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Liste von 3 Hidden Champions in Sachsen

Liste von 3 Hidden Champions in Sachsen

Sachsen gehört zu den Regionen, in denen die Industrialisierung früh Einzug hielt. Viele noch heute bekannte Unternehmen wurden hier aus der Taufe gehoben. Nach der Wiedervereinigung entwickelte sich das Bundesland zu einem prosperierenden Raum Ostdeutschlands. Sachsen hat das höchste BIP pro Kopf aller neuen Bundesländer – auch dank dieser drei Hidden Champions: Die vorgestellten Firmen gehören zu den größten Unternehmen in Sachsen.

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1. Kirow Ardelt GmbH, Leipzig: 120 Mio. Euro Umsatz

Die Ursprünge von Kirow Ardelt reichen zur 1880 in Leipzig gegründeten Firma “Technisches Bureau und Maschinenbauanstalt” zurück. Daraus wurde nach mehreren Umfirmierungen in der DDR der “VEB Schwermaschinenbau S.M. Kirow Leipzig”, der später Teil des TAKRAF-Kombinats wurde. Im Zuge der Wiedervereinigung erfolgte die Privatisierung. Kirow Ardelt ist Weltmarktführer bei Eisenbahnkranen und für Schlackentransporte. Außerdem werden Transportsysteme für Werften und Metallurgie hergestellt. Die Kirow Ardelt GmbH unterhält neben der Betriebsstätte Leipzig (Kirow) Zweigniederlassungen in Eberswalde und in Ulm. Im Unternehmen sind rund 200 Mitarbeiter beschäftigt.

2. Freiberger Compound Materials GmbH, Freiberg: 66 Mio. Euro Umsatz

Freiberg Compound Materials (FCM) ist aus dem DDR-Staatsbetrieb “VEB Spurenmetalle Freiberg (SMF)” hervorgegangen. Dessen Ursprünge lagen im 1949 gegründeten Institut für Nichteisenmetalle. Das bereits in der DDR verfolgte Geschäftsmodell wurde weiterentwickelt. FCM ist ein hochspezialisierter Halbleiter-Hersteller und produziert GaAS Wafer (GaAS = Halbleiterwerkstoff Galliumarsenid) aus nach besonderen Verfahren gezogenen Einkristallen. In diesem Halbleiter-Bereich ist das Freiberger Unternehmen Weltmarktführer. Abnehmer sind Unternehmen im Bereich der Mikro- und Optoelektronik. FCM-Eigentümer ist die israelische Private Equity-Gesellschaft Federmann Enterprises Ltd., hinter der der Unternehmer Michael Federmann steht. Im Unternehmen arbeiten rund 300 Mitarbeiter.

3. FEP Fahrzeugelektrik Pirna GmbH & Co. KG, Pirna: ca. 100 Mio. Euro Umsatz

FEP Fahrzeugelektrik stellt Schaltelemente, Steckverbindungen und Kunststoffteile für die Automobilindustrie her. Gegründet wurde das Unternehmen bereits 1949. In der Folge stellte es Anhängersteckverbindungen, Batteriehauptschalter und Schalterkombinationen für den DDR-Autobau und für die Autoindustrie in weiteren Ostblock-Ländern her. Auch nach der Wende blieb man diesem Geschäftsmodell bei veränderten Märkten treu. Das Unternehmen beschäftigt über 400 Mitarbeiter. FEP Fahrzeugelektrik gehört zum US-Konzern Amphenol Corporation. Das in Wallingford, Connecticut, ansässige Unternehmen ist einer der weltgrößten Steckerhersteller mit Fokus auf Steckerverbindungen für Glasfasern und elektrische Kabel.

Bildquelle: Unsplash

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