Hamburg gehört in der Immobilienwirtschaft zu den sogenannten Top 7-Standorten. Das sind Städte mit einem besonders großen und dynamischen Immobilienmarkt. Wohnen, Leben und Arbeiten in der Freien- und Hansestadt ist begehrt. Das macht sich auch in den Immobilienpreisen bemerkbar, sie haben sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu verdoppelt und ein Ende des Preisauftriebs ist nicht absehbar. Zwar erreichen die Preise nicht das Münchner Niveau, doch man liegt gleichauf mit anderen Immobilien-Hot Spots wie Frankfurt oder Stuttgart. Es verwundert daher nicht, dass Hamburg für Quartiers- und Projektentwicklungen einen interessanten Markt darstellt. Wir zeigen hier fünf aktuelle Quartiersentwicklungen an Elbe und Alster. Diese werden realisiert von Firmen aus unserer Liste der 1.000 größten Projektentwickler Deutschlands und aus unserer Liste der 200 größten Baugenossenschaften Deutschlands.

1. Quartier Baakenhafen, Hamburg-HafenCity, ca. 24 ha

Die HafenCity ist ein Stadtteil im zentralen Bezirk Hamburg-Mitte. Auf dem Gelände des früheren Freihafens entsteht ein komplett neues Stück Hamburg. Am Ende der Entwicklung – voraussichtlich in den 2030er Jahren – sollen zusätzlicher Wohnraum für 14.000 Hamburger und Arbeitsplätze für bis zu 45.000 Menschen realisiert sein. Markantes Wahrzeichen der HafenCity ist die neue Elbphilharmonie. Das Quartier Baakenhafen ist Teil der HafenCity und gehört zu den neusten Quartiersentwicklungen.

Der Baakenhafen ist ein 1887 errichtetes Hafenbecken östlich der Einfahrt zum Magdeburger Hafen, das einst von der Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Actien-Gesellschaft und der Deutschen Ostafrika-Linie genutzt wurde. Heute wird an dieser Stelle ein “urbanes Dorf” als sozial gemischtes Wohn- und Freizeitquartier für Familien, Senioren und Studenten verwirklicht. Zentrum ist der ca. 1,6 ha große Baakenpark, eine künstlich angelegte Insel mit Grün-, Freizeit- und Erholungsflächen. Im Endausbau sollen hier 4.200 Bewohner in rund 2.100 Wohneinheiten leben. Außerdem soll der Baakenhafen 2.200 Arbeitsplätze bieten. Einige Teile des Quartiers sind bereits fertiggestellt und werden seit 2018 bezogen. Andere werden gerade errichtet oder müssen noch gebaut werden. Verschiedene Projektentwickler sind daran beteiligt.

2. Quartier QUERO, Hamburg-Rothenburgsort, 14.700 qm

Rothenburgsort ist ein Stadtteil im Hamburger Stadtbezirk Mitte. Hier befand sich früher das Alte Zollamt. In dessen Umfeld hatten sich viele Speditionen und andere Firmen angesiedelt. Mit der Schließung des Zollamtes vor einigen Jahren kam es zu Abwanderungen und es stellte sich die Frage der Umnutzung des funktionslos gewordenen Geländes. Die Quartiersentwicklung QUERO ist eine Antwort darauf. Das Kunstwort QUERO steht für “QUartiersEntwicklung RothenburgsOrt”. Projektverantwortlich ist die urban future development GmbH – ein junges Hamburger Unternehmen.

Das Vorhaben soll bis Ende 2020 verwirklicht werden. Geplant ist ein Gebäudekomplex mit schwerpunktmäßiger Wohnnutzung. Auf einer Bruttogeschossfläche von 42.000 qm sollen insgesamt 485 Wohneinheiten realisiert werden. Man will damit eine breite Zielgruppe ansprechen – Singles, Familien, Senioren und Studenten. Es soll um bezahlbaren Wohnraum gehen. QUERO wird auch rd. 3.000 qm Fläche für Gewerbe und Einzelhandelsgeschäfte bieten. Das Quartier fügt sich damit nahtlos in die Umgebung und die vorhandene Infrastruktur ein. Dank seiner zentralen Lage bildet es einen attraktiven Standort.

3. Spreehafenviertel, Hamburg-Wilhelmsburg, ca. 20 ha.

Wie ein Keil schiebt sich das Gelände des künftigen Spreehafenviertels in den Stadtteil Wilhelmsburg in Hamburg-Mitte hinein. Das Hafenbecken des Spreehafens bildet seine nördliche Begrenzung. Bei der Entwicklung des Quartiers handelt es sich um ein städtisches Projekt. Verantwortlich für die Umsetzung ist die im Eigentum der Hansestadt befindliche Entwicklungsgesellschaft IBA Hamburg GmbH. Das Vorhaben hat eine lange Vorgeschichte. Bereits im städtischen Rahmenkonzept “Hamburgs Sprung über die Elbe – Zukunftsbild 2013+” ist die Errichtung des Spreehafenviertels vorgesehen.

