Chemieunternehmen aus Düsseldorf setzt auf nachhaltige Verpackungen

Chemieunternehmen aus Düsseldorf setzt auf nachhaltige Verpackungen

In der Konsumgüterindustrie spielen Verpackungen eine zentrale Rolle. Ohne adäquate Verpackung ist es oft gar nicht möglich, die eigenen Produkte an die Frau oder den Mann zu bringen. Verpackungsmüll ist allerdings ein ernstes Problem, nicht minder problematisch ist, dass für Verpackungen oft wertvolle Ausgangsstoffe ohne Wiederverwertung eingesetzt werden. Der Düsseldorfer Henkel-Konzern, eines der größten Unternehmen Deutschlands, will jetzt (umwelt)bewusst bei Aluminiumtuben einen anderen Weg gehen. Dieser Artikel basiert auf der einmaligen Liste der 600 größten Chemieunternehmen in Deutschland.

  • Artikel basierend auf Datenbank der 600 wichtigsten Chemie Unternehmen in Deutschland
  • Detaillierte Angaben zu Branche und Tätigkeitsgebiet (Spezialchemie, Pharma, Lacke- und Farben, Bauchemie, etc.)
  • Inklusive: Umsätze (2015-2018), Mitarbeiterzahlen, E-Mail, Anschrift, Telefonnummer, Geschäftsführung, etc.
  • Direkter Download als Excel-Datei über den Listenchampion Onlineshop möglich
  • Kostenlose Vorschaudatei auf Anfrage erhältlich

Bis zu 95 Prozent weniger Energie für recyceltes Aluminium

Haarfärbemittel sind ein kleiner Baustein in dem breit diversifizierten Henkel-Produktportfolio. Die Colorationen aus chemischer Produktion benötigen eine hochwertige Verpackung. Tuben aus Aluminium eignen sich ideal. Henkel verwendet dafür ab sofort zu 100 Prozent recyceltes Aluminium und leistet damit einen Beitrag zum nachhaltigen Ressourcen-Einsatz. Das Leichtmetall weist besonders günstige Recycling-Eigenschaften auf. Die Wiederverwendung ist praktisch beliebig oft möglich. Allerdings besteht eine hohe Nachfrage nach Recycling-Aluminium. Die Getränkeindustrie hat das Thema ebenfalls für sich entdeckt.

Der besondere Vorteil der Wiederverwendung: das Recycling erfordert wesentlich weniger Energie als die originäre Aluminium-Herstellung – bis zu 95 Prozent Energieeinsparung sind möglich, mit positiven Effekten für die CO2-Bilanz und das Klima. Damit nicht genug will Henkel auch bei den Plastik-Kappen der Tuben auf Kreislaufwirtschaft setzen. Die Umstellung auf recyceltes Plastik soll schrittweise erfolgen. Plastikmüll ist ein ernstes Umweltproblem. Henkel nutzt verstärkt auch bei anderen Produktverpackungen Wiederverwertung. So wurden bereits im vergangenen Jahr ca. 400 Millionen Flaschen aus recyceltem Kunststoff für die Henkel-Wasch- und Reinigungsmittel in Europa in Umlauf gebracht. Henkel will im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie bis 2025 den Anteil neuer Kunststoffe bei seinen Konsumgüterverpackungen um 50 Prozent reduzieren.
Quelle: Happi Bildquelle: Unsplash

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