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Wachstumsstärkster Automobilzulieferer Nordrhein-Westfalen: Knauf Interfer SE [2023]

Wachstumsstärkster Automobilzulieferer Nordrhein-Westfalen

Der vorliegende Beitrag beruht auf unserer Liste der größten deutschen Automobilzulieferer. Neben den Umsatzerlösen und Mitarbeiterzahlen der letzten Jahre enthält die Liste auch Kontaktdaten und die Namen der Geschäftsführung.

Knauf Interfer versteht sich selbst als Spezialist für Stahl- und Aluminiumbearbeitung sowie -distribution. Er bedient Kunden aus dem Automobilbau und anderen Industriebranchen. Der aus mehreren Unternehmen bestehende Konzern wird von der Konzernzentrale in Duisburg aus gesteuert.

Stahl und Aluminium geformt nach Wunsch aus Duisburg

Die Ursprünge von Knauf Interfer reichen über hundert Jahre bis 1922 zurück als in Duisburg die zum Stinnes-Konzern gehörende Eisenlager GmbH gegründet wurde. Später firmiert das Unternehmen in Stinnes Interfer AG um. 2002 übernahm die Deutsche Bahn Stinnes und veräußerte die Stinnes Interfer an die Investmentgesellschaft Bain Capital. Nur kurze Zeit später erwarb der Dortmunder Unternehmer Albrecht Knauf die Firma. Die Umbenennung in Knauf Interfer war die logische Konsequenz. 2008 erfolgte die Umwandlung von der AG in eine SE.

Im Bereich Automotive liefert Knauf Interfer Aluminiumkomponenten, Hybridbauteile und hochfeste Stähle für den Autobau. Die Bearbeitung der Materialien erfolgt mit unterschiedlichen Technologien – u.a. mittels CNC-Bearbeitung, Stanzen, durch Konturschnitte, Streckbiegen, Schweißen, Kleben und Nieten. Im Knauf Interfer-Konzern sind mehr als tausend Mitarbeitende beschäftigt. Der Umsatz stieg von 2020 auf 2021 von 551 Millionen Euro auf mehr als 812 Millionen Euro. Damit ist Knauf Interfer der derzeit wachstumsstärkste Automobilzulieferer in Nordrhein-Westfalen. Gut drei Viertel der Umsätze werden im Inland erzielt, zweitwichtigster Absatzmarkt ist das europäische Ausland mit einem Umsatzanteil von rund einem Fünftel.

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf unserer topaktuellen Unternehmensdatenbank und Umsatzzahlen aus dem Bundesanzeiger. Stand November 2023 sind erst zuverlässig Zahlen von 2021 verfügbar, daher sind die umsatzstärksten Unternehmen für das Jahr 2023 basierend auf dem Umsatzwachstum zwischen 2020 und 2021. Wir haben nur Unternehmen mit einem Umsatz von über 50 Millionen Euro aufgenommen. Selektiv wurden Unternehmen ausgeschlossen, z.B. wenn diese nur durch eine Übernahme gewachsen sind.

Bildquelle: via Unsplash+ (22.11.2022)

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