Konkrete Planungen und Vorbereitungen zur Umsetzung finden aber erst seit 2017 statt. Das IBA-Konzept sieht die Errichtung von rund 1.000 Wohnungen mit Hilfe mehrgeschossiger Siedlungsbebauung vor. Das soll optisch ansprechend und mit vielen Grün- und Freiflächen “zwischendurch” geschehen. Außerdem sind Geschäfte, Cafés sowie Sport- und Freizeitangebote vorgesehen. Das Spreehafenviertel will eine Verbindung zwischen HafenCity, Kleinem Grasbrook, der Veddel und Wilhelmsburg herstellen. Bis zur Fertigstellung müssen sich die Hamburger allerdings noch gedulden. Baubeginn ist erst 2022.

4. Vogelkamp Neugraben, Hamburg-Neugraben-Fischbek, ca. 70 ha.

Wohnen im Grünen, aber doch City-nah, das versprechen Wohnprojekte im neuen Hamburger Stadtquartier Vogelkamp Neugraben. Das Baugebiet gehört zum Harburger Stadtteil Neugraben-Fischbeck und liegt am Südwestrand der Hansestadt. Es grenzt unmittelbar an das Natur- und Vogelschutzgebiet Moorgürtel an – eine einmalige Lage. Die Fläche ist ein ehemaliges Kasernengelände der Bundeswehr, die den Standort vor einigen Jahren aufgegeben hat. Die Entwicklungsverantwortung liegt bei der städtischen IBA Hamburg GmbH. Die Quartiersentwicklung ist bereits zum großen Teil vollendet oder wird gerade realisiert.

Auf einer Fläche von rd. 70 ha und in vier Bauabschnitten sind hier in den vergangenen Jahren rd. 1.500 Wohneinheiten entstanden. Noch vorhandene Baulücken werden systematisch geschlossen. Vogelkamp Neugraben präsentiert sich als typisches Mischwohngebiet. Man findet einen familienfreundlichen Mix aus Einfamilienhäusern, Doppelhaushälften und Reihenhäusern, es gibt aber auch mehrgeschossige Wohnbauten. Wohneigentum und Wohnen zur Miete haben hier gleichermaßen ihre Berechtigung. Es besteht eine gute Infrastruktur-Anbindung an den Stadtteil Neugraben-Fischbeck.

5. Wohnquartier Haferblöcken, Hamburg-Billstedt, Fläche: k.A.

Das Wohnquartier Haferblöcken grenzt westlich an den Öjendorfer See im Hamburger Stadtteil Billstedt im Bezirk Hamburg-Mitte an. Hier soll bis Mitte 2022 auf einer Brachfläche ein sozial und kulturell bunt gemischtes Quartier mit insgesamt etwa 650 Wohneinheiten entstehen. Insgesamt sollen 650 Wohneinheiten errichtet werden, bevorzugt in Reihenhausbebauung. Die Quartiersentwicklung ist besonders auf Wohnraum für Flüchtlinge und Menschen mit Migrationshintergrund ausgelegt.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die HANSA Baugenossenschaft, eine der größten Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften. Sie wird im Rahmen der Quartiersentwicklung 21 Reihenhäuser errichten, die zunächst als Flüchtlingsunterkunft dienen sollen. Weitere 42 Reihenhäuser sind für Mitglieder der Genossenschaft gedacht. Auch andere Projektträger beteiligen sich an der Quartiersentwicklung. Das Projekt wird in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Parallel zum Wohnungsbau sind eine zentrale Freifläche mit Spielplatz, Grünbereiche, ein Haus der Begegnung sowie ein interkultureller Garten projektiert.

Bildquelle: Tobias

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München gilt nach wie vor als teuerstes Pflaster in der Republik, wenn es um Immobilien geht. Binnen einer Dekade haben sich die Preise mehr als verdoppelt, dabei war bereits das Ausgangsniveau hoch. Manche halten den Immobilienmarkt in der bayerischen Landeshauptstadt inzwischen für überhitzt. Insbesondere in einigen Szene-Vierteln kosten Wohn- und Büroräume astronomische Summen. Dabei wird weiter in großem Stil in München gebaut und es entstehen neue Quartiere. Wir stellen Ihnen hier unsere Top 5-Quartiersentwicklungen in der Isar-Metropole vor. Als Bauträger sind hier Firmen aus unserer Liste der 1.000 größten deutschen Projektentwickler aktiv.

