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Private Equity Radar: FSN Capital mit ersten Deal in Deutschland, General Atlantic mit verschiedenen Deals, Megadeal von Bridgepoint

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In regelmäßigen Abständen berichtet unser Team über Private Equity Deals in Deutschland. Diesmal im Fokus: das erste deutsche Investment von FSN Capital in Deutschland und die neuesten Deals von General Atlantic.

Nordischer Private Equity Investor FSN Capital kauft Online-Autoteilhändler Rameder

Bisher war der Büros in Oslo, Stockholm und Kopenhagen vertretene Private Equity Investor FSN Capital ausschließlich im skandinavischen Raum tätig. Mit der Übernahme des Online-Autozubehör-Händlers Rameder wagt sich FSN an ihren ersten Deal in Deutschland. Rameder betreibt Internetportale wie kupplung.de und erzielt laut FINANCE MAGAZIN einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro und ein EBITDA zwischen 12-13 Millionen Euro. Übernommen wird Rameder von dem Münchner Mittelstandfonds Findos, welcher wiederum das Unternehmen selbst erst 2015 von Riverside übernahm. Der Plan von FSN ist, weitere internationale Unternehmen aus der Branche zuzukaufen (“Buy and Build”) sowie das Montagenetzwerk auszubauen.

General Atlantic tauscht Aroundhome Beteiligung gegen Nucom Anteile

Der US-Investor General Atlantic gibt seinen Anteil an Aroundhome (vormals: Beko Käuferportal GmbH) an die NuCom Group (ProSiebenSat1s ausgelagerte Digital-Investment-Sparte) ab. Im Gegenzug dafür steigt General Atlantics Anteil an NuCom auf 28,4%. NuComs Anteil an Aroundhome steigt damit auf 94%. Aroundhome bietet Vergleichsseiten rund um Leistungen am Eigenheim (Verkauf, Reparaturen, etc.) an. Die online erzielten Vergleichs-Leads werden dann an passende Anbieter weiterverkauft. Durch den Deal wird Aroundhome mit 140 Millionen Euro bewertet.

In einem weiteren Deal sichert sich General Atlantic eine Minderheitsbeteiligung an Powercloud, einem deutschen Cloud-Anbieter für Energieunternehmen.

Bridgepoint verkauft österreichischen Kühltechnikunternehmen AHT

Der diesmal größte Deal aus unserem Private-Equity Radar spielte sich Ende November letzten Jahres in Österreich ab: das Kühltechnikunternehmen AHT wurde vom Private Equity Fonds Bridgepoint für über 881 Millionen Euro an den japanischen Technologiekonzern Daikin verkauft. AHT stellt Tiefkühlgeräte für den Lebensmitteleinzelhandel her und vertreibt diese in über 100 Ländern. 2017 wurde ein Umsatz in Höhe von 481 Millionen Euro erzielt. Für Bridgepoint ist der Deal ein einträgliches Geschäft: 2013 wurde das Unternehmen für 585 Millionen Euro eingekauft. In der Zwischenzeit investierte Bridgepoint mehr als 70 Millionen Euro in die Entwicklung und neue Standorte in Brasilien und in den USA. Daikin baut durch die strategische Akquisition sein Produktportfolio und Position in Europa aus.

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Bildquelle: rawpixel

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