Nachhaltigkeit ist auch bei Bauvorhaben ein Thema. Einige österreichische Projektentwickler und Bauträger haben sich in besonderer Weise Vorhaben verschrieben, die Werte von Dauer schaffen, überdurchschnittliche Lebensqualität bieten und die Umwelt im Blick haben sollen. Wir stellen sie Ihnen drei besonders nachhaltige Projektentwickler vor.

Die gelisteten Firmen sind Teil unserer Liste der größten Projektentwickler Österreichs

  • Exklusive Übersicht der wichtigsten Projektentwickler in Österreich
  • Optimal geeignet zur Lead-Generierung in der Immobilienbranche
  • Unkomplizierte Bereitstellung per Download als Excel-Liste
  • Inklusive Kontaktdaten: Anschrift, E-Mail Adresse, Telefonnummer, Namen der Geschäftsführung
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1. Ulreich Bauträger GmbH, Wien

Die Schaffung von neuem Wohnraum in Wien ist das erklärte Ziel von der Firma Ulreich Bauträger. Gemeinsam mit der Schwester-Firma Gassner und Partner verwirklicht man Bauvorhaben, bei denen Nachhaltigkeit und Umweltorientierung in Verbindung mit Qualität und Sicherheit im Fokus stehen. Ziel ist es, neue Räume zum Wohlfühlen zu schaffen. Bei den Projekten geht es sowohl um Neubauvorhaben als auch um Revitalisierung von sanierungsbedürftigen Bauten aus der Gründerzeit. Damals wurde das rasant wachsende Wien zur Millionen-Metropole.

Im wahrsten Sinn des Wortes Leuchtturm-Projekt und typisch für Ulreich ist das Objekt “Skyfall” im südwestlich des Wiener Stadtzentrums gelegenen Bezirk Meidling. Anstelle eines baufälligen Altbaus entstand hier ein moderner Wohnkomplex mit einem markanten Turm. Das Gebäude bietet 57 Wohnungen und eine Geschäftsfläche. Scheinbar schwebende Holzbalkone lockern die Fassade auf. Ein Gemeinschaftsgarten, begrünte Balkone, Dachterrassen und Gründächer sorgen für “grüne Wohlfühlatmosphäre” mitten in der Großstadt.

2. wohnen.st Beteiligungs GmbH, Graz

Die Firma wohnen.st gehört zur KS Group, einem Grazer Projektentwickler. Bei wohnen.st hat man sich dem umweltbewussten, wertbeständigen und regional verankerten Bauen verschrieben. Innovative Bauverfahren, moderne Heizsysteme und zukunftsweisenden Technologien sollen für eine optimale CO2-Bilanz der Bauprojekte sorgen. Die Vorhaben werden ausschließlich in der Steiermark verwirklicht – mit Bauunternehmen, die “vor Ort” tätig sind. Das gehört zum Konzept, das seit über 15 Jahren erfolgreich umgesetzt wird. Der Schwerpunkt liegt auf Wohnbau-Vorhaben, zum Teil mit spezifischer Ausrichtung (Stichwort: betreutes Wohnen).

Ein besonders schönes wohnen.st-Projekt wurde in Kalsdorf im Umfeld von Graz verwirklicht. Hier entstand in zentraler Lage ein geschwungener Baukörper mit Eigentumswohnungen, der sich nahezu organisch an einen angrenzenden Baumbestand anfügt und das Grün der Bäume mit eigenen begrünten Dachflächen fortsetzt. Eigengärten, Terrassen und Balkone sorgen für ein Lebensgefühl “mitten im Grünen”. Dabei sind alle Einrichtungen des täglichen Bedarfs fußläufig oder mit dem Fahrrad zu erreichen.

3. Mischek Bauträger Service GmbH, Wien

Der Name Mischek in Wien steht für Projektentwicklungen für Eigentumswohnungen in der österreichischen Hauptstadt, die besonders umweltorientiert sind. Dies zeigt sich u.a. darin, dass Möglichkeiten zur Nutzung natürlicher Energiequellen wie Solarenergie, Erdwärme und Windenergie konsequent genutzt werden. Aber auch beim Bauen selbst arbeitet man umweltbewusst – durch ausgesuchte Materialien von hoher ökologischer Qualität und ein vorbildliches Chemikalienmanagement.

Eines von vielen bereits umgesetzten Mischek-Vorhaben ist das 2016 abgeschlossene “WIESEN living” in der Wiener Carlbergergasse 107. Hier entstand ein Komplex mit 156 geförderten Eigentumswohnungen unterschiedlicher Größenordnung. Großzügige Gemeinschaftsräume für Beisammensein und eine begehbare Dachlandschaft mit Platz für Grünflächen zum Selbstgestalten sind Projekt-Highlights. WIESEN living wurde vom Institut für Baubiologie mit dem “Ökopass” ausgezeichnet.