1. kupa – Quartier Kuvertfabrik Pasing, München-Pasing-Obermenzing, ca. 28.000 qm (Bruttogrundfläche)

Pasing bildet den südlichen Teil des Münchner Stadtbezirks Pasing-Obermenzing, der sich nach Westen an die Parkanlagen von Schloss Nymphenburg anschließt. Hier entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Kuvertfabrik das neue Wohnquartier kupa – Quartier Kuvertfabrik Pasing. Das Fabrikgebäude aus dem Jahr 1906 ist denkmalgeschützt und soll den Mittelpunkt des neuen Quartiers bilden, das fünf weitere Wohngebäude umfasst. Mit dem Bau wurde bereits begonnen, die Fertigstellung ist für Ende 2021 vorgesehen.

Projektentwickler ist bauwerk Capital, ein 2002 in München gegründetes Immobilienunternehmen mit weiteren Standorten in Frankfurt/Main und Berlin. Während im historischen Bau der alten Kuvertfabrik Büroräume geplant sind, werden die neu errichteten Gebäude ausschließlich Wohnungen enthalten. Insgesamt sind 175 Eigentumswohnungen konzipiert – in Größenordnungen von 40 qm bis 120 qm. Das Quartier wird also sowohl aus typischen Single-Apartments als auch aus Familienwohnungen bestehen. Im ehemaligen Kesselhaus der Fabrik ist eine gastronomische Nutzung vorgesehen. Ein Wohnhaus wird zusätzlich Gewerbeflächen enthalten, außerdem enstehen Grünflächen, so dass beste Voraussetzungen für ein lebendiges Quartier gegeben sind.

2. Die Macherei, München-Berg am Laim, ca. 26.200 qm

Berg am Laim ist ein Münchner Stadtbezirk, der im Wesentlichen nach 1900 entstanden ist und das historische Stadtzentrum nach Osten fortsetzt. Für den Bezirk war seit jeher Wohngebäude kennzeichnend, darunter mehrere Großwohnsiedlungen, außerdem ließen sich Gewerbe- bzw. Fabrikbetriebe nieder. Manche Industrieanlage wurde inzwischen geschlossen und woandershin verlagert. Das gilt auch im Fall des neuen Quartiers “Die Macherei”. Bis vor einigen Jahren produzierten hier die Temmler-Werke Pharmazeutika. Im Zuge der Umstrukturierung des Unternehmens wurde der Standort aufgegeben und das Gelände verkauft. Mit der Macherei erfolgt jetzt die Umwandlung in ein modernes Büro- und Geschäftsviertel.

Das neue Quartier wird im Endausbau aus sechs mehrgeschossigen Gebäuden bestehen, die um einen zentralen Platz gruppiert sind. Das gibt dem Viertel eine in sich geschlossene Struktur, trotzdem ist es nach allen Seiten offen und zugänglich. Die Gebäude sind ausschließlich für gewerbliche Nutzung gedacht. Ein Hotel, Büros, Einzelhandelsflächen und Restaurants sowie ein Fitnessstudio werden die Macherei nach ihrer Fertigstellung prägen. Die auf rd. 64.000 qm ausgelegte Mietfläche wird zu über der Hälfte auf Büroräume entfallen. In der Macherei sollen etwa 1.500 bis 2.000 Arbeitsplätze angesiedelt sein. Das Hotel mit 234 Zimmern wird von der skandinavischen Kette Scandic betrieben werden. Projektverantwortlich ist ein Joint Venture aus dem Immobilieninvestor Art-Invest Real Estate und dem Immobilienplaner Accumulata Immobilien.

3. Freiham Nord, München-Freiham, ca. 190 ha

Die Entwicklung von Freiham ist wohl das größte zusammenhängende Bauprojekt der bayerischen Landeshauptstadt. Am Westrand München, wo vor wenigen Jahren noch grüne Wiesen und Felder die Landschaft um das Gut Freiham prägten, wird ein kompletter neuer Stadtteil für 25.000 Menschen mit rund 7.500 Arbeitsplätzen errichtet. Mit dem zusätzlichen Wohnraum soll der angespannte Münchner Wohnungsmarkt entlastet werden. Das Vorhaben ist langfristig angelegt und soll bis 2030 abgeschlossen werden – ein Milliardenprojekt.

Freiham gliedert sich in zwei Teile: einen südlichen, der primär gewerblich genutzt werden soll, und einen nördlichen zum Wohnen und Leben. Während an dem Südteil bereits seit 2005 gebaut wird und dieser Part des Vorhabens zu großen Teilen realisiert ist, befindet sich Freiham Nord mitten in der Umsetzung. In einem ersten Realisierungsschritt werden seit 2016 in Freiham Nord auf einer Fläche von 85 ha 4.400 Wohneinheiten für 11.000 Einwohner umgesetzt. Dazu gehören auch Infrastruktur-Einrichtungen wie ein Stadtteilzentrum, 4.500 Schul- und 1.200 Kita-Plätze, ein Bildungs- und ein Sportpark. Beim 2. Realisierungsabschnitt mit weiteren 5.000 bis 6.000 Wohneinheiten stehen bisher nur die Planung und Architektenauswahl. Die Quartiersentwicklung erfolgt unter der Ägide der Landeshauptstadt.

