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Liste der 5 größten Spezialchemie-Unternehmen in Deutschland

Liste der 5 größten Spezialchemie-Unternehmen in Deutschland

Als Spezialchemie bezeichnet man einen besonderen Teil der chemischen Industrie. Er befasst sich mit speziellen chemischen Erzeugnissen, die nicht für einen Massenmarkt gedacht sind, ein hohes Maß an Forschung und Entwicklung benötigen und in der Regel nur mit aufwändigen Verfahren hergestellt werden können. Hier die fünf größten Anbieter von Spezialchemie in Deutschland im Überblick. Diese sind auch Teil unserer Liste der 600 größten Chemie Unternehmen Deutschlands.

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  • Inklusive allgemeiner Kontaktdaten: Anschrift, E-Mail Adresse, Telefonnummer, Namen der Geschäftsführung
  • Umsätze und Tätigkeitsgebiet der Liste enthalten
  • Auf Anfrage stellen wir gerne eine Vorschau-Datei zur Verfügung

Platz 1: BASF SE, Ludwigshafen: 59,3 Mrd. Umsatz (2019)

Bezogen auf den Umsatz ist BASF Deutschlands größter Chemiekonzern und zugleich einer der größten der Welt. Das Unternehmen beschäftigt fast 119.000 Mitarbeiter in mehr als 80 Ländern und hat über 390 Produktionsstandorte weltweit. Das BASF-Gelände am Stammsitz Ludwigshafen ist mit 10 qkm Fläche als geschlossenes Chemie-Areal ebenfalls Weltspitze.

Spezialchemikalien stellen nur einen Teil des breit gefächerten BASF-Produktionsprogramms dar, das in die Segmente Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition & Care sowie Agricultural Solutions unterteilt ist. Spezialchemie – im Segment Performance Materials angsiedelt – umfasst vor allem Polyurethane, thermoplastische Kunststoffe, Schaumstoffspezialitäten und industrielle Anwendungen.

Platz 2: Evonik Industries AG, Essen: 13,1 Mrd. Euro Umsatz (2019)

Evonik Industries wurde 2006 gegründet, der Firmenname Evonik besteht seit 2007. Anlass der Gründung war die Ausgliederung des kohlefremden Geschäftes der RAG Aktiengesellschaft (frühere Ruhrkohle AG). Die RAG Stiftung ist Evonik-Haupteigentümer. Der Konzern hat über 32.000 Mitarbeiter und ist weltweit tätig.

Spezialchemie und Hochleistungsmaterialien bilden das Evonik-Geschäftsmodell. Spezialchemikalien sind primär in dem Teilkonzern Evonik Degussa (früher Degussa AG) angesiedelt. In dem Geschäftsfeld Performance Materials werden polymere Werkstoffe und Zwischenprodukte insbesondere für die Agro-, Gummi- und Kunststoffindustrie hergestellt. Evonik ist einer der weltweit führenden Spezialchemie-Anbieter.

Platz 3: Helm AG, Hamburg: 8,3 Mrd. Euro Umsatz (2019)

Die Helm AG in Hamburg ist in erster Linie Chemikalien-Händler, nicht Hersteller. Der Konzern in Familienbesitz, der sich aus einem 1900 gegründeten Im- und Export-Betrieb entwickelt hat, handelt heute weltweit mit chemischen Stoffen, Pflanzenschutzmitteln, Pharmazeutika und Düngemitteln.

Helm hat etwa 1600 Mitarbeiter und ist in rund 30 Ländern mit über 100 Niederlassungen präsent. Der Chemie-Handel macht etwa 80 Prozent des Umsatzes aus und umfasst eine breite Produktpalette, darunter auch Spezialchemikalien. Der Großteil der Handelsumsätze entfällt auf Europa, etwa ein Viertel auf Amerika, ein Sechstel auf Asien.

Platz 4: Wacker Chemie AG, München: 4,9 Mrd. Euro Umsatz (2019)

Wacker Chemie gibt es bereits seit 1914 und befindet sich im Besitz der Familie Wacker. Heute ist das Unternehmen ein weltweit operierender Konzern mit nahezu 15.000 Beschäftigten. Wacker Chemie hat 23 Produktionsstätten weltweit und verkauft in mehr als 100 Ländern.

Die Wacker-Chemieproduktion basiert auf Silicium und Ethen. Polysilikone werden für die Solarindustrie hergestellt, Silikone für die Bauindustrie, den Automobilbau und die Produktion von Farben, Lacken, Textilien und Papier. Im Bereich Polymers stellt Wacker-Chemie auf Ethen-Basis VAM (Vinylacetat) und VAE (Vinylacetat-Ethylen) als Zwischenprodukte für die Bauindustrie her.

Platz 5: Altana AG, Wesel: 2,3 Mrd. Euro Umsatz (2019)

Altana ist 1977 durch Ausgliederung von Unternehmensbereichen aus dem Varta-Konzern entstanden. Seit 2007 ist Altana ein reines Spezialchemie-Unternehmen, nachdem zuvor die Pharma-Sparte verkauft worden war. Das Unternehmen hat rund 6.500 Beschäftigte und 47 Produktionsstandorte weltweit. Haupteigentümerin ist die SKion GmbH der Quandt-Erbin Susanne Klatten.

Altana bietet chemische Spezialprodukte für Lackhersteller, Lack- und Kunststoff-Verarbeiter, die Kosmetik-, Druck- und Elektroindustrie an. Dafür stellt Altana breitgefächerte Spezialchemikalien her: u.a. Additive, Dichtungs- und Vergussmassen, Effektpigmente, Imprägniermittel, Metallic-Druckfarben, Speziallacke und -klebstoffe.

Bildquelle: Bill Oxford

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