um eine zusätzliche Renditekomponente in ihr Portfolio aufzunehmen.

Drei Typen von Mezzanine-Investitionen durch Family Offices

In der Regel müssen Single Family Offices entscheiden, wie sie ihre Mezzanine-Investmentstrategie umsetzen. Wir unterscheiden zwischen drei Möglichkeiten:

  1. Direct Investments: Family Offices bauen Beziehungen zu engagierten Projektentwicklern auf und investieren direkt in neue Projekte. Das erfordert eine gewisse Erfahrung in der Immobilienbranche und gute, zuverlässige Partner. Die Renditen können hier höher sein, aber die Diversifikation ist oft gering.
  2. Fund Investments: Es gibt einige spezialisierte Investmentfirmen, die sich auf Mezzanine-Finanzierungen konzentrieren. Die Unternehmen verlangen aber Gebühren und damit sind die Renditen in der Regel niedriger. Die Diversifikation ist dafür aber in höherem Maße gegeben und oft bringen die Unternehmen jahrelange Erfahrung ein.
  3. Crowdfunding: Auch bei der europäischen Mezzanine-Finanzierung von Immobilien spielen Crowdfunding-Anbieter wie Exporo eine immer größere Rolle. Ihre Rolle ist vergleichbar mit 2.), aber Prozesse und Investitionsansätze sind oft digitaler und innovativer.

Bild: Matt Jones

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In der Schweiz existieren Venture Capital Fonds nicht erst seit gestern. Eine große Rolle dabei spielt mit Sicherheit die Tatsache, dass die Schweiz, mit einem durchschnittlichen Vermögen pro erwachsener Person von ca. 560.000€, weltweit auf dem ersten Platz der Liste der Länder nach Vermögen pro Kopf liegt. Anleger möchten diese Vermögen natürlich nicht „sinnlos liegen lassen“, sondern möglichst gewinnbringend investieren. Venture Capital Fonds bieten an dieser Stelle eine immer relevanter werdende, attraktive Alternative zu traditionellen Anlageformen. Hier finden Sie übrigens unsere Liste der größten Venture Capital Fonds in der Schweiz. Biotech-Start-ups benötigen gerade in den ersten Jahren nach ihrer Gründung viel Kapital für Forschung, Studien, Ausrüstung und Co., generieren aber noch keinen Gewinn und sind daher auf externe Kapitalgeber, z.B. Venture Capital Fonds, angewiesen. Wir stellen in diesem Artikel drei Venture Capital Fonds aus der Schweiz vor, die in Biotech-Start-ups investieren. Natürlich stellen aber Venture Capital Fonds nicht die einzige Möglichkeit dar, um sich als Biotech Unternehmen zu finanzieren. Hier spielen Single Family Offices ebenfalls eine entscheidende Rolle. Die größten Single Family Offices in der Schweiz finden Sie hier.

Eclosion Ventures: From Discovery to Patients

Das 2001 gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Genf und beschäftigt derzeit ca. 20 Mitarbeiter. Es fungiert und operiert hauptsächlich als Accelerator bzw. Inkubator. Dabei setzt der Fonds auf Biotech-Start-ups, die Spitzenforschung im Bereich der transformativen Therapeutika und Plattformtechnologie betreiben. Investments erfolgen meist in Unternehmen in der Seed Phase, Eclosion Ventures investiert aber auch in Early und Later Stage. Ein beispielhaftes Investment stellt GenKyoTex SA dar. Das in Frankreich ansässige Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung von Therapien, die auf der selektiven Hemmung von sogenannten NOX-Enzymen basiert. Diese Enzyme unterstützen eine Vielzahl von diversen Krankheitsverläufen (z.B. Fibrose, Entzündungen, Krebsentwicklung und Neurodegeneration).