4. Werksviertel, München-Au-Haidhausen/Berg am Laim, rd. 390.000 qm

Das Werksviertel gilt als eine der spannendsten Münchner Quartiersentwicklungen. Auf einem ehemaligen Industriegelände östlich des Münchner Ostbahnhofs entsteht ein gemischtes Stadtquartier mit Wohnraum, neuen Arbeitsplätzen, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Früher produzierten auf dem Gelände diverse Industriebetriebe: u.a. Kartoffelknödel, Motorräder, Schmiermittel und Textilien. Kurz vor der Jahrtausendwende endete die Industriegeschichte. Seither stellte sich die Frage der Neunutzung.

Nach einem intensiven Diskussions- und Planungsprozess wurde 2017 mit den Bauarbeiten begonnen, die etwa 10 bis 15 Jahre dauern sollen. In diesem Zeitraum werden Gebäude mit rd. 1.500 Wohnungen, Büros für ca. 7.000 Beschäftigte, fünf Hotels und 30.000 qm Einzelhandelsflächen entstehen. Auch eine Schule und drei Kitas sind vorgesehen. Ein besonderes Highlight ist das geplante neue Konzerthaus für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks in Form einer Glastonne. Dieser Bau soll bereits 2021 stehen und wird auch Besucher von außerhalb Münchens anziehen. Die Entwicklung des Werksviertels findet unter der Gesamtleitung der Stadt München statt. An den einzelnen Vorhaben sind verschiedene Projektträger beteiligt.

5. Freischützgarten, München-Bogenhausen, ca. 10.000 qm

Bogenhausen ist der nördlichste Münchner Stadtbezirk rechts der Isar. Ursprünglich dörflich geprägt, entstanden hier nach dem Zweiten Weltkrieg mehrere Großwohnsiedlungen, um neuen Wohnraum zu schaffen. Einige Siedlungsbauten sind inzwischen in die Jahre gekommen. Das gilt auch für das Ortsteilzentrum Freischützgarten, einen über 30 Jahre alten Wohn- und Gewerbekomplex, der schon länger leer steht und dringend sanierungsbedürftig ist.

Nach mehreren Eigentümerwechseln wird der Freischützgarten jetzt von der Düsseldorfer 6B47 Germany GmbH entwickelt. Vorgesehen ist eine grundlegende Modernisierung und Renovierung des Komplexes rund um einen grünen Innenhof mit Aufstockung und Umbau. So sollen 175 neue Wohnungen entstehen. Auch 15 Gewerbeeinheiten und eine Kindertagesstätte sind geplant. Die Bauarbeiten starten noch 2019.

Bildquelle: Jan Antonin Kolar

Diese Immobilieninvestoren und Projektentwickler investieren in Quartiersentwicklungen


Frankfurt am Main gehört zu den wirtschaftsstärksten und dynamischsten Großstädten in Deutschland. Internationales Finanzzentrum, Verkehrsdrehscheibe, Sitz von Unternehmen mit Weltruf – die Mainmetropole ist als Ort zum Wohnen, Arbeiten und Leben begehrt. Das macht sich auf dem Immobilienmarkt bemerkbar. Die Preise sind in den letzten Jahren drastisch gestiegen und gehören zu den höchsten im Land. Die Mainmetropole ist für Immobilien-Investoren und Projektentwickler interessant. In einem aktuellen Ranking zur Attraktivität europäischer Metropolen für Investoren landet Frankfurt auf Platz 3 hinter Berlin und Hamburg. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, dass weiter in großem Stil am Main gebaut wird. Wir stellen hier fünf Top-Quartiersentwicklungen in Frankfurt vor. Als Bauträger sind hier Firmen aus unserer Liste der 1.000 größten deutschen Projektentwickler aktiv.

1. Hafenpark Quartier, Frankfurt-Ostend, 29.200 qm

Nur durch eine Bahntrasse wird das neue Frankfurter Hafenpark Quartier vom schnittigen Hochhaus der Europäischen Zentralbank getrennt. Direkt am Main im Umfeld des Osthafens entsteht ein neues Stadtviertel in hervorragender Lage. Das Hafenpark Quartier wird diesem Teil der Mainmetropole ein neues Gesicht geben. Für die Quartiersentwicklung verantwortlich zeichnet die Hamburger B&L Gruppe, die bereits seit 1970 existiert und bundesweit Projekte betreut. Frankfurt bildet einen Schwerpunkt.