Bildquelle: 贝莉儿 NG

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Mit dem Kauf einer weiteren Liegenschaft im Nordosten von Ingolstadt rundet der Düsseldorfer Projektentwickler Gerch Group seine Ankaufsaktivitäten in der oberbayerischen Donaustadt ab. Damit ist flächenmäßig die Grundlage für ein komplett neues Stadtquartier geschaffen. Für die Entwicklung des Geländes veranschlagt man bei Gerch ein Investitionsvolumen von rund 800 Mio. Euro.

Bereits im Dezember 2018 hatte Gerch ein 128.000 Quadratmeter großes Areal im Stadtbezirk Nordost von der Rieter Ingolstadt GmbH erworben. Die Firma ist Teil der Rieter-Gruppe in der Schweiz, die sich mit der Herstellung von Textilmaschinen befasst. Rieter hatte 2017 beschlossen, den Produktionsstandort Ingolstadt aufzugeben und nach Tschechien zu verlagern. Seither stellte sich die Frage nach einer neuen Nutzung des ausgedehnten Firmengeländes. Mit dem Verkauf an Gerch wurde der Weg dafür geebnet.

INQuartier – ein neues Stadtviertel auf 153.000 Quadratmetern

Vor wenigen Tagen hat die Gerch Group zusätzlich ein unmittelbar angrenzendes Gelände erworben. Es handelt sich um ein 25.100 Quadratmeter großes Grundstück, das sich westlich an das Rieter-Gelände anschließt und sich bisher im Eigentum der RMN Wohnbau GmbH befand. Durch die Arrondierung steht jetzt eine über 153.000 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung, die größenmäßig und vom Zuschnitt beste Voraussetzungen für eine Stadtquartiers-Entwicklung bietet. “INQuartier” soll das neue Entwicklungsprojekt heißen – eine kreative Wortschöpfung, die gleich mehrere Assoziationen weckt: IN kann für Ingolstadt genauso stehen wie für Attraktivität als “IN”-Sein. “Quartier” weist auf Überschaubarkeit, Geschlossenheit und einen Platz zum Wohnen, Leben und Arbeiten hin.

Genau das soll das INQuartier einmal werden. Bei Gerch denkt man an eine gemischte Nutzung, wobei Wohnflächen den größten Anteil einnehmen sollen. Man will aber auch Raum für gewerbliche Betätigung geben. Selbst Voreigentümer Rieter wird sich nicht ganz aus Ingolstadt verabschieden. Als Mieter will die Firma weiter auf ihrem ehemaligen Gelände präsent sein, wenn auch nicht mehr mit Produktion. Um die Attraktivität des Viertels weiter zu erhöhen, plant man eine Verlängerung des nahen Nordparks mit einer “Grünschneise” zum neuen Stadtviertel. Verkehrsmäßig ist das geplante Stadtquartier bereits bestens angebunden. Ein Autobahnanschluss zur A9 ist mit dem Auto nur wenige Minuten entfernt. Das gilt auch für den Bahnhof Ingolstadt-Nord. Von dort und über diverse Buslinien erreicht man zum Beispiel in kürzester Zeit das Audi-Werk, den größten Arbeitgeber Ingolstadts.

Noch sind das alles Absichten. Gemeinsam mit der Stadt Ingolstadt muss zunächst ein Bebauungsplanverfahren durchgeführt werden, dass die baurechtlichen Grundlagen für die “Umwidmung” schafft. Erste Gespräche haben bereits stattgefunden und haben sich Gerch-Angaben zufolge positiv angelassen.

Gerch Group – jung und dynamisch mit langer Erfahrung

Die Gerch-Group ist noch ein vergleichsweise junger Projektentwickler und wurde erst 2015 gegründet. Die beiden Gründer und Vorstände Mathias Düsterdick und Christoph Hüttemann sind aber “Alte Hasen” und verfügen über langjährige Immobilien- und Projektentwicklungs-Erfahrung. Neben Ingolstadt betreut die Gerch-Group aktuell weitere Projekte am Firmensitz Düsseldorf, in Köln, Bonn, Frankfurt und Nürnberg. Das betreute Projektvolumen umfasst rund 3,9 Mrd. Euro. Weitere Projekte sind schon in Aussicht genommen. Dabei will man sich auf die TOP 7-Städte in Deutschland, aber auch auf prosperierende B- und C-Standorte konzentrieren. Büroentwicklungen und Quartiersentwicklungen bilden die beiden Standbeine des Geschäftes.

