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Liste der 3 größten Pfandbriefbanken aus Hessen

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Der vorliegende Beitrag beruht auf unserer Liste der größten deutschen Pfandbriefbanken. Neben den Bilanzsummen, den Umsatzerlösen (Zinserlöse) und Mitarbeiterzahl der letzten Jahre enthält die Liste auch Kontaktdaten und die Namen der Geschäftsführung.

Das Bundesland Hessen besitzt mit dem Rhein-Main-Gebiet Deutschlands wichtigsten Banken-Standort. Hier sind auch Finanzinstitute ansässig, die im Pfandbriefgeschäft eine bedeutende Stellung einnehmen auch die drei Pfandbriefbanken, die wir im folgenden vorstellen.

1. Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale (Frankfurt am Main/ Erfurt)

Die Landesbank Hessen Thüringen – kurz: Helaba – ist eine staatliche Geschäftsbank und fungiert gleichzeitig als Landesbank für die Sparkassen in Hessen und Thüringen. In seiner heutigen Form besteht das Institut seit 1992. Seit 2005 ist die Helaba auch Trägerin der Frankfurter Sparkasse. Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe spielen für die Refinanzierung des Firmenkundengeschäfts und Kommunalkreditgeschäfts der Helaba eine wichtige Rolle. Die Bilanzsumme der Landesbank belief sich Ende 2022 auf 211,5 Mrd. Euro und das Pfandbriefvolumen auf 36,5 Mrd. Euro.

2. Commerzbank Aktiengesellschaft (Frankfurt am Main)

Die Commerzbank ist eine der führenden privaten Geschäftsbanken Deutschlands. Sie kann auf eine fast 125-jährige Geschichte zurückblicken. Ihre heutige Marktbedeutung erlangte die Bank im Zuge der Übernahme der Dresdner Bank ab 2008. Das Pfandbriefgeschäft besitzt für die Commerzbank große Bedeutung. Es dient der Refinanzierung von Immobiliendarlehen (Hypothekenpfandbriefe) sowie von Exportfinanzierungen und Kommunaldarlehen (öffentliche Pfandbriefe). Die Commerzbank-Bilanzsumme erreichte 2022 477,4 Mrd. Euro. Der Bestand bei Hypothekenpfandbriefen belief sich auf 27,6 Mrd. Euro, bei öffentlichen Pfandbriefen auf 8,7 Mrd. Euro.

3. Aareal Bank AG (Wiesbaden)

Die Aareal Bank entstand 2002 im Zuge einer Neustrukturierung der Deutsche Pfandbrief- und Hypothekenbank AG (DePfa). Sie vereinte die Immobilienaktivitäten der DePfa-Gruppe. Inzwischen gehen Aareal Bank und DePfa getrennte Wege. Bis 2023 war die Aareal-Bank ein börsennotiertes Unternehmen, im Frühjahr 2023 erfolgte die Übernahme durch ein Konsortium an Finanzinvestoren. Das Institut betreibt Immobilienfinanzierungen im internationalen Maßstab und refinanziert diese über Pfandbriefe. Die Aareal-Bilanzsumme betrug 2022 48,4 Mrd. Euro, das Hypothekenpfandbriefvolumen knapp 5,4 Mrd. Euro.

Bildquelle: Kilian Karger via Unsplash

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