Wohnungen, Büroräume, Einzelhandelsflächen, ein Boarding-Haus und ein Hotel sind im neuen Hafenpark Quartier geplant. Insgesamt soll das Viertel eine Bruttogrundfläche von rd. 180.000 qm umfassen. 72.000 qm sind für etwa 600 Wohnungen vorgesehen, Büros machen 56.000 qm aus, Hotel und Boarding-Haus ca. 48.000 qm. Das Quartier liegt nur wenige Autominuten von der Frankfurter Innenstadt entfernt. Auch durch die Nähe zum Ostbahnhof besteht eine sehr gute Verkehrsanbindung. Ein erster Bauabschnitt soll noch 2019 fertiggestellt werden. Insgesamt ist das Projekt auf einen Zeitraum bis 2022 angelegt.

2. Lyoner Quartier, Frankfurt-Niederrad/-Schwanheim, ca. 1,44 Mio. qm

Fast eine permanente Quartiersentwicklung ist das Lyoner Quartier südlich des Mains im Westen Frankfurts. Bis vor wenigen Jahren war das Quartier als Bürostadt Niederrad bekannt, seit Mitte 2017 trägt es den neuen Namen. Die Umbenennung ist auch Zeichen einer grundlegenden Neuausrichtung des Stadtquartiers. Die Bürostadt Niederrad entstand in den 1960er/1970er Jahren in zeittypischer Hochhausbebauung. Sie sollte Büroraum für zahlreiche Unternehmen schaffen, deren Beschäftigte nach Frankfurt zum Arbeiten pendelten.

In der Folge entstand ein de facto nur tagsüber und unter der Woche bevölkertes Stadtviertel ohne urbanes Leben. Nach der Jahrtausendwende kam es durch alternative Büroangebote und im Zuge der Finanzkrise zu massiven Leerständen in der Bürostadt (Leerstandsquoten bis über 30 Prozent), so dass sich die Frage der weiteren Nutzung stellte. Seitens der Stadt Frankfurt wurde ein Rahmenkonzept für die Bürostadt entwickelt, die die Umwandlung in ein gemischt genutztes Quartier (Büro- und Wohnzwecke) mit entsprechender Infrastruktur vorsah. Im Endausbau sollten rund 5.000 Wohneinheiten für ca. 7.000 Menschen geschaffen werden – überwiegend durch Umbau, zum Teil auch durch Neubau im Rahmen der Nachverdichtung. Mehr als 3.000 Wohneinheiten sind bereits von verschiedenen Projektträgern realisiert. Ein Initialprojekt war das 15-stöckige Hochhaus Lyoner Straße 19, das 2010 aufgestockt und in ein Wohnhochhaus mit knapp 100 Wohnungen umgewandelt wurde.

3. Vitopia Kampus Kaiserlei, Offenbach-Kaiserlei, 19.138 qm

Genau genommen handelt es sich beim Vitopia Kampus nicht um eine Frankfurter, sondern um eine Offenbacher Quartiersentwicklung. Da beide Städte de facto eine Einheit bilden und der Vitopia Kampus ganz auf die Mainmetropole ausgerichtet ist, zählen wir es dennoch zu den Frankfurter Projekten. Verantwortlich für das Vorhaben ist die Berliner CG Gruppe, die wiederum im Mehrheitsbesitz von Consus Real Estate ist.

Der Vitopia Kampus befindet sich südlich des Mains im Umfeld des Offenbacher Kaiserlei-Kreisels. Hier entsteht ein komplett neues Stadtquartier mit Wohnungen und für gewerbliche Nutzung. Vorgesehen sind im Endausbau 278 zusätzliche Wohnungen, Einzelhandelsflächen für Nahversorgung, ein Hotel, der bauliche Rahmen für ein Rechenzentrum sowie weitere Infrastruktur-Einrichtungen. Den Blickfang des Viertels bilden zwei 19- und 22-geschossige Wohntürme – ehemals Büros der Siemens-Kraftwerkssparte. Die Hochhäuser wurden bereits vorab in insgesamt 1.100 Mietwohnungen umgewandelt. Mit der Umsetzung wurde 2016 begonnen, fertig sein soll der Vitopia Kampus 2020.

4. Grand Central Frankfurt, Frankfurt-Gutleutviertel, ca. 130.000 qm

Unter dem Namen “Grand Central Frankfurt” soll in den kommenden Jahren ein gemischt – kommerziell und wohnwirtschaftlich – genutztes Quartier in unmittelbarer Nachbarschaft des Frankfurter Hauptbahnhofs entstehen. Die früher auf dem Areal befindlichen Posthallen standen schon seit Jahrzehnten leer und wurden 2018 komplett abgerissen. Insgesamt soll auf dem neuer Wohnraum mit 55.000 qm Fläche entstehen, daneben sind gastronomische Flächen, Büros und ein Hotel vorgesehen.