BB Biotech Ventures

Die zur Schweizer Bellevue Asset Management Gruppe gehörende Gesellschaft mit Sitz in Zürich tätigt seit 1993 bevorzugt Investments im Bereich der Life Sciences. Hier liegt der Fokus auf Unternehmen, die Medikamente sowie medizinische Gerätschaften entwickeln und vermarkten oder Healthcare Services anbieten. In den letzten 20 Jahren wurden so über 450 Millionen Euro investiert. BB Biotech Ventures beteiligt sich dabei nicht nur an Unternehmen, die sich auf die medizinischen Hauptgebiete Onkologie, Neurologie sowie seltene Krankheiten konzentrieren, sondern auch an innovativen, technologiebasierten Firmen, die beispielsweise an RNA Plattformen und Zell-/Gentherapien arbeiten. Binx Health Inc. ist zum Beispiel ein Unternehmen aus dem aktuellen Beteiligungsportfolio von BB Biotech Ventures. Die Firma aus Boston ist Pionier für diverse Testverfahren auf Geschlechtskrankheiten bei Frauen, die jederzeit und an jedem Ort durchgeführt werden können und innerhalb weniger Minuten ein eindeutiges und verlässliches Ergebnis liefern. So entwickelte das Unternehmen erst kürzlich ein Gerät, welches weltweit den ersten Soforttest auf Chlamydien (CT) und Gonnorhö (Tripper bzw. NG) – die Geschlechtskrankheiten, auf die weltweit am häufigsten getestet wird – ermöglicht.

Novartis Venture Fund: Corporate Venture Fonds der Novartis AG

Der 1996 gegründete Fonds fungiert als Corporate Venture Fonds des Pharmariesen Novartis, der 1996 im Rahmen der zur damaligen Zeit größten Unternehmensfusion der Welt, zwischen der Ciba-Geigy AG und der Sandoz AG entstand. Heute ist Novartis mit einem Umsatz von knapp 2 Milliarden USD eines der größten Pharmaunternehmen der Welt. Novartis investiert, wie auch schon die anderen in diesem Artikel vorgestellten Fonds, vorrangig in Unternehmen, die neuartige Therapeutika und Plattformen entwickeln. Aktiv ist die Investmentgesellschaft von Novartis in Nordamerika, Europa, Israel und Asien. Aktuell verwaltet der Fonds ca. 800 Millionen USD und ist damit an 24 Unternehmen beteiligt. Investiert werden bis zu 30 Millionen USD über die Laufzeit eines Investments. Nicht selten übernimmt Novartis dann die Rolle des (Co-)Leaders eines Investments und engagiert sich auch im Vorstand des betreffenden Unternehmens. Novartis ist beispielsweise auch gemeinsam mit BB Biotech Ventures an der oben vorgestellten Binx Health Inc. beteiligt. Ein weiteres Investment aus dem aktuellen Portfolio ist z.B. LemonAid. Das Unternehmen aus San Francisco bietet einen sogenannten „Telehealth“ Service an. Eine Handy-App bietet die Möglichkeit sich von Ärzten behandeln und beraten zu lassen. Es können zudem auch Medikamente verschrieben und direkt geliefert werden. Dabei besteht das Modell darin, eine möglichst günstige Alternative zum Besuch in einer Praxis zu bieten, da in den USA immer noch ca. 17% der Bevölkerung nicht krankenversichert sind.

Quellen:
Bild:
Claudio Schwarz

Artikel:
eclosionventures.com (27.11.2019)
bbbiotechventures.com (27.11.2019)
prnewswire.com (27.11.2019)
nvfund.com (27.11.2019)

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Die HIG Immobilien Anlage Stiftung in Zürich gibt es bereits seit 1969. Sie ist eine Anlagegesellschaft, die das Geld ihrer Anleger direkt in Schweizer Immobilien oder in mittelbare Immobilien-Anlagen investiert. Zum Stichtag 30.9.2019 verwaltete HIG Immobilien ein Portfolio von einer guten Milliarde Schweizer Franken.

Die Stiftung ist ausschliesslich für institutionelle Anleger tätig, die im Rahmen der zweiten und dritten Säule der Altersversorgung in der Schweiz Kapital bilden und steuerbegünstigt sind. Es handelt sich um mehrere Dutzend Vorsorgestiftungen, Pensionskassen und ähnliche Einrichtungen von Schweizer Unternehmen, Institutionen und Branchenverbänden. HIG Immobilien selbst ist eine steuerbefreite Anlagestiftung nach Schweizer Recht. Wir stellen HIG vor – als Teil unserer Liste der größten Schweizer Immobilieninvestoren.

Ein halbes Jahrhundert am Markt

Im Geschäftsjahr 2019 kann die HIG Immobilien Anlage Stiftung ihr 50jähriges Jubiläum feiern. 1969 wurde durch die Alba Investment AG die “Stiftung kollektive Personalvorsorgeeinrichtungen für Handel, Industrie und Gewerbe” gegründet. Aus den Wörtern “Handel”, “Industrie” und “Gewerbe” ist das Kürzel HIG entstanden, das bis heute den Namen prägt. 1982 wurde daraus die “HIG Anlagestiftung für Handel Industrie und Gewerbe” und seit 2001 gilt die aktuelle Bezeichnung. Im Laufe von fünf Jahrzehnten kam es zu mehrfachen Eigentümerwechseln. Heute ist HIG Immobilien eine unabhängige und neutrale Anlagegesellschaft.