Bildquelle: Liam Martens

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Das Bremer Tabakquartier im Stadtteil Woltmershausen ist ein Viertel mit Tradition, das selbst alteingesessene Bewohner der Hansestadt oft nur vom Namen kennen. Das dürfte sich demnächst ändern. Denn hier wird in den kommenden Monaten und
Jahren ein Projekt entwickelt, dass einstige Tabakfabrikhallen und das Areal drumherum einer neuen Nutzung zuführt. Bis zu 240 Millionen Euro will der Bremer Projektentwickler Justus Grosse hier insgesamt investieren, davon in das aktuelle Fabrik-Projekt 20 Millionen Euro.

Fast einen geschlossenen quadratischen Block bilden die riesigen Hallen mit ihrer markanten roten Außenfassade rund um ein ehemaliges Heizwerk, was dem gesamten Ensemble ein kompaktes und architektonisch einheitliches Bild gibt. Rund 15 Hektar umfasst die umbaute Fläche. Noch bis 2014 wurden die Gebäude von der Martin Brinkmann AG im Rahmen ihrer Tabakproduktion genutzt, bis 2005 hatte man hier Kartonagen für die Tabakerzeugnisse hergestellt. Brinkmann ist selbst ein Bremer Traditionsunternehmen und besteht unter diesem Namen bereits seit 1878. Die Firma gibt es nach wie vor, aber in Zeiten, in denen Rauchen zunehmend verpönt ist, entschloss man sich vor einigen Jahren, die Produktion am Standort Woltmershausen aufzugeben. Seither stehen die Hallen leer.

“DIE FABRIK” – Neuer Raum für Bremens Kreative

Der Bremer Projektentwickler Justus Grosse will jetzt aus dem ehemaligen Tabakquartier etwas Neues machen. Der alten Nutzung entsprechend nennt sich das Projekt “DIE FABRIK”. Damit wird einerseits auf die Vergangenheit verwiesen, andererseits ist der Name auch ein Zukunftsversprechen. Denn mit der Neugestaltung soll Raum für Bremens kreative Szene geschaffen werden. Produziert werden soll also hier auch weiterhin, nur auf ganz andere Art – geistig, innovativ und schöpferisch. Dabei will man es nicht bei reiner Produktion belassen. Die Räume sind für verschiedene Nutzungen gedacht. Anfang nächsten Jahres sollen “DIE FABRIK” fertig sein, Interessenten gibt es bereits.

Die Hallen-Vorhaben umfasst eine Fläche von insgesamt 10.000 Quadratmetern. Es sollen innovative Büro- und Gewerbelofts in den Standard-Größen 70, 140 und 210 Quadratmetern entstehen – insgesamt etwa 80 Einheiten, wobei sich der Projektentwickler flexibel zeigt, wenn andere Größenzuschnitte gewünscht sind. Die Räume werden über modernste technische Ausstattung und Anschlüsse verfügen und wirken mit ihren vier Meter Höhe sehr großzügig. Auch Archiv- und Kellerräume stehen zur Verfügung.

Nur der Startschuss für Größeres

Es soll aber nicht nur um die Hallen gehen. Glanzstück des aktuellen Projektes ist das ehemalige Heizwerk. Es soll zu einem Kultur- und Veranstaltungszentrum mit Gastronomie umgewidmet werden – mit einer ganz besonderen Atmosphäre zwischen alten Öfen und Heizkesseln. Unmittelbar daneben ist das moderne Q1-Living Boardinghouse geplant, ein Angebot zum “Wohnen auf Zeit”. “DIE FABRIK” mit Kulturzentrum und Boardinghaus soll dabei nur der Startschuss für eine viel umfassendere Entwicklung des gesamten Umfeldes sein. Auf 55 Hektar rund um “DIE FABRIK” ist die Schaffung weiterer Gewerbeflächen und von Wohnraum mit bis zu 1200 Einheiten angedacht – eine Herausforderung für die kommenden Jahre.

Justus Grosse ist bereits seit 1946 ein Name im Bremer Immobiliengeschäft. Seit dem Jahr 2000 hat sich die Firma ganz auf die beiden Bereiche Projektentwicklung und Hausverwaltung ausgerichtet. Die Entwicklungs-Aktivitäten wurden ab 2003 bei der Justus Grosse Projektentwicklung GmbH gebündelt, welche auch Teil unserer Liste der 1000 größten Projektentwickler Deutschlands ist.. Die Geschäftstätigkeit konzentriert sich wesentlich auf Bremen.

Bildquelle: Carlos Ibáñez

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