Glanzstück des Quartiers wird ein 140 m hoher Wohnturm mit angrenzendem Gebäude und zusammen rd. 600 Wohnungen sein. Ein weiterer, bisher von der Commerzbank genutzter Büroturm an der Hafenstraße soll unter dem Titel “Virage”
umgewandelt werden – in ein Hotel oder Apartmenthaus. Die Deutsche Bahn will auf dem Areal in eine neue Zentrale für die DB Netz AG einziehen. Das Gebäude dafür soll bis Ende 2020 errichtet sein. Die übrigen Vorhaben werden Ende 2020/Anfang 2021 starten.

5. Kulturcampus, Frankfurt-Westend, ca. 80.000 qm (Bruttogrundfläche)

Zwischen den beiden Frankfurter Stadteilen Westend und Bockenheim ist ein markanter Gebäude-Komplex geplant, der den südlichen Abschluss des neuen Frankfurter Quartiers Kulturcampus bilden wird. Zwei markante Hochhäuser im futuristischen Stil mit Sockelbebauung – ein reines Bürohochhaus sowie ein Hybrid-Bau mit Hotel und Wohnungen werden dem neuen Quartier ein unverwechselbares Aussehen geben. Bauherr ist die T-Rex Grundstücksentwicklungs GmbH & Co. KG, hinter der der Münchner Projektentwickler TEUBER+VIEL Ingenieurgesellschaft für Energie- und Gebäudetechnik steht. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenderen Entwicklung des Quartiers, das nach Frankfurter Planung 2021 beginnen soll und auf 17 ha neuen Raum für Hochschul- und Wissenschafts-Einrichtungen in der Mainmetropole bieten wird. Auch der Bau von 1.200 Wohnungen ist geplant.

Bildquelle: Jannik Selz

Diese Unternehmen investieren in Quartiersentwicklungen


Nachhaltigkeit ist auch bei Bauvorhaben ein Thema. Einige österreichische Projektentwickler und Bauträger haben sich in besonderer Weise Vorhaben verschrieben, die Werte von Dauer schaffen, überdurchschnittliche Lebensqualität bieten und die Umwelt im Blick haben sollen. Wir stellen sie Ihnen drei besonders nachhaltige Projektentwickler vor.

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1. Ulreich Bauträger GmbH, Wien

Die Schaffung von neuem Wohnraum in Wien ist das erklärte Ziel von der Firma Ulreich Bauträger. Gemeinsam mit der Schwester-Firma Gassner und Partner verwirklicht man Bauvorhaben, bei denen Nachhaltigkeit und Umweltorientierung in Verbindung mit Qualität und Sicherheit im Fokus stehen. Ziel ist es, neue Räume zum Wohlfühlen zu schaffen. Bei den Projekten geht es sowohl um Neubauvorhaben als auch um Revitalisierung von sanierungsbedürftigen Bauten aus der Gründerzeit. Damals wurde das rasant wachsende Wien zur Millionen-Metropole.

Im wahrsten Sinn des Wortes Leuchtturm-Projekt und typisch für Ulreich ist das Objekt “Skyfall” im südwestlich des Wiener Stadtzentrums gelegenen Bezirk Meidling. Anstelle eines baufälligen Altbaus entstand hier ein moderner Wohnkomplex mit einem markanten Turm. Das Gebäude bietet 57 Wohnungen und eine Geschäftsfläche. Scheinbar schwebende Holzbalkone lockern die Fassade auf. Ein Gemeinschaftsgarten, begrünte Balkone, Dachterrassen und Gründächer sorgen für “grüne Wohlfühlatmosphäre” mitten in der Großstadt.

2. wohnen.st Beteiligungs GmbH, Graz

Die Firma wohnen.st gehört zur KS Group, einem Grazer Projektentwickler. Bei wohnen.st hat man sich dem umweltbewussten, wertbeständigen und regional verankerten Bauen verschrieben. Innovative Bauverfahren, moderne Heizsysteme und zukunftsweisenden Technologien sollen für eine optimale CO2-Bilanz der Bauprojekte sorgen. Die Vorhaben werden ausschließlich in der Steiermark verwirklicht – mit Bauunternehmen, die “vor Ort” tätig sind. Das gehört zum Konzept, das seit über 15 Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Der Schwerpunkt liegt auf Wohnbau-Vorhaben, zum Teil mit spezifischer Ausrichtung (Stichwort: betreutes Wohnen).

Ein besonders schönes wohnen.st-Projekt wurde in Kalsdorf im Umfeld von Graz verwirklicht. Hier entstand in zentraler Lage ein geschwungener Baukörper mit Eigentumswohnungen, der sich nahezu organisch an einen angrenzenden Baumbestand anfügt und das Grün der Bäume mit eigenen begrünten Dachflächen fortsetzt. Eigengärten, Terrassen und Balkone sorgen für ein Lebensgefühl “mitten im Grünen”. Dabei sind alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

3. Mischek Bauträger Service GmbH, Wien

Der Name Mischek in Wien steht für Projektentwicklungen für Eigentumswohnungen in der österreichischen Hauptstadt, die besonders umweltorientiert sind. Dies zeigt sich u.a. darin, dass Möglichkeiten zur Nutzung natürlicher Energiequellen wie Solarenergie, Erdwärme und Windenergie konsequent genutzt werden. Aber auch beim Bauen selbst arbeitet man umweltbewusst – durch ausgesuchte Materialien von hoher ökologischer Qualität und ein vorbildliches Chemikalienmanagement.