Eindeutiger Schwerpunkt: Investments in Wohnimmobilien

Dem Stiftungszweck entsprechend setzt HIG Immobilien auf langfristige Immobilien-Investments. Der Fokus liegt auf nachhaltig stabilen und soliden Mieterträgen, weniger auf Gewinnen durch schnellen Wertzuwachs und Verkauf. Bei Immobilien-Investments wird auf Risikostreuung geachtet. Gekauft werden primär Wohnobjekte, dazu gehören Senioren- und Pflegeheime ebenso wie gemischt genutzte Immobilien (mit Gewerbe- und Wohnanteil). Es werden auch reine Geschäfts- und Gewerbeimmobilien erworben. Ihr Portfolio-Anteil darf aber 25 Prozent nicht überschreiten. Auch der Kauf von Bauland und Abbruchobjekten für Projektentwicklungen ist möglich. Hier ist der Anteil auf maximal 30 Prozent begrenzt. Ausgeschlossen sind Investments in Hotels, Freizeit- und Sportanlagen sowie Infrastruktur-Einrichtungen.

Die Stiftung kauft sowohl Neubauten als auch grundsanierte ältere Objekte. Von Interesse sind ferner ältere Gebäude mit Entwicklungspotential – durch Sanierung, Aufstockung oder Abbruch und Neubau. HIG Immobilien strebt Anlagen ab 10 Mio. CHF pro Investment an. Eine Einzelanlage darf dabei die Grenze von 15 Prozent des Gesamt-Portfolios nicht überschreiten, um den Risiko-Mix nicht zu gefährden. Im Prinzip agiert die HIG Immobilien Anlagestiftung wie ein Immobilienfonds – mit einem speziellen Anlegerpublikum.

Kanton Zürich mit dem grössten Portfolio-Anteil

HIG Immobilien investiert in der ganzen Schweiz im urbanen Umfeld – bevorzugt in Gross- und Mittelstädten. Aktuell (Stand November 2019) umfasst das Portfolio 64 Objekte. Davon befinden sich 24 im Kanton Zürich. Umfangreicher investiert ist man auch im Aargau (11), im Kanton Bern (8) sowie in den Kantonen Genf und Luzern (jeweils 5). Im Bereich der Stadt Zürich verfügt HIG Immobilien über fünf Objekte:

– eine mehrgeschossige Wohnanlage mit 49 Wohneinheiten im Zürcher Stadtteil Leimbach;
– ein mehrgeschossiges Wohnhaus mit 12 Wohnungen im Stadtquartier Sihlfeld;
– ein gemischtes Wohn- und Geschäftshaus mit 10 Wohnungen und 142 qm Geschäftsfläche im Stadtquartier Enge südwestlich der Innenstadt;
– ein modernes Büro- und Geschäftshaus in der Badenerstrasse im Umfeld des Stadions Letzigrund;
– einen Wohnkomplex mit 49 Wohnungen im Wydäckerring 61, 65 und 73 in Zürich-Albisrieden.

Die Immobilie im Wydäckerring stellt ein Beispiel für Projektentwicklungen unter der (Mit-)Trägerschaft von HIG Immobilien dar. Im Wydäckerring wurde 1973 eine grössere Wohnanlage errichtet. Die Objekte befinden sich im Eigentum von HIG Immobilien, der CreditSuisse Anlage Stiftung sowie der Stadt Zürich. Da die Gebäude inzwischen in die Jahre gekommen sind, haben sich HIG Immobilien und CreditSuisse zur Neubebauung entschlossen. In gemeinsamer Bauherrnschaft von HIG Immobilien und CreditSuisse Asset Management werden seit 2018 vier neue Baukörper anstelle der alten Gebäude errichtet. Das Projektvolumen beläuft sich auf ca. 63 Mio. CHF. Die städtischen Liegenschaften sollen zurückgebaut und für Schulerweiterung genutzt werden. Das Quartier wird dadurch ein ganz neues Gesicht erhalten.

Bildquelle: Josip I.

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