Eines von vielen bereits umgesetzten Mischek-Vorhaben ist das 2016 abgeschlossene “WIESEN living” in der Wiener Carlbergergasse 107. Hier entstand ein Komplex mit 156 geförderten Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größenordnung. Großzügige Gemeinschaftsräume für Beisammensein und eine begehbare Dachlandschaft mit Platz für Grünflächen zum Selbstgestalten sind Projekt-Highlights. WIESEN living wurde vom Institut für Baubiologie mit dem “Ökopass” ausgezeichnet.

Bildquelle: 贝莉儿 NG

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Mit dem Kauf einer weiteren Liegenschaft im Nordosten von Ingolstadt rundet der Düsseldorfer Projektentwickler Gerch Group seine Ankaufsaktivitäten in der oberbayerischen Donaustadt ab. Damit ist flächenmäßig die Grundlage für ein komplett neues Stadtquartier geschaffen. Für die Entwicklung des Geländes veranschlagt man bei Gerch ein Investitionsvolumen von rund 800 Mio. Euro.

Bereits im Dezember 2018 hatte Gerch ein 128.000 Quadratmeter großes Areal im Stadtbezirk Nordost von der Rieter Ingolstadt GmbH erworben. Die Firma ist Teil der Rieter-Gruppe in der Schweiz, die sich mit der Herstellung von Textilmaschinen befasst. Rieter hatte 2017 beschlossen, den Produktionsstandort Ingolstadt aufzugeben und nach Tschechien zu verlagern. Seither stellte sich die Frage nach einer neuen Nutzung des ausgedehnten Firmengeländes. Mit dem Verkauf an Gerch wurde der Weg dafür geebnet.

INQuartier – ein neues Stadtviertel auf 153.000 Quadratmetern

Vor wenigen Tagen hat die Gerch Group zusätzlich ein unmittelbar angrenzendes Gelände erworben. Es handelt sich um ein 25.100 Quadratmeter großes Grundstück, das sich westlich an das Rieter-Gelände anschließt und sich bisher im Eigentum der RMN Wohnbau GmbH befand. Durch die Arrondierung steht jetzt eine über 153.000 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung, die größenmäßig und vom Zuschnitt beste Voraussetzungen für eine Stadtquartiers-Entwicklung bietet. “INQuartier” soll das neue Entwicklungsprojekt heißen – eine kreative Wortschöpfung, die gleich mehrere Assoziationen weckt: IN kann für Ingolstadt genauso stehen wie für Attraktivität als “IN”-Sein. “Quartier” weist auf Überschaubarkeit, Geschlossenheit und einen Platz zum Wohnen, Leben und Arbeiten hin.

Genau das soll das INQuartier einmal werden. Bei Gerch denkt man an eine gemischte Nutzung, wobei Wohnflächen den größten Anteil einnehmen sollen. Man will aber auch Raum für gewerbliche Betätigung geben. Selbst Voreigentümer Rieter wird sich nicht ganz aus Ingolstadt verabschieden. Als Mieter will die Firma weiter auf ihrem ehemaligen Gelände präsent sein, wenn auch nicht mehr mit Produktion. Um die Attraktivität des Viertels weiter zu erhöhen, plant man eine Verlängerung des nahen Nordparks mit einer “Grünschneise” zum neuen Stadtviertel. Verkehrsmäßig ist das geplante Stadtquartier bereits bestens angebunden. Ein Autobahnanschluss zur A9 ist mit dem Auto nur wenige Minuten entfernt. Das gilt auch für den Bahnhof Ingolstadt-Nord. Von dort und über diverse Buslinien erreicht man zum Beispiel in kürzester Zeit das Audi-Werk, den größten Arbeitgeber Ingolstadts.

Noch sind das alles Absichten. Gemeinsam mit der Stadt Ingolstadt muss zunächst ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt werden, dass die baurechtlichen Grundlagen für die “Umwidmung” schafft. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden und haben sich Gerch-Angaben zufolge positiv angelassen.

Gerch Group – jung und dynamisch mit langer Erfahrung

Die Gerch-Group ist noch ein vergleichsweise junger Projektentwickler und wurde erst 2015 gegründet. Die beiden Gründer und Vorstände Mathias Düsterdick und Christoph Hüttemann sind aber “Alte Hasen” und verfügen über langjährige Immobilien- und Projektentwicklungs-Erfahrung. Neben Ingolstadt betreut die Gerch-Group aktuell weitere Projekte am Firmensitz Düsseldorf, in Köln, Bonn, Frankfurt und Nürnberg. Das betreute Projektvolumen umfasst rund 3,9 Mrd. Euro. Weitere Projekte sind schon in Aussicht genommen. Dabei will man sich auf die TOP 7-Städte in Deutschland, aber auch auf prosperierende B- und C-Standorte konzentrieren. Büroentwicklungen und Quartiersentwicklungen bilden die beiden Standbeine des Geschäftes.

Bildquelle: Liam Martens

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Das Bremer Tabakquartier im Stadtteil Woltmershausen ist ein Viertel mit Tradition, das selbst alteingesessene Bewohner der Hansestadt oft nur vom Namen kennen. Das dürfte sich demnächst ändern. Denn hier wird in den kommenden Monaten und
Jahren ein Projekt entwickelt, dass einstige Tabakfabrikhallen und das Areal drumherum einer neuen Nutzung zuführt. Bis zu 240 Millionen Euro will der Bremer Projektentwickler Justus Grosse hier insgesamt investieren, davon in das aktuelle Fabrik-Projekt 20 Millionen Euro.

Fast einen geschlossenen quadratischen Block bilden die riesigen Hallen mit ihrer markanten roten Außenfassade rund um ein ehemaliges Heizwerk, was dem gesamten Ensemble ein kompaktes und architektonisch einheitliches Bild gibt. Rund 15 Hektar umfasst die umbaute Fläche. Noch bis 2014 wurden die Gebäude von der Martin Brinkmann AG im Rahmen ihrer Tabakproduktion genutzt, bis 2005 hatte man hier Kartonagen für die Tabakerzeugnisse hergestellt. Brinkmann ist selbst ein Bremer Traditionsunternehmen und besteht unter diesem Namen bereits seit 1878. Die Firma gibt es nach wie vor, aber in Zeiten, in denen Rauchen zunehmend verpönt ist, entschloss man sich vor einigen Jahren, die Produktion am Standort Woltmershausen aufzugeben. Seither stehen die Hallen leer.

“DIE FABRIK” – Neuer Raum für Bremens Kreative

Der Bremer Projektentwickler Justus Grosse will jetzt aus dem ehemaligen Tabakquartier etwas Neues machen. Der alten Nutzung entsprechend nennt sich das Projekt “DIE FABRIK”. Damit wird einerseits auf die Vergangenheit verwiesen, andererseits ist der Name auch ein Zukunftsversprechen. Denn mit der Neugestaltung soll Raum für Bremens kreative Szene geschaffen werden. Produziert werden soll also hier auch weiterhin, nur auf ganz andere Art – geistig, innovativ und schöpferisch. Dabei will man es nicht bei reiner Produktion belassen. Die Räume sind für verschiedene Nutzungen gedacht. Anfang nächsten Jahres sollen “DIE FABRIK” fertig sein, Interessenten gibt es bereits.

Die Hallen-Vorhaben umfasst eine Fläche von insgesamt 10.000 Quadratmetern. Es sollen innovative Büro- und Gewerbelofts in den Standard-Größen 70, 140 und 210 Quadratmetern entstehen – insgesamt etwa 80 Einheiten, wobei sich der Projektentwickler flexibel zeigt, wenn andere Größenzuschnitte gewünscht sind. Die Räume werden über modernste technische Ausstattung und Anschlüsse verfügen und wirken mit ihren vier Meter Höhe sehr großzügig. Auch Archiv- und Kellerräume stehen zur Verfügung.

Nur der Startschuss für Größeres

Es soll aber nicht nur um die Hallen gehen. Glanzstück des aktuellen Projektes ist das ehemalige Heizwerk. Es soll zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum mit Gastronomie umgewidmet werden – mit einer ganz besonderen Atmosphäre zwischen alten Öfen und Heizkesseln. Unmittelbar daneben ist das moderne Q1-Living Boardinghouse geplant, ein Angebot zum “Wohnen auf Zeit”. “DIE FABRIK” mit Kulturzentrum und Boardinghaus soll dabei nur der Startschuss für eine viel umfassendere Entwicklung des gesamten Umfeldes sein. Auf 55 Hektar rund um “DIE FABRIK” ist die Schaffung weiterer Gewerbeflächen und von Wohnraum mit bis zu 1200 Einheiten angedacht – eine Herausforderung für die kommenden Jahre.

Justus Grosse ist bereits seit 1946 ein Name im Bremer Immobiliengeschäft. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Firma ganz auf die beiden Bereiche Projektentwicklung und Hausverwaltung ausgerichtet. Die Entwicklungs-Aktivitäten wurden ab 2003 bei der Justus Grosse Projektentwicklung GmbH gebündelt, welche auch Teil unserer Liste der 1000 größten Projektentwickler Deutschlands ist.. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich wesentlich auf Bremen.

Bildquelle: Carlos Ibáñez

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